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Energiewende-Studie über Radebeul

Wenn man das Energiekonzept der Bundesregierung auf die lokale Ebene herunterbricht, (was notwendig ist, um die Ziele für das ganze Land zu erreichen) was kommt dann dabei raus?

Dieser Frage folgend haben wir eine Studie zum Stand der Energiewende in Radebeul erarbeitet.

Update: Bundeswehr-Studie zu Peak Oil

Aus dem Zentrum für Transformation der Bundeswehr gelangte im Sommer 2010 die Studie Peak Oil - Sicherheitspolitische Implikationen knapper Ressourcen an die Öffentlichkeit. Die Transformation der Bundeswehr hat inzwischen auch dieses Amt erreicht: Das Zentrum ist im neuen Planungsamt der Bundeswehr aufgegangen. Dort bemüht man sich nun um moderne Außenkommunikation. Die Publikationen des Planungsamtes werden als "Produkte" des Amts im Sinne der Bundeswehr betrachtet und man bemüht sich, die Öffentlichkeit intensiver über interne Überlegungen zu informieren.

Die Peak-Oil-Studie der Bundeswehr betrachtet das Planungsamt offenbar als einen gelungenen Baustein der bisherigen Entwicklung. Daher ist diese Studie auch die erste, die einem "Future Update" unterzogen wurde. Auch wurde eine dritte Fassung veröffentlicht, die jetzt 116 Seiten umfasst - die Fassung von Februar 2011 hatte einen Umfang von 125 Seiten. Das Inhaltsverzeichnis weist jedoch dieselben Kapitel aus. Auffällig ist, dass erstmals Autoren der Studie mit Namen, fachlichem Hintergrund und Werdegang genannt werden und das Papier damit eine menschlichere Note bekommt. (weiterlesen …)

PEAK Oil-Studie – GRÜNE: Wie gut ist Sachsens Wirtschaft und Politik auf das Ende billigen Erdöls vorbereitet?

Heute wird in Dresden die von uns im Auftrag der Grünen Landtagsfraktion erarbeitete Studie vorgestellt - sowohl per Pressekonferenz als auch in einer öffentlichen Veranstaltung um 19 Uhr im Stadtteilhaus der Dresdner Neustadt.

Die Pressemitteilung der Fraktion sowie die Links zum Eckpunktepapier und Teil 1 und 2 der Studie (Teil 3 - Transition Towns folgt später):

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Dresden. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag hat heute eine Studie vorgelegt, in der die Anpassungsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft auf plötzliche rasante Preisanstiege für Mineralöl untersucht wird. Hintergrund der Studie ist das Eintreten des sogenannten 'Peak Oil'. Damit wird die Situation beschrieben, an dem die Nachfrage nach Erdöl die Fördermenge übersteigt. Möglicherweise ist der Zustand bereits 2008 erreicht worden.

"Das Geschäftsmodell nahezu aller Unternehmen basiert auf der Annahme, Erdöl sei zu dauerhaft niedrigen Preisen verfügbar. Sachsen ist zu 100 Prozent auf den Import des Rohstoffs angewiesen", so Norbert Rost vom Büro für postfossile Regionalentwicklung Dresden, der die Studie erstellt hatte. "Der absehbare Preisanstieg würde im Verkehrsbereich, in der chemischen Industrie und im Energiebereich weitreichende Folgen haben."

"'Peak Oil' wird bislang in politischen, kommunalen aber auch unternehmerischen Entscheidungen nicht angemessen berücksichtigt", so Michael Weichert, wirtschaftspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion.
"Die Staatsregierung sollte das Problem nicht weiter auf die 'lange Bank' schieben und Handlungsstrategien entwickeln. Dabei sollte es vor allem um die Frage gehen, bis wann Öl als Kraftstoff ersetzt werden kann. Denn Erdöl ist für die Verbrennung - auch in Motoren - ein viel zu kostbarer Rohstoff. Das gilt auch für unsere heimische Kohle."

Rost wies am Beispiel der Elektromobilität darauf hin, welche Herausforderung ein Umsteuern im Verkehrsbereich bedeuten würde. "Elektromobilität ist dabei eine angemessene Teilstrategie. Sie findet aber bisher vor allem in den Medien statt, auf Sachsens Straßen spielen Elektro-PKW bislang jedoch kaum eine Rolle. Zum 01.01.2010 waren ganze 51 reine Elektro-PKW und 1.733 Hybride im Freistaat angemeldet - bei über 2 Mio. sächsischen PKW. Das Kamenzer Werk der Firma Li-Tec Battery GmbH wird in seiner vollen Ausbaustufe gerade einmal Batteriezellen für etwa 30.000 Kleinwagen der Smart-Klasse pro Jahr herstellen. Allein in Sachsen wurden 2009 aber 170.000 PKWs neu zugelassen."

Nach Weichert Einschätzung muss 'Peak Oil darum Querschnittsaufgabe für die Forschung an sächsischen Hochschulen werden. "Sowohl technische Lösungen für den Umbau unserer Gesellschaft auf eine postfossile Wirtschaftsweise als auch die geisteswissenschaftlichen Grundlagen eines postfossilen Zeitalters müssen erforscht werden."
"Die Förderung von Technologien und Strategien zum Energiesparen, zur Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Energien sollten von der Staatregierung deutlich verstärkt werden. Alle Verkehrsprognosen müssen auf der Basis realistischer Energiepreisannahmen neu erstellt und die Planungen aktueller Verkehrs-Infrastrukturprojekte angepasst werden. Der ÖPNV ist zu erhalten, auszubauen und zunehmend zu elektrifizieren. Künftige Politik sollte eine Mobilität ermöglichen, die über den eigenen PKW mit Verbrennungsmotor hinaus reicht. Das beinhaltet auch eine explizite Fahrradpolitik in Sachsen."

Das Eckpunktepapier der GRÜNEN-Fraktion zur 'Peak Oil'-Studie
http://www.gruene-fraktion-sachsen.de/d424ec70.l

Studie "'PEAK Oil' - Herausforderung für Sachsen" (PDF)
http://www.gruene-fraktion-sachsen.de/4f232f80.l

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Ich danke den Unterstützern, insbesondere den Akteuren des Postfossil-Instituts.

Pressereaktionen werden untenstehend dokumentiert:

Bundeswehr-Studie zu Peak Oil offiziell freigegeben

Die Bundeswehr-Studie, die vergangenen Sommer als "unfertig" das Licht der Öffentlichkeit erblickte, ist jetzt mit Überarbeitung und offiziellem Lektorat freigeben worden:

Auf den ersten Blick fällt die erhöhte Seitenzahl auf: 125 statt 99 Seiten hat das neue Dokument...