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Kommentarlos, Teil 68

Im vergangenen Jahr haben Exxon Mobil, Chevron und Co. nur 10 Prozent der Ölmenge aufgespürt, die sie normalerweise finden. In diesem Jahr wird es voraussichtlich noch weniger sein, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Demnach haben die Unternehmen bis Ende Juli erst so viel Öl gefunden, wie die Weltwirtschaft in knapp acht Tagen verbraucht.

Manager-Magazin: Analysten warnen vor Versorgungsengpass - Bohrfirmen finden kaum noch Öl

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Kommentarlos, Teil 67

Saudi Arabia plans $2 Trillion Mega Funds for Post-Oil Era

  • Saudi Arabien plant den Verkauf von Anteilen an Saudi Aramco
  • ein Fonds in Größenordnung von 2 Billionen US$ soll geformt werden
  • die Abhängigkeit vom Öl soll verringert werden

Quelle: Bloomberg. 1. April 2016 (Aprilscherz?)

Dank an Werner

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Kommentarlos, Teil 66

Der Chef von Russlands grösstem Erdölkonzern, Rosneft, und enge Vertraute von Präsident Wladimir Putin absolvierte einen Auftritt an einer Londoner Energiekonferenz. Setschin gilt als vehementer Gegner einer koordinierten Kürzung. Er hielt seine Rede auf Russisch, und gemäss sprachkundigen Teilnehmern sagte er überraschenderweise, eine globale Förderreduktion um 1 Mio. Fass pro Tag sei sinnvoll. Doch in der Simultanübersetzung tauchte dieser Satz laut Berichten nicht auf. Auf eine Nachfrage antwortete Setschin später mit einer Gegenfrage: «Wer soll denn kürzen? Sagen Sie es mir!»

NZZ: Moskau hadert mit dem Öl und mit sich selbst

+ NZZ: feindselige Bettgenossen: Russland + Saudi Arabien

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Kommentarlos, Teil 65

Es ist derzeit eine der spannendsten Kontroversen der Klimaschutzpolitik: Die These von den „gestrandeten Vermögenswerten“ (stranded assets) hat binnen kurzer Zeit die Debatte um fossile Brennstoffe auf den Kopf gestellt. Viele Jahre lang drehte sich die Energiedebatte um die Frage, ob der Welt das Öl ausgeht (peak oil). Jetzt dagegen lautet die Warnung, dass womöglich viel mehr Öl da ist, als gebraucht wird.

FAZ: Der Erdöl-Schlussverkauf

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Kommentarlos, Teil 64

Er war als Geschenk an künftige Generationen gedacht: Norwegens 783 Milliarden Euro schwerer Ölfonds, Stand Ende 2014. Doch womöglich wird das nationale Sparschwein wegen des niedrigen Ölpreises bald geschlachtet: Am Donnerstag notierte das Nordseeöl Brent bei 46,31 Dollar pro Barrel, so tief wie seit zehn Jahren nicht mehr. Norwegen brechen Einnahmen weg, das BIP schrumpfte von April bis Juni um 0,1 Prozent. Zudem sinkt die Produktion der heimischen Ölfelder.

schreibt die taz

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Kommentarlos, Teil 63

Als "Giganten" 1956 in die Kinos kommt, sind die USA bereits der größte Ölförderer weltweit. Aus Autos werden damals Straßenkreuzer. Aus Bundesstraßen achtspurige Highways. Amerika wird zum Land des unbegrenzten Energiekonsums.

Doch bereits 1956 warnt ein Mann vor dem baldigen Ende des heimischen Ölrausches. Sein Name: Marion King Hubbert. Der texanische Öl-Geologe hat das Fördermaximum, den von ihm sogenannten Peak Oil, für Anfang der 70er-Jahre berechnet. Danach werden sich die amerikanischen Ölfelder in der Summe allmählich erschöpfen. Hubbert wird damals von seinen Kollegen verlacht. Doch die Peak-Oil-Theorie erweist sich als korrekt: 1970 werden 533 Millionen Tonnen des schwarzen Goldes aus der amerikanischen Prärie gepumpt. Dann geht es abwärts. Langsam, aber stetig, Jahr für Jahr. So wie inzwischen auch in vielen anderen Ölförderländern.

Deutschlandradio Kultur über den Stand am Peak Oil

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Kommentarlos, Teil 62

In unserer Krise ist es vielleicht tröstlich, wenn wir uns daran erinnern, dass Krisen die Zukunftslabore der Geschichte sind.

Yanis Varoufakis (inzwischen: Finanzminister Griechenlands) in seinem Buch "Der Globale Minotaurus - Amerika und die Zukunft der Weltwirtschaft"; abschließender Satz eines Kapitels über die Entwicklung des Wirtschaftens seit der Entstehung des Ackerbaus.

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Kommentarlos, Teil 61

Ein kleiner Ort in Texas ist zum Zentrum eines irrwitzigen Ölbooms geworden – und mit ein Grund dafür, dass der Ölpreis immer weiter fällt. Der Grund: Fracking. Die neue Fördermethode hat aus Ranchern Millionäre gemacht. Doch es gibt eine Gefahr. Einer sagt: "Wir gehen hier einen Pakt mit dem Teufel ein".

Die Welt: Die Millionäre von Karnes City

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Kommentarlos, Teil 60

Wie der Westen eine Rechnung ohne den Wirt machte: Dem Bürgerkrieg in der Ukraine gingen Planungen für eine Förderung von Erdgas im großen Maßstab voraus. Exxon, Chevron und Shell wollten dem Land mithilfe von Fracking-Technologie zur Unabhängigkeit von Russland verhelfen und Exporte in die Europäische Union beginnen. Ausgerechnet die an Gas reichen Regionen - die Krim und die Ostukraine - entschieden sich jedoch für einen anderen Weg.

Malte Daniljuk für Telepolis: "Neue Energie für Europa"

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Kommentarlos, Teil 59

Sollten die Ölpreise niedrig bleiben, werden Länder mit ohnehin labilen Haushalten in kurzer Zeit zusammenbrechen. Venezuela und Nigeria könnte es schon 2015 als erste treffen. Nach zwei bis drei Jahren wäre auch Russland, das zudem noch von den Sanktionen hart getroffen wird, zahlungsunfähig – oder Moskau müsste den Sozial- und Militärhaushalt radikal kürzen. Viele mittelständische Schieferölproduzenten in den USA werden insolvent und von finanzkräftigeren Konkurrenten geschluckt. Saudi-Arabien, Kuweit und die Emirate können dank großer Finanzpolster noch ein paar Jahre länger durchhalten.

Steffen Bukold für die ZEIT

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