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Verschiedenes

Das jüngste Hochwasser wird die Diskussionen um den menschlichen Beitrag zum Klimawandel wieder ankurbeln. Wärmere Luft kann mehr Wasser aufnehmen und transportieren, Hochwasser werden häufiger, Bodenerosion intensiver.

Verschiedene News aus einem Öl- und Ressourcenblickwinkel der letzten Wochen:

 

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8 Kommentare to “Verschiedenes”

  1. Ert sagt:

    Ugo Bardi (nicht „Hugo“) ist immer gut und er wird recht behalten mit „Es kann nicht alles zu jeder Zeit verfügbar sein.“ sowie „Das Ressourcenproblem kann aber auch viel schneller akut werden, vielleicht so schnell, dass der Wandel zum Schock wird“. Man lese nur: http://cassandralegacy.blogspot.de/2013/02/the-twilight-of-petroleum.html

    Endlich wird das unsinnige Thema Plugin-Hybride mal thematisiert – wobei das was die Hersteller da machen so schwachsinnig offensichtlich ist…. aber das ist das Spiel bis zum Abgrund. Mich würde mal der „richtige“ Verbrauch von VW’s exclusiven 2-Siter interessieren.

    Die Frackingwahnsinnigen sind auch gut… fliesst das Zeug nicht so wie es soll, dann ist die Frage die „Suche nach der „richtigen Technologie“ (im Artikel von diepresse.com)

    Bez. der Unwetter: Die beiden Links die ich Bez. der Entwicklung des Arktischen Eis gepostet hatte, legen nahe das wir da schon einiges bis zum ende der Dekade spüren werden – und danach wird nochmals der Turbo eingelegt…

  2. Florian Hoppe sagt:

    „Die Frackingwahnsinnigen sind auch gut… fliesst das Zeug nicht so wie es soll, dann ist die Frage die “Suche nach der “richtigen Technologie” (im Artikel von diepresse.com)“

    Jo, oder sie berufen sich auf die „abiotische Theorie“ und betreiben Ökobashing. (siehe Kommentare beim Presse Bericht)

    Aber fein, daß es ein Bardi Buch endlich auf deutsch gibt. Hoffentlich ist es besser als das von Randers.

  3. „Wärmere Luft kann mehr Wasser aufnehmen und transportieren, Hochwasser werden häufiger, Bodenerosion intensiver.“

    Das erschließt sich mir nicht, klingt nicht logisch.
    Ich würde eher sagen:
    Wenn es wärmer wird, wird es *erst mal* trockener, weil die Luft mehr Wasser auf nimmt, anstatt es abzuregnen.

    Mehr Regen gibt es *erst dann*, wenn es wieder kälter wird, weil die Luft mangels Wärme weniger aufnehmen kann und den Überschuss abregnet.
    Aber das passt ja nicht in die „CO2 Klimareligion“, die in Wirklichkeit eine „verbraucht weniger Öl“ Religion ist.

    Die Temperatur auf der Erde bestimmt die Sonne, hat sie schon immer und wird sie auch weiterhin bestimmen.
    Aber das passt ja nicht in den allgemeinen Größenwahn, dass der Mensch das Klima der Welt beeinflussen kann….

    Dass das CO2 so sehr ansteigt, liegt an den Massenhaft abgeholzten Wäldern und Steppen, die ehemals mehr als genug CO2 absorbiert und Sauerstoff produziert haben.
    Aber jetzt kommt beides zusammen: Wälder abholzen und km³-weise Öl verbrennen.
    Unsere Vorfahren sind alle verrückt gewesen, nicht eine Sekunde nachgedacht.

    Unsere Vorfahren?
    Ja genau!
    Es gibt keine Enkel mehr die den verhunzten Saustall übernehmen werden, sondern *wir sind hier und jetzt* die Erben des totalen Irrsinns. Und nix von wegen, das hätten die nicht gewusst. Sie haben es alle gewusst, aber wegen ihrer ungezügelten Gier ihr ganzes altes *beständiges* leben für ein paar Jahrzehnte Spaß über die Rampe gekippt.
    — Dümmer gehts nümmer —

    • Norbert Rost sagt:

      @Stefan Brinkmann: Dass wärmere Luft mehr Wasser aufnehmen kann macht sich jeder zunutze, der Handtücher zum Trocknen über die Heizung hängt, statt sie in den Kühlschrank zu legen.

      Die Luft transportiert dann die Feuchtigkeit, kommt sie in Kontakt mit kühlerer Luft sinkt ihre Wasseraufnahmekapazität und regnet ab.

      Nicht unbedingt „es“ wird trockener, sondern „der Boden“.

      Widersprüchlich empfinde ich die Argumentation, der Mensch unterliege einem Größenwahn in der Vorstellung, er beeinflusse das Klima kontra: Es liege an der Abholzung. Ja: Tun das denn nicht Menschen?

    • Flin sagt:

      Wenn also Wassermoleküle in der Luft sind und dort bleiben und dort der Druck zunimmt, kann dies heißen, dass der Druck die Moleküle zusammenhält. Damit Luft mehr Wasser aufnehmen kann, muss der Druck erhöht werden. Da der Druck bei Wärme höher steigt, kann warme Luft mehr Wasser aufnehmen. 1
      Damit Wasser verdunsten kann, muss es einen hohen Dampfdruck besitzen. Dieser wird mit Energiezufuhr erreicht. Erhitzen ist das Stichwort. Sobald der Dampfdruck so groß ist wie der Luftdruck, beginnt Wasser zu kochen. Die Energie im Wasser hat sich auf viele Moleküle verteilt, die nun in der Lage sind, das flüssige Wasser zu verlassen und dem Druck im Kessel zu weichen. Damit erkennen Sie, dass die Temperatur der Luft allein kein Maßstab für die Verdunstung ist. 2
      Auch die Temperatur im Wasser und der Druck sind Größen, die die Verdunstung beeinflussen. Ohne die ausreichende Menge an Energie, die zu den Wassermolekülen gelangt, geschieht nichts. Dies können Sie gut beim Abtauen eines Eisschranks beobachten. Die Energie, die kühlt muss geringer sein als die Energie, die von der warmen Luft zum Eis kommt, damit das Eis schmilzt. Das gilt auch für Vanille.

  4. Marcus Kracht sagt:

    Wir hatten das große Glück, Ugo letzten Winter in Bielefeld zu haben. Den Vortrag (mit dem Thema seines Buches) habe ich ins Internet gestellt:
    http://www.domokos-kracht.eu/marcus/bardi-bielefeld.html.

    — Marcus

  5. Florian Hoppe sagt:

    Es müßte ja inzwischen schon draußen sein. Hat einer schon reingeschaut?

    Wäre interessant wie es im Vergleich zum Randers vom Vorjahr so geworden ist.

  6. Marcus Kracht sagt:

    Habe es bestellt und warte. Erscheinungsdatum 6.6., ist ja noch nicht lange her …

    — Marcus

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