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Grüne Bayern beraten über Peak Oil + Presseüberblick

Nach den sächsischen Grünen befassen sich nun auch die bayrischen Grünen auf ihrem nächsten Landesparteitag Ende Oktober mit einem Antrag zu Peak Oil:

Dass dieser Antrag angenommen wird ist wahrscheinlich, denn er wird sowohl vom Arbeitskreis Energie, als auch vom Vorstand und dem Parteirat getragen. Ob ein erfolgreicher Antrag Wirkung zeigt hängt davon ab, wie die Partei ihn in konkrete Forderungen im Landtag ummünzen kann, denn sie ist mit 19 Sitzen nicht an der Regierung beteiligt.

Dieser Tage zieht Jeremy Rifkin weiter durch die Lande. Sowohl in der ZEIT als auch im Deutschlandradio Kultur als auch in der PRESSE wirbt er für mehr Erneuerbare Energien und eine dritte industrielle Revolution. In beiden Interviews betont er, dass aus seiner Sicht die Finanzkrise ihren Ursprung in den hohen Ölpreisen im Sommer 2008 hatte. Weniger aufgeregt spricht Daniele Ganser (ASPO Schweiz) mit der Obwalden und Nidwalden Zeitung anläßlich eines Vortrags im Wirtschaftsforum Unterwalden. Und auch im österreichischen Magazin relevant mahnt Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb mit Verweis auf Peak Oil eine Energie-Revolution an.

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WiWo: Jeremy Rifkin sieht Globalisierung an ihrem Höhepunkt

In der Wirtschaftswoche ist ein Interview mit Jeremy Rifkin erschienen, in denen er seine Sicht auf Peak Oil und die daraus folgenden Notwendigkeiten und Entwickungen beschreibt:

Wir müssen akzeptieren, dass mit den knapper werdenden Ölreserven auch die Globalisierung ihren Höhepunkt erreicht hat. Mehr Menschen als heute können bei gleichbleibendem Wachstum von Wirtschaft und Wohlstand nicht mit Öl versorgt werden. Vor allem weil die Internationale Energie Agentur inzwischen festgestellt hat, dass das Maximum der Ölförderung schon 2006 erreicht wurde. Allein die heutige Fördermenge aufrechtzuerhalten wird unvorstellbare Summen kosten.
Interview vollständig lesen

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Jeremy Rifkin: Wirtschaftskrise hat Ursache im Öl

Gefragt nach der aktuellen Wirtschaftskrise sagte Jeremy Rifkin in einem Interview für das österreichische Wirtschaftsmagazin FORMAT:

Das liegt daran, dass viele Ökonomen und politische Führungspersonen die Ursachen für die Krise nicht vollständig erkennen. Sie gilt als Finanz- und nun als Schuldenkrise. Aber das ist nicht die eigentliche Krise. Das ist nur deren Nachbeben. Die eigentliche Krise – und daraus ergibt sich für die EU auch die Frage, wie sie sich zukünftig dagegen absichert und sich als führende Wirtschaftsmacht positioniert – war der massiv steigende Ölpreis. Als im Juli 2008 ein Barrel Öl den Preis von 147 Dollar erreichte – das war das Erdbeben, das war der Start der globalen Krise, weil die gesamte Wirtschaft vom Öl abhängig ist. Europas große Chance liegt darin, unabhängiger vom Öl zu werden. Die Ära des Öls ist endgültig vorbei, und das müsste auch die politische Elite sehen.

Nachzulesen hier.

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