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Kommentarlos, Teil 58

Der Witz der Woche kommt aus Russland:

Nächstes Jahr wird Putin 63 Jahre, Öl kostet 63 Dollar und der Rubel wird mit 63 zum Dollar gehandelt.

 

Aus dem ASPO/USA-Peak-Oil-Review-Newsletter

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Kommentarlos, Teil 57

Die neue Situation kommt nicht nur für die Opec überraschend. Noch bis ins vorige Jahr hinein wurde das Ende des Ölzeitalters propagiert. Die „Peak Oil“-Propheten beherrschten die öffentliche Debatte, durften schönste Beratungs- und Rednerhonorare für ihr Untergangsgeraune einstreichen.

Ihre düsteren Visionen hatten auch deshalb Hochkonjunktur, weil sie perfekt zu den Programmen einer ökologischen Energiepolitik passten, die Umwelt und Klima vor fossilen Brennstoffen zu bewahren trachtet: Wenn Öl und Gas knapp werden, dann werden sie teuer und erneuerbare Energiequellen relativ preiswert, war die von grünem Wunschdenken gespeiste Logik.

Heute darf man sagen: Pustekuchen.

FAZ: Sinkende Ölpreise: Die Welt schwimmt in Öl

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Kommentarlos, Teil 56

laubblaeser_barbara

postfossile Evolution, angezettelt von Barbara

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Kommentarlos, Teil 55

preisvergleich-fracking-umfrage

Ergebnisse einer Online-Umfrage zur Akzeptanz von Fracking auf einem Preisvergleichportal (Zielgruppe: knausrig)

Update: Grafik um Fehler bereinigt geändert am 29.09., Ursprungsgrafik hier.

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Kommentarlos, Teil 54

Wir betonen, dass die Lebensweise der Menschen früher grundsätzlich anders war. Was wir heute für normal halten, ist eine historische Ausnahmesituation. Über viele Jahrtausende der Menschheitsentwicklung war die energetische Basis der Gesellschaften die Sonnenenergie. Direkt steckte diese Energie in der Biomasse, die Nahrung und Brennstoff lieferte. Indirekt steckte sie in den Segeln der Schiffe und Windmühlen. Wasserkraft und Windkraft entstehen ja nur, weil die Atmosphäre sich durch die Sonneneinstrahlung bewegt.

Eine Gesellschaft auf Grundlage von Solarenergie kann Energie kaum konzentrieren und transportieren. Die Energie fällt zwar überall an, aber sie ist räumlich weit gestreut, ungleichmäßig und kaum vorhersehbar. Unsere heutige Gesellschaft beruht dagegen auf fossiler Energie und die lässt sich billig transportieren. So wurde es möglich, riesige Mengen Material in Bewegung zu versetzen. Dadurch sind unsere Möglichkeiten enorm gewachsen - und damit eben auch unsere Möglichkeiten, Schaden anzurichten. Daher hat die industrielle Produktionsweise einen ganzen Rattenschwanz von neuen, bis dahin undenkbaren Umweltfolgen.

Verena Winiwarter im Telepolis-Interview: "Wir müssen die ökonomische Grundlage der Welt neu denken"

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Kommentarlos, Teil 53

Als Konsequenz der neuen internationalen Sanktionen gegen Russland hat das russische Außenministerium höhere Energiepreise für Verbraucher in Europa angedroht. Die Strafmaßnahmen der EU seien ein "unbedachter, unverantwortlicher Schritt", der unausweichlich zu höheren Preisen auf dem europäischen Energiemarkt führen werde, teilte das Ministerium am Mittwoch mit.

SPIEGEL ONLINE, 30.07.2014: Nach EU-Sanktionen: Moskau kündigt höhere Energiepreise für Europa an

Hintergrund:

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Kommentarlos, Teil 52

Quelle: Stern.de

Außerdem:

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Kommentarlos, Teil 51

Der Gas-Krieg mit Russland droht zu eskalieren - spätestens im Herbst: Die fast bankrotte Regierung in Kiew bereitet den Notstand vor. Denn Moskau hat den Hahn bereits zugedreht. Europa drohen Engpässe.

Zu lesen bei N-TV

Außerdem interessant: FAZ: Philipp Mißfelder: Ein Mann will nach Osten

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Kommentarlos, Teil 50

Das wahre Problem, die Ursünde unserer Wirtschaft sozusagen, ist der ungeheure Verbrauch von natürlichen Ressourcen. In jedem technischen Produkt stecken im Schnitt etwa 30 Kilogramm Natur je Kilogramm Produkt. In elektronischen Geräten ist es oft das Zehnfache. Übrigens wird bei der Produktion auch das Zehnfache an Wasser gebraucht! Die meisten unserer Güter sind also extrem materialintensiv.

Wir verbrauchen Öl, Gas, Kupfer oder Seltene Erden, aber auch Holz und Sand, in hohem Maße. Die ökologischen Folgen sind gigantisch. So wie der Abbau von Sand das Meer und die Meeresstrände aus dem Gleichgewicht bringt, stört das Abholzen von Wäldern das Ökosystem. Die Ausbreitung von Wüsten, Artenverknappung und Landflächen, die unfruchtbar sind, sind die Folgen. Noch einmal: Ökologische Probleme entstehen nicht nur durch Kohlenstoffdioxid-Emissionen. Viele unserer Umweltprobleme haben mit CO2 nichts zu tun.

Ein wütender Friedrich Schmidt-Bleek im Wirtschaftswoche-Interview

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Kommentarlos, Teil 48

Sowohl die oekologische Bewegung wie auch viele Kritiker im Peak-Oil Bereich machen immer wieder den gleichen Fehler, der es der anderen Seite unglaublich einfach macht die Argumente auszuhebeln. Es wird gerne eine unterschwellige Technik - und Veränderungsangst bedient. Dabei gehen die eigentlichen Argumente komplett unter.

Zwei Beispiele:
Bei Fracking wird vor allem auf die möglichen Gefahren für das Grundwasser hingewiesen. Die sind aber im Verhältnis zu anderen Lebensrisiken marginal. Und wenn man mal die Luftbilder von gefrackten Regionen anschaut, sieht das auch nicht schlimmer aus wie die verspargelten Landschaften in der Uckermark. Und genau hier hackt Fleischhauer (übrigens zu Recht) ein.

Das eigentlichen Problem bei Fracking ist doch:

- Es ist keine Lösung für unser Energieproblem (keine ausreichenden Fördermengen)
- Es fördert die Illusionen, dass wir kein Energieproblem haben
- Es führt zu einer enormen Fehlallokation wirtschaftlicher Mittel
- Es geht wertvolle Zeit für den Umbau des Energiesystems verloren.

Den gleichen Fehler hat man bei der Kernenergie gemacht. Das grundlegende Problem ist doch nicht, dass da alle 20 Jahre ein Reaktor hoch geht (in der gleichen Zeit werden auf deutschen Straßen ca. 120.000 Leute totgefahren und die Amis erschießen etwa 600.000 Personen durch privaten Schusswaffengebrauch).

Die eigentlichen Probleme sind doch:

- Das ungelöste Abfallproblem (keine Lösung in Sicht)
- Uran ist ein äußerst knapper Rohstoff
- Kernenergie ist eine extrem teure Energiequelle (wenn man Vollkosten korrekt ansetzt)

Stefans Kommentar zur Diskussion: Fracking für die Freiheit?

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