Zum Textbeginn springen . Zur Navigation springen .

Saudi Arabien – Petrochemiekonzern der Zukunft

Saudi Arabien ist nicht nur ein Land - Saudi Arabien wird zunehmend zu einem der wichtigsten Konzerne der Welt. Das Königreich wird autoritär geführt, die politischen Herrscher sind zugleich die Besitzer der Unternehmen, die im Land wachsen. Mit dem Höhepunkt der globalen Ölförderung wird das Land mächtig werden, denn es sitzt auf den weltgrößten Ölreserven: Mehr als 20% des weltweiten Öls liegen unter saudischem Sand.

Sonst hat das Land ja nichts: Nur 1,67% der Landfläche sind urbar, es gibt keine nennenswerten überirdischen Süßwasservorkommen. Doch es gibt diesen Rohstoff, der weltweit gebraucht wird.

Für Unternehmen, die Öl als Rohstoff brauchen, ist eine mögliche Strategie, sich dorthin zu bewegen, wo der Rohstoff gefördert wird. (weiterlesen …)

Überproduktion in europäischen Raffinerien

"Es gibt zu viele Raffinerien" ist ein aktueller Artikel in der Financial Times überschrieben. Insbesondere in Europa. Das senkt die Auslastung und damit die Margen in den Unternehmen, weshalb der Shell-Börsenkurs trotz eines Gewinns von über 4 Milliarden Dollar im letzten Quartal um 2,2% abrutschte. Offenbar versuchen die Mineralölgesellschaften die vorhandenen Raffineriekapazitäten zu verkaufen oder stillzulegen. Letzteres ist in Europa gar nicht so einfach, sagt die FTD: "Raffinerien dicht zu machen, ist wegen der teuren Bodenreinigung in Europa fast unmöglich."

Während Shell in Hamburg-Harburg seine Raffinerie schließt und damit die Belegschaft zu Protesten provoziert, bauen andere Firmen ihre Kapazitäten weiter aus - bei Hansen ist erneut Hamburg im Gespräch. (weiterlesen …)