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Transformation

Langjährige Leser und Leserinnen dieses Blogs wissen, dass es seine Hoch-Zeit bis 2015 hatte. Nicht, dass das Peak-Oil-Problem, die Abhängigkeiten von fossilen Energieträgern oder die fundamentale Rolle von Energiezuflüssen in der modernen Zivilisation "erledigt" gewesen wären:

2015 war das meiste gesagt. Und ich wechselte meine Rolle. Bis 2018 arbeitete ich für die Dresdner Stadtverwaltung, um ein Beteiligungsprogramm auszuprobieren, gefördert vom Bundesforschungsministerium. "Zukunftsstadt Dresden" erprobte, wie Kreativität und Macherlust in der Stadtgesellschaft für die Nachhaltigkeitstransformation nutzbar gemacht werden kann und wie Schnittstellen an der Verbindung zwischen Stadtgesellschaft und Stadtverwaltung installierbar wären. Auch wenn die Effekte in Hinblick auf die Gesamttransformation Dresdens überschaubar waren, haben wir viel gelernt:

  • Was benötigt gelingende Bürgerbeteiligung?
  • Welche Möglichkeiten und Grenzen liegen in Bürgerprojekten?
  • Welche inneren Hürden haben heutige Kommunalverwaltungen?
  • Was geht, was geht nicht (so einfach)?

Nach dem Ausscheiden aus dem "Verwaltungsdienst" trieb mich die Frage um: Wie bringt man solcherart Transformationsimpulse in andere Kommunen? Wir hatten gelernt, dass die Art und Weise unseres Beteiligungsverfahrens Grenzen hatte. Die zwischenzeitlich sich beteiligende Community umfasste 300 Menschen, die in 100 Kleingruppen Projekte vordachte - wie organisiert man solch eine Community und strukturiert den Beteiligungsprozess? Ab 2019 fing ich daher an, Software zu entwickeln, um Erkenntnisse in Algorithmen zu gießen und leichter übertragbar zu machen, um ein Arbeitsmittel für Prozessmanager zu haben und um Beteiligungsprozesse skalierbar zu machen. 2021 gründeten wir zur Weiterentwicklung die futureprojects GmbH und beginnen nun, die Digitale Projektfabrik bekannt zu machen.

Ich poste diese Geschichte hier auf diesem Blog, weil ich weiß, dass viele Mitleser umtreibt, wie eine konstruktive Transformation unserer Gesellschaft aussehen kann (siehe auch: Peak Oil, der Transition-Town-Ansatz und Resilienzstrategien). Ich glaube daran, dass das geht, auch wenn mir klar ist, dass fossile Industriegesellschaften auf Messers Schneide tanzen, manchmal blind bis blauäugig auf Energiefragen schauen. Ich kann nicht ausschließen, dass meine Einschätzung hoffungsgetrieben ist und daher von der harten Realität, dass rein erneuerbar betriebene Gesellschaftssysteme nicht ansatzweise die zivilisatorische Flughöhe erreichen können wie jenes fossile System, das wir kennen und erleben. Doch als Vater, als Homo Politicus und als Humanist kann ich schwer von den Dingen lassen, die ich für notwendig ansehe. Ich will einen Beitrag zu Transformationsversuchen leisten und ich sehe die größten Hebel dafür durch lokale Kooperationen, die auf der kommunalen Ebene ansetzen und die örtliche Lebenswirklichkeit transformieren.

Dieser Post bittet um Verbündete. Wir suchen Akteure in Kommunen, die die Nachhaltigkeitstransformation beschleunigen wollen und dafür Interesse an erprobten Konzepten zur Kooperationsanbahnung haben, die interessiert sind, dafür digitale Werkzeuge einzusetzen. Das können Bürgermeister sein, Klimaschutzbüros, Bürgerbeteiligungs-Beauftragte, Strategieabteilungen. Wir suchen nach Kooperationspartnern im Bereich der Kommunalberatung und Regionalentwicklung, die unsere Erfahrungen und die digitale Projektfabrik für ihre Kunden nutzen wollen. Wir suchen Finanziers und Forschungspartner.

Die Analysen auf diesem Blog führten zu Erkenntnissen. Die Handlungen, die dadurch ausgelöst wurden, scheinen gering, jedenfalls zu gering, um tatsächlich gesellschaftliche Wirkung zu entfalten. Das erkennen im Ukraine-Krieg immer mehr Leute: die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wird öffentlich diskutiert. Die Transformations-Intensität, die diese Abhängigkeit auslösen müßte, ist aber noch zu gering. Ich würde mich über Unterstützung freuen, mit der wir unsere Hebel ins Spiel bringen können. Die einfachste Form besteht darin, im eigenen Netzwerk auf www.projektfabrik.info zu verweisen und uns die Gelegenheit zu geben, über Einsatzformen dieses Ansatzes zu sprechen.

35 Kommentare to “Transformation”

  1. Ulf sagt:

    Hallo Norbert,

    ich denke du kennst mich noch…? Melde dich doch mal bei mir per Email (dann könnten wir mal telefonieren). Ich denke, ich könnte dir eventuell ein paar Tipps für Partner etc. geben.

    Grüße

  2. Mayr Markus sagt:

    Hallo Allerseits,
    was haltet Ihr von dieser “Analyse” zum aktuellen Weltgeschehen.

    https://www.voltairenet.org/article216566.html

    Interessant finde ich die Aussage das sich Aktuell der Westen eigentlich isoliert.

    Was ich aktuell durchaus sehe ist, das China den Export gestoppt hat. Genauso liefert Indonesien kein Palmöl mehr.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article238380113/Indonesien-Stopp-von-Palmoel-Exporten-Preise-fuer-Speiseoel-steigen.html

    • Patrick sagt:

      Wenn man schaut, wieviele Staaten der Erde sich an den Sanktionen beteiligen und wieviele nicht, dann kann man das durchaus auch so interpretieren, dass sich der Westen zusehens isoliert.

      Russland wird seine Rohstoffe nun immer mehr nach Osten umleiten. China und Indien freuen sich über satte Rabatte.
      Überhaupt Asien, Afrika, Lateinamerika, Nahost sind nicht mit an Bord.
      Es gab einen klasse Artikel bei Heise, dass viele Länder den Ukraine-Konflikt (der ja im Grunde ein Stellvertreterkrieg ist und seit Jahren läuft, jetzt nur durch den aktiven Einstieg Russlands eskaliert wird) durchaus sehr ambivalent sehen.

      Fakt ist: noch nie hat es derart heftige, schnelle (längst vorbereitete?) und umfassende Sanktionen geben ein kriegsführendes Land gegeben.

      Die Doppelmoral im Westen stinkt schon unfassbar zum Himmel, nachdem insb. die USA den halben nahen Osten willkürlich in Schutt und Asche gebombt und Millionen getötet haben. Die NATO als Vasallen teilweise unterstützend.

      Übrigs: gewusst?
      Nach dem Abzug (Flucht) aus Afghanistan hat Joe Biden erstmal die gesamten Auslandsdevisen der Afghanischen Zentralbank eingefroren (konfisziert) und dies ist ein maßgeblicher Grund, warum dort in der Bevölkerung gerade eine totale Verelendung und Hungersnot grassiert.
      Wirtschaftskrieg als Fortsetzung des Besatzungskriegs…

      …ich frage mich, wann es eigentlich Sanktionen gegen die USA gibt!?

      Das Problem, was Russland aber wohl bekommen wird ist, dass auch China große finanzielle und wirtschaftliche Probleme hat.
      Wieviel von den russischen Rohstoffen kann es absorbieren für einen für Russland auskömmlichen Preis?

      Der völlig geisteskranke Totallockdown in Shanghai zeigt ja, dass auch hier längst eine Art Wirtschaftskrieg stattfindet unter dem absolut fadenscheinigen Deckmantel der Corona-Eindämmung.
      China hortet seit längerer Zeit riesige Mengen Getreide, hat immer wieder Stromausfälle…die Zeiten des höher, schneller, weiter sind vorbei.
      China kann nicht mehr die Werkbank der Welt sein wie bisher, daher wird es sich auf “sanft” erscheinende Weise von gewissen Dingen befreien müssen.
      Dafür ist der Corona Unfug die perfekte Entschuldigung.

      Wir wissen also nicht, wie das alles ausgeht.
      Aber jetzt, da Kanzler Scholz offenbar die sehr klare Order aus Washington bekommen hat, gefälligst das bisschen einsatzfähige Waffenmaterial, was die BW noch hat, in die Ukraine zu schicken, wird es auch mir langsam mulmig.
      Sollte der Konflikt übergreifen, dann auf Europa…nicht auf die USA.

      Ulkig ist auch: Die Rüstungsausgaben zwischen Russland und Deutschland unterscheiden sich gar nicht so sehr, aber offenbar verfügt Russland über ein deutlich schlagkräftigeres Militär als wir.

      Wir kriegen echt gar nichts mehr hin! Das politische System in Deutschland ist für mich im Grunde völlig am Ende.
      Seit Jahren wird nur der Schein gewahrt, eine Schön-Wetter-Fassade ohne Substanz. Denn die Substanz hat man in den letzten 20 Jahren massiv verbraucht für all die ideologischen und idiotischen Ideen einer politisch-medialen Pseudo-Elite.

      Es stellt ja auch überhaupt niemand in der Berliner oder Brüsseler Blase mal die Frage, warum Russland – das größte und ressourcenreichste Land der Erde – denn eigentlich in diesen Bürgerkrieg eingegriffen hat.
      Es findet nichts statt, kein Versuch, die andere Seite zumindest einmal zu verstehen.
      Es scheint auch überhaupt kein Interesse an einem schnellen Ende der Kampfhandlungen zu geben, alles was im Raum steht, führt unweigerlich nur zu einem: mehr Eskalation und Verlängerung des Leidens.

      Zynisch müsste man sagen: das einzig gute an der desolaten Gesamtlage ist, dass die ganzen grünen Illusionen jetzt zerplatzen wie die Seifenblasen.

      Und sollte es hier in der näheren Zukunft tatsächlich zu einer starken Mangelwirtschaft und Rationierungen kommen, dann bin ich mal gespannt, wie lange das weltfremde Narrativ des super-toleranten Diversitäts- und Willkommens-zirkus die sozio-ökonomische Realität überlebt.

  3. Markus Mayr sagt:

    Da Russland anscheinend aufgrund fehlender Rubelzahlungen aus Polen kein Gas mehr nach Polen liefert, bin ich gespannt wie sich die polnischen Gasfüllstände in den Speichern entwickeln.

    https://m.focus.de/politik/ausland/wegen-ausbleibender-rubel-zahlungen-bericht-russland-stellt-gas-lieferungen-an-polen-ein_id_89934579.html

  4. Markus Mayr sagt:

    Anscheinend ist eine weitere Ausweitung der Weltweiten Ölförderung nur noch mit massiven Explorationsmassnahmen möglich.

    https://www.bloomberg.com/news/articles/2022-05-10/saudi-oil-chief-says-all-energy-sectors-running-out-of-capacity

  5. Aleut sagt:

    Ich bin ehrlich gesagt zu faul die 1,5- bis 2-tausend Kommentare der letzten etwa 10 Artikel durchzulesen, aber auch eine Suchmaschine zu benutzen, um herauszufinden, ob schon etwas über den bereits zuürckligenden Zeitpunkt von Peak Oil gesagt wurde.
    Also meiner Meinung nach – und damit stehe ich glaube ich nicht alleine – war 2018 oder 2019 der endgültige Peak für Erdöl. Man denke nur an die Voraussage von Matthew Simmons, Gott hab ihn selig, vom Sommer 2004 bezgülich des “Water-Cuts” in Saudi-Arabien bzw. speziell des Ölfeldes Ghawahr. Genau wissen wird man das vermutlich nie, weil dummerweise ab März 2020 Corona dazwischen kam und seit drei Monaten – quasi im fliegenden Wechsel zu Corona – der Ukraine-Krieg. Seitdem ist alles anders und alles, was bisher in Sachen Energieversorgung als sicher galt, ist komplett über den Haufen geschmissen worden. Wahrscheinlich wird es auf der Welt nie wieder so werden wie im Jahr 2019, aber das ist vielleicht auch gut so, wenn man an den Raubbau der Natur denkt, der momentan trotz Energieproblemen immer noch weitergeht. Man denke nur an die Waldzerstörung im Amazonas.

    Trotzdem ist das Wort “Bio-Landwirtschaft” irgendwie zum Nicht-Wort geworden, obwohl diese Branche alle möglichen Probleme, auch Energieproblem lösen könnte. Aber nicht einmal die Bio-Verbände machen den Mund auf, geschweige denn die Grünen, nirgendwo in Deutschland!

    Eigentlich erwarte ich dass es im Juni, spätestens im Juli zu irgendwelchen Problemem im Luftverkehr kommt, eben wegen Peak Oil. Aber vielleicht sind inzwischen Dank der Corona-Hysterie so viele Menschen eingeschüchtert, dass es alleine deswegen schon eine deutliche Reduktion gibt. Dazu kommen die Probleme im Gütertransport aufgrund fehlender Fahrer oder auch fehlender Ersatzteile. Kerosin hat ziemlich ähnliche Eigenschaften wie Diesel, wenn also der Dieselverbrauch deutlich zurückgeht, dann profitiert die Luftfahrt noch eine Weile davon. Und anscheinend gab es während der Corona-Zeit noch so viel Kerosin, dass man tausende Flugzeuge leer hat herumfliegen lassen, nur um die sogenannten Slot-Rechte aufrechtzuerhalten, allem Klimarettungsgeschwätz, aber ganz ohne FFF-Proteste, zum Trotz.

    Wer gesund bleiben will, muss sich informieren oder wie ein Physiotherapeut zu mir mal so weise gesagt hat: Wer sich keine Zeit für seine Gesundheit nimmt, muss sich dann eben Zeit für seine Krankheiten nehmen.

    Hier ein paar sehr gute Video, um sich zu informieren:

    Eine kritische Analyse des Corona-Virus, speziell u.a. bezüglich des Ct-Werts (ca. 28 Minuten)
    http://viaveto.de/corona.html

    Ein Vortrag des Heilpraktikers Benedikt Zeitners von 2014 über die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers (ca. 1h15min):
    tinyurl.com/zeitner-vortrag-5bn-neu

    Eine kritische Analyse des AIDS-Virus – vom kanadischen Journalisten Brent Leung (ca. 1,5h) aus dem Jahr 2008:
    https://www.youtube.com/watch?v=koR1W74bTvQ
    Es kommen auch ein paar Nobelpreisträger zu Wort, u.a. Kary Mullis, der (offizielle) Erfinder der PCR-Methode.

    Bezüglich “Hebel ansetzen” denke ich inzwischen auch, dass die lokale Ebene der effektivste Ansatz ist. Je weiter oben, desto mehr Bedenkenträger übernehmen das Regiment und desto mehr Konzerninteressen spielen mit rein.

    Übrigens: Es einmal im Jahr 2008 da versuchte eine Frau namens Andrea Ypsilanti ein ganzes Land auf die viel stärkere Nutzung der erneubaren Energien hin auszurichten, aber sie wurde kurz vor ihrem Ziel von vier aufrechten SPD-Abgeordneten mit Gewissen gestoppt. Das fand sogar Erwähnung in dem Spielfilm “Kommissar Marthaler – Die Sternthaler-Verschwörung”.
    Aber auch SPD-Obere und nicht zuletzt etliche Mainstreammedien haben kräftig mitgearbeitet, damit aus dieser Vision nichts wird.
    Tja und heute würde Hessen so gut dastehen wie kein anderes Bundesland wenn diese Vision umgesetzt worden wäre – mit Abstand!
    Stattdessen ist “Sich-ins-Knie-schiessen” ein neuer Wettbewerbssport in Deutschland geworden.

    • Aleut sagt:

      Noch kurz zu Andrea Ypsilanti: Der Mann, dem sie den Umbau der hessischen Wirtschaft hin zu dieser Vision zugetraut hatte, war der leider schon im Herbst 2010 verstorbene Hermann Scheer.
      Noch ein Hinweis auf ein sehr gutes Buch zum Thema Erdöl, auf das ich erst durch einen Zufall vor etwa drei Monaten gestossen bin:
      “Der Preis” von Daniel Yergin (englische und deutsche Erstausgabe: 1991, Fischer-Verlag, 970 Seiten o. ausführlichen Anhang). Zuvor kannte ich den Namen Gulbenkian nicht – ich war allerdings auch noch nie in Lissabon – und wusste nichts über die überragende Rolle, die der Vater von Kim Philby (sowjetisch-britischer Doppelagent, der nach Russland floh) in Saudi-Arabien in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts spielte oder warum die schwedische Familie Nobel ebenfalls eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte des Erdöls und in Russland spielte. Ich wusste auch nicht, dass man in den USA schon Ende des 19. Jahrhunderts gegen Konzerne (damals Trusts genannt), vor allem Öl- und Eisenbahnkonzerne kämpfte. Vieles von dem, was in dem Buch über die Geschichte des Erdöls von ca. 1857 bis 1992 beschrieben wird, wiederholt sich heute wieder und kann man mit dem Wissen aus dem Buch erklären.

      Was wir in Deutschland jetzt brauchen sind jede Menge Langzeitwärme- bzw. saisonale Wärmespeicher, die mit Hilfe großer Solarkollektorflächen aufgeheizt werden. Es gibt vermutlich immer noch fertige Selbstbausets für Solarkollektoren, die wohl einen ganz guten Wirkunggrad erreichen. Es gibt noch zig Millionen Quadratmeter Dachfläche, die noch nutztbar sind, auch Ost- und West-ausgerichtete Flächen.
      Den Anschluss an die schon vorhandene Heizung müsste doch in erweiterten Nachbarschaftsaktionen mit Hilfe vieler noch aktiver oder schon ruheständlerischer Sanitär-Heizungsexperten, zur Not auch mit Diplomingenieuren (;-) ), zu wuppen sein.
      Als einfache, kostengünstige Wärmespeicher würde ich Fertiggaragen vorschlagen, die man ein bischen anders konstruiert: Kein Tor, aber dafür eine größere Öffnung im Dach (Ein-Mann-Loch + Raum für die Wärmeträgerrohre).

    • Aleut sagt:

      Eine Fertiggarage würde als Wärmespeicher, einigermaßen gedämmt (z.B. mit Bimsstein), vermutlich für ca. drei Einfamilienhäuser ausreichen – quasi ein kleines Nahwärmesystem. Transport der Wärme evtl. über Heat-Pipes, aber wahrscheinlich lohnt sich das bei den kurzen Entfernungen nicht.
      Die Heizfläche in den Häusern sollte möglichst groß sein, damit auch eine niedrige Vorlauftemperatur ausreicht, was die Verluste deutlich reduziert.

      • Markus Mayr sagt:

        Hallo Allerseits,

        nachdem ich gelesen habe, das die Corona-Maßnahmen Primärenergieeinsparungen in Deutschland je nach Lockdown-Phase zwischen 7% bis 30% brachten und im Weltweiten Durchschnitt in etwa 20%, würde es mich nicht wundern, wenn man weitere Maßnahmen in der Richtung ergreifen würde.

        Desweiteren bringt das 9€ -Ticket sicherlich auch einiges, da die Bahn nicht nur heisse Luft herumfährt und das Auto öfters stehen gelassen wird.

        Bin gespannt wie es weitergeht.
        Wir leben wohl in spannenden Zeiten.

        • Patrick sagt:

          “nachdem ich gelesen habe, das die Corona-Maßnahmen Primärenergieeinsparungen in Deutschland je nach Lockdown-Phase zwischen 7% bis 30% brachten und im Weltweiten Durchschnitt in etwa 20%, würde es mich nicht wundern, wenn man weitere Maßnahmen in der Richtung ergreifen würde.”

          Und das würde auch absolut zur Einschätzung z.B. von Frau Tverberg passen, dass die Lockdowns und die Panikmache weiter forciert wurden, obwohl längst belastbare Daten verfügbar waren, die einen gänzlich anderen Umgang mit Corona nahegelegt haben.

          Es geht doch schon längst nicht mehr primär um Corona, das kann wirklich niemand mehr ernsthaft glauben.
          Wir sehen den Beginn der Energie-Klippe und darauf reagiert man mit zunehmenden autokratischen Methoden im demokratischen Westen. Natürlich alles wegen dem Klima und dem bösen Iwan!

          “Desweiteren bringt das 9€ -Ticket sicherlich auch einiges, da die Bahn nicht nur heisse Luft herumfährt und das Auto öfters stehen gelassen wird.”

          Vor allem bringt das 9 € Ticket erstmal massenhaft überlastete Züge und noch mehr Chaos rein als sonst sowieso schon bei der Bahn herrscht – und ist für mich der Grund überhaupt, jetzt erstmal keinen Zug zu fahren, sondern das Auto zu nehmen.

          Davon ab: neue, zusätzliche Züge, eine vernünftige Anbindung auf dem Land ist damit dennoch nicht erreicht…und genau das bräuchte es, natürlich neben einem viel besseren regulären Preis und vor allem: Verlässlichkeit/Pünktlichkeit!
          Die ist nämlich eine Katastrophe.

          Von daher ist das 9 € Ticket für mich eher eine Steuergeldverschwendung, da die Wirkung in kürzester Zeit verpufft und nichts gelöst wurde. Augenwischerei der Regierung für die Bevölkerung.

          • Michael Egloff sagt:

            Der böse Iwan?
            Und ich dachte, der Befehlsgeber des Massenmordes hieße Wladimir.

            • Patrick sagt:

              Befehlsgeber illegaler Angriffskriege haben verschiedene Namen, z.B. Wladimir, Barrack, George, Recep und viele, viele mehr.

              Nichts Neues unter der Sonne.

              • Michael Egloff sagt:

                Wem sags´te das. Barak, Geoge und Recep wenigstens nicht aus Gründen der Vergrößerung des eigenen Territoriums und im Falle von George und Barak nicht mit dem Ziel der Auslöschung einer nationalen Identität, also aus Völkerhass. Wie das bei Kriegsherren wie Wilhelm, Adolf und jetzt bei Wladimir der Fall war bzw. ist.
                Was die Sache aber auch nicht prinzipiell besser macht. Immer sterben Zivilisten.

              • Patrick sagt:

                Vergrößerung des Territoriums oder Vergrößerung des Abstands zu potenziellen feindlichen Hyperschallraketen, die auch die USA in Entwicklung haben?

                Ich glaube, dass hier eine gewisse Fehleinschätzung vorliegt. Der Wladimir ist glaube ich klug genug, um nicht die Sowjetunion wieder auferstehen lassen zu wollen.

                Es geht um knallharte Geopolitik, und zwar auf allen Seiten.
                Dazu muss man die Story aber eben nicht verkürzt, sondern komplett erzählen.

                Schon sieht manches nicht mehr so eindeutig aus.
                Glaubt doch kein Mensch, dass sich in Washington irgendjemand einen feuchten Dreck um die ukrainische Bevölkerung kümmert, oder?

                Aber eins bleibt definitiv: Falsch bleibt falsch, und den Opfern dürfte es egal werden, aus welchem Grund sie leiden.

            • Aleut sagt:

              Wer hat eigentlich die vielen Toten gezählt, die im Donbass bzw. der Ostukraine durch die Bombardierung der ukranischen Armee von 2014 bis 2022 angefallen sind?
              Der größte Teil der ukrainischen “Armee” sind Söldner, viele davon rechtsradikal und von Russenhass beseelt. Von all den Kriegsverbrechen dieser Söldner wie Folterungen, Verstümmelungen, Ermordungen etc. liest man in unseren Qualitätsmedien meistens nichts.
              Aber ganz erstaunlich gab es vor zwei, drei Wochen einen Artikel der Washington Post, in dem dies alles erzählt wurde.

              Warum hat Putin nicht schon längst kurzen Prozsse mit den Ukrainern gemacht und alle Städte der Ukraine in Schutt und Asche gebombt, so wie es die US-Amerikaner ja so gerne machen (Stichworte Afghanistan und Mossul)?

              Bessere Nachrichten:
              http://www.anti-spiegel.ru
              https://test.rtde.tech/ (Stand 16.06.2022)

              • Aleut sagt:

                Was ist mit dem Maidan-Massaker vom Februar 2014 oder dem Massaker im Gewerkschaftshaus in Odessa im Mai 2014?
                Beide Ereignisse sind bis heute nicht aufgeklärt und werden es zumindestens bei uns im Werte-Westen vermutlich auch nie.
                Die beiden Ereignisse haben sehr dazu beigetragen, dass die Bevölkerung der Krim sich in einem REFERENDUM von der Ukraine losgesagt hat (Sezession NICHT Annexion! Ähnlich wie beim Saarland im Jahr 1955!).

  6. Aleut sagt:

    Ein interessantes Zitat zum Thema Peak Oil bei einem Artikel der “Mail on Sunday” von 2004 bezüglich DNA-Entdeckung bzw. DNA-Entdecker:

    Mail on Sunday: Nobel Prize Genius Crick Was High on LSD When He Discovered the Secret of Life
    8 Aug. 2004

    ‘They have a philosophy,’ Harker [guter Freund von Kemp, ein brillianter junger Biochemiker in 1968] told me at the time. ‘They believe industrial society will collapse when the oil runs out and that the answer is to change people’s mindsets using acid. They believe LSD can help people to see that a return to a natural society based on self-sufficiency is the only way to save themselves.
    https://maps.org/2004/08/08/nobel-prize-genius-crick-was-high-on-lsd-when-he-discovered-dna/

    Auf Deutsch:
    “Mail on Sunday: Das Nobelpreis-Genie Crick war voll auf LSD als er das Geheimnis des Lebens entdeckte
    8. August 2004

    “Sie haben eine bestimmte Weltanschauung, sagte mir Harper [guter Freund von Kemp, ein brillianter junger Biochemiker in 1968] damals. Sie glauben, dass die industrielle Zivilisation kollabieren wird, wenn das Öl zu Ende geht und dass die Lösung darin besteht das Bewusstsein der Menschen mit Hilfe von Säure [umgangssprachlich für LSD] zu ändern. Sie glauben dass LSD den Menschen helfen kann zu erkennen, dass die Rückkehr zu einem naturverbundenen Leben der einzige Weg ist, sich selbst zu retten.”

    Der Nobelpreisträger Francis Crick, einer der offiziellen Entdecker der DNA, starb 10 Tage vor Erscheinen dieses Artikels. Warum?
    Der interviewende Journalist gab Crick gegenüber zu, dass er wusste dass dieser mit Hilfe von LSD zu dieser fantastischen Entdeckung kam, auch wenn dieser dies immer wieder abgestritten hatte.
    Crick sagte daraufhin, wenn er dies veröffentliche, werde er ihn verklagen.

    Crick war auch derjenige der das berühmte Dogma von der DNA als einzigem Ursprung, Code oder Regeln für den Ablauf biologischer Prozesse Anfang der 70er Jahre aufstellte, er verteidigte dies vehement, obwohl er 1976 in einem Interview zugab, dass das Wort Dogma nicht gerade die glücklichste Wortwahl war. Dieses “Dogma” galt bis etwa Anfang der 2000er Jahre. Dann stellte sich im Laufe des Human-Genom-Projekts heraus, dass wir viel zu wenige Gene besitzen, um all die biologischen Prozesse zu erklären, die in unserem Körper ablaufen. Eine wesentlich bessere Erklärung liefert die sogenannte Epigenetik: Unser ganzer Körper speichert Informationen und die Informationsverarbeitung ist keine Einbahnstraße, die immer von der DNA zu den Proteinen oder Aminosäuren läuft. Die Umwelt verändert umgekehrt auch unsere Gene und zwar in relativ kurzer Zeit. Man denke nur z.B. an die Höhenanpassung von Bergsteigern oder die Hitzeanpassung bei der sogenannten Akklimatisierung von Mitteleuropäern wenn sie mit dem Flugzeug in eine Stadt am Äquator fliegen.

    Sehr gut erklärt wird das von der Agrarökologin Angelika Hilbeck – Wissenschaftlerin am Institut für Integrative Biologie der ETH Zürich, sie ist im Vorstand von ENSSER, dem European Network of Scientists for Social and Ecological Responsibility – in diesem (englischen) Vortrag von ihr, gehalten auf dem Symposium “Farbe der Forschung II” im März 2014 in Berlin:

    [Synthetische] Biotechnologien, genetische Netzwerke und die Risikodiskussion (39min39)
    https://www.youtube.com/watch?v=JJNEm9tqyds

  7. Aleut sagt:

    Es ist schon eine seltsame Geschichte mit diesen vier(?) Gasturbinen der Nordstream-I-Pipeline , von denen plötzlich ein großer Teil gleichzeitig überholt werden muss bzw. wegen der Sanktionen nicht nach Russland gebracht werden kann. Wie gut dass das nie in all den Jahren, seit wir Gas aus Russland beziehen, passiert ist.
    Es ist auch komisch dass von Organisationen wie dem BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie), dem VDMA (Verband der Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer) oder dem BDEW (Bundesverband der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft) kein Kommentar zu dieser Situation zu vernehmen ist. Auch wohl nicht von den einschlägigen Fachjournalen, die natürlich von unseren Qualitätsmedien auch nicht zitiert werden. Haben die keine Familien oder Freunde, die von einem großen Energieproblem im nächsten Winter in Deutschland betroffen sein könnten oder haben die sich schon alle eine autarke Energieversorgung eingerichtet, obwohl dies ja den großen Energieversorgungsunternehmen in Deutschland schon immer ein Dorn im Auge war?
    Oder soll Russland geschont werden? Das Russland, das uns im nächsten Winter frieren lassen wird? Das böse Russland, das Westeuropa erobern will, wozu es ja praktisch schon im Vorgarten, nämlich in der Ukraine steht? Von den Nato-Truppen in den baltischen Staaten, in Polen und in diversen Staaten Asiens (Südkorea, Japan, Australien, Syrien, Irak, Bahrain, Katar, Pakistan etc.) mal abgesehen.

    Russland ist bekanntlich der Weltmweister im Improvisieren. Trotzdem schafft Russland es nicht, kurzfristig einen Ersatz für wenigstens eine Gasturbine zu beschaffen? Gasturbinen sind keine Unikate so wie ein Bild von Rembrand oder von Albrecht Dürer. Es gibt sicher jede Menge bauartgleiche Gasturbinen, vielleicht sogar vom gleichen Typ in Russland und wenn nicht in Russland, dann vielleicht irgendwo in Westeuropa. Eine oder zwei Gasturbinen, die nicht so dringend benötigt werden wie die beiden Gasturbinen von Nordstream I, die man stattdessen einbauen könnte. Es gibt hunderte wenn nicht tausende mobile kompakte Stromerzeugungseinheiten auf dieser Welt, bestsehend hauptsächlich aus einer Gasturbine und einem Generator, sowie Gas-, Abgas- und Elektroanschlüssen im Containerformat (Beispiel: http://www.man-es.com/energy-storage/campaigns/mgt6000 ), die innerhalb von drei Wochen überall auf der Welt eingesetzt werden können. Von einer Gasturbine wird der mechanische Antrieb über die Hauptwelle und/oder über die elektische Energieerzeugung in Kombination mit einem Generator genutzt, um Maschinen, Verdichter etc. anzutreiben oder Heißluft für ein Dampfkraftwerk bereitzustellen (Combined Heat and Power System = CHP; auf deutsch: Gas- und Dampfkraftwerk). Man kann eine Gasturbine mit entsprechenden Adapter ausstatten, falls der Durchmesser der Welle oder die Position oder die Form der Abgasführung nicht passt.
    Dafür dürfte es auch schon jede Menge fertige Lösungen geben. Und wenn nicht, kann man entsprechende Adapter, wenn es ganz eilig ist und alle zusammenarbeiten, in ein paar Wochen fertigen.

    Von all dem wird nicht gesprochen.

    Übrigens unsere Kindern waren in den letzten zwei Wintern ein großes Vorbild für uns Erwachsene. Sie haben nämlich in ihren Klassenzimmern wegen der fantastischen Coronamaßnahmen gefroren (s. das Lied “Bitte geht!” von Corona Bavaria). Ich würde sagen, dass die Bundes- und Landesministerien sowie das Bundeskanzleramt und die Staatskanzleien mit gutem Beispiel vorangehen sollten und im nächsten Winter, wenn es wirklich zum Äußersten kommt, ihre Raumtemperatur tagsüber auf 17°C absenken.

    Wohl dem, der einen guten Schlafsack zu Hause hat.

    • Patrick sagt:

      Soweit ich weiß, hat die Firma Siemens das Problem dieser Turbine bestätigt, die Dinger werden scheinbar in Kanada gebaut / gewartet.
      Angeblich ist das Problem, dass man es aufgrund der Sanktionen nun nicht nach Russland liefern darf…
      ich weiß nicht, wer da inzwischen wie bekloppt ist, aber irgendwer will uns doch massiv für dumm verkaufen.
      Beide Seiten haben ein Interesse daran, dass das Gas fließt, also sollte es nicht so schwer sein, das Ding per Genehmigung zu liefern.

      Aber die Sanktionen sind ja ohnehin weniger gegen Russland, aber viel mehr gegen die eigene Bevölkerung gerichtet.
      Man muss schon ziemlich blöde sein, um das nicht zu erkennen.

      Es ist wie bei den haarsträubenden Corona-Maßnahmen.

      Außerdem: Nord Stream 2 steht bereit, ist befüllt…muss nur noch aufgedreht werden.
      Würde der Bundeskanzler seinem Amtseid gerecht werden und würden die Politiker ihren Job machen, für den sie bezahlt werden, dann würde sich diese Frage überhaupt nicht stellen.

      Controlled Demolition – das ist es, wonach es immer mehr aussieht.

      PS: Ich weiß gar nicht, warum alle immer vom Schlafsack schreiben.
      Im eigenen Bett mit dicker Winterdecke lässt es sich glaube ich noch am besten aushalten…aber bewegt euch mal im über Wochen ungeheizten Haus IM Haus.
      Das wird kein Vergnügen…mit 3 Schichten Klamotten und Skijacke an.

      • Aleut sagt:

        Ich muss noch einen Fachbegriff nachschieben, der mir beim Schreiben des Textes nicht eingefallen ist: Der Adapter für die Verbindung zwischen Gasturbine und angetriebener Maschine per Welle heißt natürlich Kupplung. Und dann braucht man je nachdem noch ein Untersetzungsgetriebe angesichts der Drehzahl von Gasturbinen, die mit 80% (Dauer)Last laufen.

        In Russland gibt es glaube ich mindestens zwei Firmen, die Gasturbinen für Flugzeuge (NICHT für Kraftwerke) herstellen (s. “United Engine Corporation”, https://de.wikipedia.org/wiki/United_Engine_Corporation): z.B. Awiadwigatel oder NPO Saturn. Und diese Luftfahrtgasturbinen eignen sich als Antriebe für die Nordstream-Verdichterstationen.

        Zum Wort “Controlled Demolition” würde ich meine volle Zustimmung geben. Nach dem was da alles in den letzten zwei Monaten passiert bzw. nicht passiert ist, kann man wirklich nicht mehr von einer extremen Häufung dummer Zufälle reden: Zwei Gasturbinen von NS1 sind weg, damit 60% der maximalen Lieferleistung. Polen wird mit dem Gas, das eigentlich für uns und unsere Gasspeicher gedacht ist, versorgt, weil es kein “russisches” Gas importieren will, Arbeiterstreik in einem norwegischen Gasfeld, einer der wenigen noch zur Verfügung stehenden Energiequellen(!), Explosion in einer texanischen LNG-Export-Station, kaum noch vorhandene AKW-Kapazität in Frankreich(!), die bisher in einem “normalen” Winter von uns Strom kauften, weil ihre Akws, die Versorgung all der französischen subventionierten Elektroheizungen nicht mehr schafften, zig abgeschaltete und eingemottete Kohlekraftwerke bei uns, ständige Verteufelung von Kleinwasserkraftwerken in den letzten 30 Jahren in der gesamten Bundesrepublik (wenn nicht, hätten wir jetzt geschätzt ca. 10% Grundlast durch Wasserkraft und nicht nur 5%), keine breite Unterstützung von Solarwärmesystemen, keine Unterstützung von Mischfruchtanbau von Ölpflanzen und Nutzpflanzen (ZUSÄTZLICH Pflanzenöl zum normalen Ertrag der Nutzpflanzen, z.B. Leindotter und Gerste, um etwa den Betrieb eines Traktors damit zu ermöglichen)

  8. Aleut sagt:

    In den letzten Tagen habe ich erfahren, dass es mit dem “friedlichen” Leben des Wolfes in Deutschland bald zu Ende gehen könnte, weil es immer mehr betroffenen Menschen in Deutschland reicht.
    In Österreich haben inzwischen viele Familien in abgelegenen Dörfern in den Alpen Angst ihre Kinder TAGSÜBER draußen, in der Nähe des Waldrandes, spielen zu lassen.
    Die Wolfspopulation vergrößert sich, wenn nicht allzuviele Widerstände dazwischen kommen, um etwa 30% pro Jahr. Gibt es in Russland keine Wölfe mehr? Dann hätte ich vielleicht zugestimmt den Wolf für zehn Jahre in Westeuropa anzusiedeln, um dann genügend Exemplare wieder in Russland anzusiedeln. Aber von einem Aussterben war nie die Rede, schon gar nicht in Russland!

    Der Wolf soll angeblich die Menschen scheuen, aber was passiert wenn eine etwas zu unvorsichtige Mutter in einem strengen Winter doch einmal ihr Kind einbüßt? Wer wird dann von den so engagierten Tierschützern den Wolf verteidigen oder sich wenigstens bei der betroffenen Familie entschuldigen?

  9. Patrick sagt:

    Der Russe hat uns also bei den Eiern, muss man wohl so akzeptieren.

    Warum wird Nord Stream 2 dann nicht in Betrieb genommen, damit im Winter wenigstens hier nicht alles zusammenbricht?

    Zur Gas- und Strom-Mangel Situatioin gibt es regelmäßig aktuelle Videos auf dem YT Kanal von “Outdoor Chiemgau”

    https://www.youtube.com/watch?v=0FhFGl3-HUA

    Insbesondere schaue ich mir da auch gerne immer die Kommentare an. Hier hat sich jemand wie folgt geäußert:

    “Als HLS-Techniker muss ich sagen die Rationierung von Privatkunden wird hier kaum machbar sein und zwar aus technischer Sicht. Alle Gasthermen und Gaskessel haben eine Gasmangelsicherung die bei fallenden Gasdruck sofort eine Störung dedektieren und die Anlagen verriegeln und das kann, so keine Automatik (was nur ein Bruchteil der Anlagen hat) vorhanden ist, nur der Fachmann quittieren und die Anlage auch wieder in Betrieb nehmen.
    Runter drosseln geht auch nicht weil alle Anlagen einen Mindestdruck benötigen. Man kann also nur Einzelverbraucher oder Teilnetze abschiebern, sprich auf/zu. Das bedeutet aber das alle Gasbrenner egal ob Kessel oder Therme zuvor abgeschaltet und das Heizwasser entleert werden muss, damit sie eben nicht in Störung gehen und frostsicher sind, was wiederum nur eingewiesenes Personal oder ein Fachmann machen sollte. Die Netzbetreiber und Fachfirmen wären völlig überfordert.
    Und da geht der Spaß weiter. Man nehme eine Stadt deren Gasnetzt typischerweise in Baumstruktur nach Vorgabe der Netzagentur nur noch tageweise einzelne Teilnetze versorgen kann, ausgenommen sensible Infrastruturen wie Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr usw. Die Baumstruktur wäre da aber höchst ungerecht, denn an dem einen Teilnetz hängen eben solche sensiblen Verbraucher aber eben auch Wohneinheiten, andere Teilnetze haben nur Wohneinheiten und werden rigeros weg geschaltet, wärend diejenigen die an ersteren hängen Glück haben.
    Aber der Spaß hört an der Stelle ja noch nicht auf. Geschieht die Abschaltung im Wohnbereich innerhalb einer Dauerfrostphase und die Frostsicherheit der Gebäude kann nicht mehr gewährleistet werden, müssen auch alle anderen wasserführenden Systeme entleert werden, da diese andernfalls auch auffrieren können wie die berühmte vergessen Sektflasche im Gefrierschrank.
    Das heißt im Winter sind dann die betreffenden Häuser nicht nur nicht warm, nein, es geht auch kein Wäsche waschen, kochen und keine Klo-Spülung!!!
    Und wir sprechen hier von 19 Millionen Haushalten! Das betrifft 41 Millionen Bürger – 50% der Bevölkerung!!!
    Zudem keiner weiß wie hart der Winter wird. Es heißt alle 7 Jahre kommt ein besonders harter Winter vor und der letzte extreme Winter war meines Wissens nach in den 80igern. Da könnte man dem Klimawandel fast schon dankbar für sein, aber das muss ja nicht heißen das solch ein Winter gar nicht mehr vorkommt. Und da kommt mir sofort Murpyhs Gesetz in den Sinn…

    Also wenn man nun schon im Notfallplan auf Stufe 2 ist, dann wird aller voraussicht auch die 3 kommen und dann sollte man doch jetzt schon die Leute auf den Ernstfall vorbereiten, also Abschaltszenarien probieren, erklären und informieren was zu tun ist im Fall X. Sehe ich aber gar nichts von, hier verhält man sich in der Politik gerade wie die drei Affen nach dem Motto wird schon schief gehen – damit ist aber niemanden geholfen und wir rauschen sehenden Auges auf die nächste Heizperiode zu und auf das Chaos!

    Es gibt aber auch noch mehr Themen die mit einer Gasrationierung einher gehen. Wenn ich immer höhre – die Leute sollen die Temperatur runtern nehmen… Da sag ich viel Spaß mit dem Schimmel. Denn mit fallender Innentemperatur verschiebt sich auch der Taupunkt nach innen und ist die perfekte Einladung für den Schimmel. Erschwerend hinzu kommen die extrem dichten Fenster heut zu tage. Freie Fugenlüftung gibt es faktisch nicht mehr, was den Schimmel noch mal anregt. Und was z.B. Schwarzschimmelsporen in der Lunge anrichten kann jeder auf Wiki selbst nachlesen. Ist die Lunge erst mal befallen liegt die Letalität bei 50% bis 95%. Dagegen war der Corona-Virus mit 0,1% ein zahnloser Welpe.”

    Dass angesichts der dramatischen Energiesituation überhaupt noch dieses Corona-Schmierentheater weiterläuft (übrigens läuft gerade die große Infektions-Welle der Geimpften), ist wohl mehr als bezeichnend.

    • Aleut sagt:

      Um wenigstens passiv so viel Wärme wie möglich im Winterhalbjahr zu sammeln:
      Bei allen Fenster in Richtung Ost, Süd bis West: Wenn die Sonne reinscheint, Rollladen hoch, Fensterläden auf. Wenn die Sonne weg: Rollläden runter, Fensterläden zu.

      Bade- und Spülwasser wenn möglich im Becken lassen, bis es kalt ist, aber möglichst mit einer Abdeckung über dem Wasser, um eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zu vermeiden.

      Wenn lüften im Winter, dann stoßlüften, d.h. alle Fenster auf, fünf Minuten warten, alle Fenster wieder zu und das vielleicht zweimal pro Tag, bei einer Single-Wohnung. Bei mehr Bewohnern pro Wohnung entsprechend öfter lüften, am Besten kontrollieren mit Hygrometer, d.h. Feuchtigkeitsmesser (im Winter maximal ca. 75%, eher nur 70%, um Staunässe an den Fenstern und an den Wänden zu vermeiden).

      Aus dem gleichen Grund: Abrücken von Möbelstücken an Außenwänden, damit sich keine Luftstauungen und damit Schimmelquellen bilden.

      Wohl den Leuten, die einen Kamin in der Wohnung besitzen. Aber das dürfte im kommenden Winter zu größeren Auseinandersetzungen und/oder leerem Geldbeutel sowie raucherfüllten Innenstädten führen.

      Zur Häufigkeit von harten Wintern: 2010 gab es zuletzt weiße Weihnachten in ganz Deutschland und Anfang 2010 gab es im Nordosten der Republik jede Menge Schneestürme.
      Ein nachvollziehbarerer Rythmus sind die 11-jährigen Sonnenfleckenzyklen. Demnach hätte es eigentlich letzten Dezember auch verbreitete weiße Weihnachten geben müssen, was aber nicht der Fall war. Vielleicht dafür dieses Jahr dummerweise?

      Außerdem gibt es da noch die Voraussage einer kleinen Eiszeit mit einem Temperaturminium ca. 2035 à la Kleine Eiszeit Ende des 19. Jahrhunderts.

      Eine Lebensmittelvergiftung ist übrigens nicht so lustig. Bei mir wohl verursacht durch eingelegte Oliven, verpackt in einer kleinen durchsichtigen Plastikschale mit Plastikfolie und Plastikdeckel für ca. 1,- Euro, verkauft in einem Discounter Dienstag vor einer Woche in der Nähe von Bonn.

      • Patrick sagt:

        Wir hatten hier im vergangenen Winter herzlich wenig Sonne. Gefühlt Wolkendecken über Wochen hinweg, da hüpfen die Solarmodule vor Freude ;-)

        Das mit dem Badewasser…ich bezweifle, dass das viel bringt, denn wer badet schon, wenn das Gas so irrsinnig teuer ist?
        Und was nützt ein bisschen Restwärme vom Badewasser im Badezimmer?
        Kalt Wasser und Seife sind doch jetzt angesagt laut unserem Abwrack-Minister Habeck.
        Und wenn es zu kalt wird, muss sowieso das Wasser aus den Leitungen abgelassen werden, um Frostschäden zu vermeiden.

        Ein Kamin wäre gold wert, um zumindest einen Raum regelmäßig mal richtig aufzuheizen.
        Dazu einige Schamott-Steine an den Kamin stellen, die halten die Wärme und geben sie langsam wieder ab.
        Aber da nur die wenigsten das Glück haben, werden die meisten in die Röhre gucken.
        Ich habe lediglich eine 11 kg Propangasflasche mit Heizaufsatz. Damit kann man wenigstens ein paar mal das Zimmer aufheizen, und Lüften tut man danach automatisch :-)

        In Süddeutschland werden ja bereits die ersten Notunterkünfte vorbereitet. Das sollte meiner Meinung nach flächendeckend passieren, also zumindest ein logistischer Vorlauf.
        Das zeigt auch, wie ernst die Lage ist.

        Unsere Politiker haben vollmundig angekündigt, aus dem Russen-Gas auszusteigen und jetzt werden die Russkis uns dabei wohl ein bisschen helfen.
        Wahnsinn, was wir für eine Suizid-Politik betreiben und das seit Jahren. Aber gut: geliefert wie bestellt heißt es so schön.

        Wenn es wirklich zu Empty Gas kommt, dann werden viele gerade ältere und geschwächte Menschen den Winter wohl nicht überleben.
        Da reichen schon normale virale Erkältungen aus, um ein Desaster anzurichten.

        Ob Klabauterbach immer noch die kaputte Schallplatte geben wird? :-D

  10. Aleut sagt:

    Wenn die Entwicklung im Ahrtal so weitergeht, dann steht wohl einer Umwandlung des gesamten Ahrtals in ein Freilichtmuseum nichts mehr im Wege – passend zum Museum des ehemaligen Regierungsbunkers bei Bad Neuenahr-Ahrweiler.
    Aber ob das von den Gründern des Wiederaufbaufonds für Rheinland-Pfalz und Nordrheinwestfalen so gedacht war?

    Flutkatastrophe Mitte Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Belgien
    Große Wut bei den Flutopfern ein Jahr danach: „Bei uns ist nichts angekommen“
    Elisabeth Zimmermann
    25. Juni 2022

    Nur die unmittelbare Soforthilfe – bis zu 3500 Euro pro Haushalt und damit nicht einmal der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein – wurde tatsächlich unkompliziert zur Verfügung gestellt und ist relativ schnell eingetroffen. Aber auf die so dringend notwendigen höheren Hilfen aus dem Aufbaufonds warten die meisten Menschen noch immer vergeblich.

    Fast ein Jahr nach der Flut warten also nahezu 10.000 Betroffene allein in Rheinland-Pfalz noch immer auf Unterstützung. Und nicht mehr als fünf (!) haben ihr ganzes, dringend benötigtes Geld auch wirklich erhalten!
    Hinzu kommt die große Befürchtung, dass der Wiederaufbau nicht aufgrund wissenschaftlicher Analysen der Flutursachen erfolgen könnte. Nach wie vor ist unklar, wo Häuser, die sehr nah an der Ahr standen und von der Flut hinweggeschwemmt wurden, wieder aufgebaut werden sollen. Ein neues Hochwasserkonzept liegt noch immer nicht vor, und nach Aussagen eines Verantwortlichen kann das noch mindestens zwei bis drei Jahre dauern.
    Die kriminelle Untätigkeit der Behörden hält bis heute an und ruft unter Flutopfern große Wut hervor.

    „Die Gelder werden nicht ausgezahlt“, sagte eine Anwohnerin, Gastronomin in Ahrweiler, der WSWS. „Durch Spenden für die Flutopfer sind mehrere Millionen Euro reingekommen. Die Hälfte dieser Gelder sollen bisher ausbezahlt worden sein – und wo bleibt die andere Hälfte? Bei uns ist nichts angekommen. Die Regierung ist in der Lage, 100 Milliarden für die Bundeswehr aufzubringen und Waffen in die Ukraine zu schaffen, die viele weitere Milliarden Euro kosten. Aber was ist mit uns?!“
    https://www.wsws.org/de/articles/2022/06/24/flut-j24.html

    D.h. bei der Geschwindigkeit der genannten Abarbeitungsgeschwindigkeit der Schadensfälle nur im Ahrtal, dürften bereits im Jahr 4022 (viertausendzweiundzwanzig) die letzten Betroffenen, d.h. deren Ururururururur…….enkel ihr Geld bekkommen haben!

    Vom Autor Andy Neumann, dem BKA-Beamten und Mitbetroffenem aus dem Ahrtal (“Es war doch nur Regen…”) ist im März diesen Jahres im Gmeiner Verlag eine Fortsetzung seines Buches erschienen.

  11. Aleut sagt:

    Beweise für die Lüge vom bösen CO2 – Teil 1

    Ich selber habe die Geschichte vom bösen CO2 bis 2007 geglaubt, trotz eines abgeschlossenen naturwissenschaftlichen Studiums. Einige linke Blogger glauben bis heute noch an das böse CO2. Die Dinge, die ich hier wiedergebe, stammen vor allem aus meinem Gedächtnis, zum Teil von abgespeicherten Artikeln. Es kann aber mal ein falscher Begriff auftauchen oder eine Jahreszahl, die nicht ganz richtig ist, weil ich keine Lust habe mich in dieses Thema wieder voll reinzuknien. Mein Gedächtnis ist aber nach wie vor ziemlich gut und außerdem kann man alle Fakten auch per Suchmaschine finden, wenn man denn will.

    1. Eine ganz wichtige Sache ist die mit dem Hockeyschläger-Diagramm (“hockeystick diagram”), als das Lügengebäude der Klimaerwärmung zum ersten Mal zu bröckeln anfing: 1999 gab der US-Meteorologe Michael Mann zusammen mit anderen (“et. al.”) eine Studie heraus, in der angeblich bewiesen wurde, dass die Oberflächentemperatur der Erde seit etwa 1900 stark ansteigt, während sie seit dem Jahr 1000 bis 1900 mehr oder weniger die ganze Zeit gesunken ist, wobei sie seit 1990 so hoch war wie seit dem Jahr 1000 nicht mehr ( s. https://de.wikipedia.org/wiki/Hockeyschl%C3%A4ger-Diagramm). Und dieses Temperaturdiagramm würde eine sehr starke Korrelation zur Entwicklung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre zeigen (ermittelt aus Eisbohrkernen u.a. aus Grönland).

    Zwei Wissenschaftler, der kanadische Mathematiker namens Steve McIntyre (Bergbauspezialist) und Ross McKitrick, ein kanadischer Wirtschaftswissenschaftler, haben sich dieses Hockeyschlägerdiagramm genauer angesehen und sich in Verbindung mit Michael Mann gesetzt. Sie baten ihn ihnen seine Rohdaten für das Diagramm und das Berechnungsprogramm zur Verfügung zu stellen, um die Studie nachprüfen zu können. McIntyre kam dieses Diagramm merkwürdig bekannt vor. In den 30 Jahren, in denen er sich u.a. um Machbarkeitsstudien für die Ausbeutung von Mineralvorkommen kümmerte, kam ihm ein solches Diagramm immer wieder dann unter, wenn ein Minen- oder Landbesitzer Investoren dazu verleiten wollte, eine Menge Geld in die Mine oder in die Exploration ihres Landes zu investieren.

    Mann weigerte sich zunächst sowohl die Daten als auch das Berechnungsprogramm herauszurücken, was eine äußerst ungewöhnliche Haltung für einen Wissenschaftler war. Die Daten kamen glaube ich eigentlich von der englischen CRU (Climatic Research Unit), das ist so etwas wie das PIK (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung), von dem immer die Klimaerwärmungshorrorszenarien kommen.

    Es ging hin und her und irgendwann bekamen sie wohl die Daten und das Programm. Und dann mussten McIntyre und McKitrick bei dem Programm feststellen, dass egal welche Klimadaten von welchem Ort und aus welcher Periode sie eingaben, es kam immer eine Hockeyschlägerkurve heraus!

    Mehr dazu z.B. in http://www.nationalpost.com: “Trouble over tree rings”.

    Übrigens eine ganz wichtige Sache bei diesem Hockeyschlägerdiagramm in Kombination mit einem Diagramm zum CO2-Gehalt der Atmosphäre im gleichen Zeitraum – vereint im gleichen Diagramm – ist: Zu erkennen ob zuerst die Temperatur anstieg und dann der CO2-Gehalt (was in Wirklichkeit passiert ist!) oder umgekehrt (wie überall behauptet wird)!

    2. Der richtige Hammer in Sachen Freilegung des Lügengebäudes kam dann 2009: Climategate. Ende 2009, kurz vor einer wichtigen weltweiten Konferenz von Klimawissenschaftlern in Kopenhagen wurden 1000de Emails von Klimawissenschaftlern geleakt, vor allem von solchen, die große Anhänger des CO2-Märchens waren. Und darin wurde ganz offen über die Frisierung der Klimadaten gesprochen, weil wohl die neueren Daten, seit 2000 oder so, keine ansteigende Erwärmung mehr zeigen konnten, sondern im Gegenteil sogar eine Abkühlung zeigten. Und das obwohl die Daten z.T. ziemlich schlecht waren, wozu ich gleich im nächsten Punkt komme.

    3. Es gibt bei der Erhebung von Klimadaten einen wichtigen Punkt, den man immer machen muss, bevor die Daten in die weltweiten, großen Klimadatendatenbanken eingespeist werden: Sie müssen aufbereitet oder normiert werden. Es macht z.B. keinen Sinn Temperaturdaten von Hamburg mit denen vom Kilimanjaro zu vergleichen oder CO2-Daten aus der Sahara mit denen von einer Station vom aktiven Vulkan Ätna in Sizilien.
    Temperaturdaten werden wohl u.a. normalisiert bzw. hochgerechnet (auf dem Feldberg oder dem Brocken ist es deutlich kühler als in Karlsruhe) auf die gleiche Meereshöhe bzw. auf die Meeresspiegelhöhe.
    Genauso macht es keinen Sinn Temperaturdaten von Köln-Zentrum mit denen von einem Ort am Rande der Eifel gleichzusetzen. Dies beruht auf dem sogenannten Wärmeinseleffekt: Je größer eine Stadt ist, je höher die Zahl der Personen ist, die auf einem Quadratkilometer Stadt wohnt, desto höher ist dann praktisch immer auch diese “Stadttemperatur” verglichen mit der Temperatur im Umland. Zudem ist die Siedlungsfläche in Deutschland nach wie vor deutlich kleiner wie die unbesiedelte Fläche, trotz aller Autobahnen, Bundesstraßen, Einkaufszentren, Gewerbegebieten sowie ausufernden Wohngebieten. D.h. die Temperaturdaten der DWD-Stationen in größeren Städten müssten also alle heruntergerechnet werden, um wirklich eine gute Aussage über eine herrschende Temperatur in dem Gebiet dieser DWD-Stationen zu treffen. Das passiert aber ganz offiziell NICHT. Die Stadttemperaturen des DWD landen eins-zu-eins in den weltweiten Klimadatenbanken und bewirken so eine künstliche Erhöhung der Temperatur der Erdoberfläche!

    • Norbert Rost sagt:

      Ach Stephan, wie kommt es, dass selbst schlaue Leute, die naturwissenschaftliche Grundkenntnisse haben, ihre Intelligenz und ihre Kenntnisse bei solchen Themen mal eben ablegen? Ich kann es mir nur psychologisch erklären: Du willst die Implikationen des Offensichtlichen nicht wahrhaben und hast dir einen Verdrängungsmechanismus zugelegt.

      Bitte lass dir zeigen, dass kein einziger deiner 6 Punkte zur Überschrift passt! Kein einziger Punkt belegt, dass eine CO2-Anreicherung in der Atmosphäre KEINE Wirkung hat. Stattdessen zeigst du auf Seitendiskussionen, die sich vielleicht als Beispiele für Allerlei eignen, aber nicht, deine eigentliche These zu belegen.

      Ich hoffe, das ist dir peinlich.

  12. Aleut sagt:

    Beweise für die Lüge vom bösen CO2 – Teil 2

    4. Im Ingenieurwesen aber auch in anderen naturwissenschaftlichen Diziplinen werden häufig mit Hilfe von großen Computern sogenannte Simulationen berechnet, etwa für Crashtests, für komplexe chemische Reaktionen oder für die statische Berechnung großer Bauwerke. Die Grundlage nennt man z.B. FEM (Finite-Element-Methode). Um z.B. für die Statik eines Gebäudes eine sichere Aussage treffen zu können, müssen alle Randbedingungen bekannt sein. Es kann z.B. nicht sein, dass man in einer Berechnung nur einen Schätzwert für die Tragfähigkeit des verwendeten Stahls oder des Betons einsetzt, weil sonst auch das Ergebnis sehr ungenau wird und man nicht weiß ob man einen Stützträger so dick oder einen Meter dicker machen muss.
    Seltsamerweise ist es aber bei diesen berühmt-berüchtigten großen und aufwendigen Klimasimulationsrechnungen genau so, dass viele Randbedingungen nur Schätzwerte sind. Bis heute(!) ist z.B. der genaue Mechanismus bei der Bildung von Wolken nicht verstanden. Das lässt sich z.B. aus den vielen Studien schließen, die heute noch für die Erforschung von Wolken in Auftrag gegeben werden. Und Wolken sind ein sehr wichtiger Teil der Vorgänge in der Atmosphäre, die Rückwirkungen z.B. auf die irdischen Temperaturen haben!
    In der Öffentlichkeit werden aber die Ergebnisse dieser Klimasimulationsrechnungen so präsentiert, als seien diese unumstößliche Wahrheiten und am Ergebnis ändert sich in Zukunft höchstens die vierte oder fünfte Stelle nach dem Komma!
    Und in den letzten Jahrzehnten wurden diese Klimaberechnungsprogramm im so angepriesen, dass gesagt wurde, dass diese jetzt NOCH GENAUER die kommende Erderwärmung vorhersagen können! Also alle vorherigen Berechnungen waren also eigentlich Schrott!
    Aber bis heute können diese Klimaberechnungsprogramme nicht einmal das Klima der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit den Daten der ersten Hälfte des Jahrhunderts “nachberechnen”!
    Das ist ganz klarer Betrug und müsste dementsprechend geahndet oder noch viel besser gestoppt werden diese Art von Geldverschwendung!

    5. Die Lüge vom Anstieg des Meeresspiegels: Wem ist bekannt, dass im nördlichsten Teil der Ostsee der Meeresspiegel seit Jahrtausenden sinkt? Genauer gesagt ist es so, dass nicht der Meeresspiegel steigt, sondern das Land dort, im nördlichsten Teil Schwedens und Finnlands, sich seit vielen Jahren hebt, also seit der Eiszeit – in den letzten hunderten von Jahren, aber wohl nur noch um einen oder ein paar Zentimeter pro Jahr. Warum? Weil auf dem Land, währen der letzten Eiszeit, früher riesige Eismassen waren, die das Land nach unten gedrückt haben und jetzt richtet sich das Land quasi wieder auf, aber natürlich nur ganz langsam. Man kann das quasi in der Badewanne oder besser im Schwimmbad nachspielen: Man nimmt ein Stück einer Isomatte und legt in die Mitte einen größeren Stein. Dadurch senkt sich die Isomatte in der Mitte ab und an den Rändern steigt sie hoch. Wenn man den Stein wieder wegnimmt, passiert das umgekehrte. Da das Ganze, also die Landhebung, aber quasi im kontinentalen Maßstab, aufgrund der nordeuropäischen Kontinentalplatte, stattfindet, gibt es an der Ostsee andere Gebiete, in denen das Land zum Ausgleich sinkt. Das ist der Bereich Dänemark, das südlichste Schweden und auch Norddeutschland. D.h. die Menschen z.B. in Norddeutschland müssen keine Angst vor einem steigenden Meeresspiegel, sondern vor allem vor einem sich weiter absenkenden Land haben!

    6. Warum wurde diese Lüge vom bösen CO2 überhaupt in die Welt gesetzt? Eine Erklärung könnte sein, dass ein paar Leute sich da ein wunderbares Allgemeinheits-Abzock-Modell als Kopie des mittelalterlichen Ablasshandels, in der heutigen Form mit Hilfe von CO2-Zertifikaten, ausgedacht haben.
    Eine andere Erklärung, die ich für wesentlich schlüssiger halte, ist, dass man “die Welt” auf das Ende der billigen Energie, vor allem in Form von billigem Erdöl (“Peak Oil”), vorbereiten wollte, damit nicht einen schönen Tags z.B. das Öl plötzlich alle wird, die Leute aus ihren Tagträumen sehr unsanft geweckt werden und dann natürlich alle dann greifbaren Verantwortlichen und wohlhabenden Personen etwas unsanft behandeln.
    Stattdessen konnte man die erneuerbaren Energien zur Schicksalsfrage erklären und die Menschen haben mehr und mehr damit begonnen, damit nicht eines Tages ihre Kinder am helllichten Tage von der Sonne zu Tode gegrillt werden, in erneuerbare Energien zu investieren oder diese zu unterstützen (Windkraft, PV-Anlagen, Elektroautos, Biogasanlagen etc.).
    Ich bin auf jeden Fall auch für die Erneuerbaren Energien, eben weil ich um Peak Oil seit 18 Jahren weiß. Komischerweise ist aber oftmals das Klima dann doch wieder nicht so wichtig, wenn man mal genauer hinschaut: Während der Corona-Lockdowns in 2020 ging der Luftverkehr, viel genauer gesagt das Passagieraufkommen in der Luftfahrt massiv zurück, ABER NICHT die Zahl der Flüge! Um die sogenannten Slot-Rechte aufrecht zu erhalten mussten allein in Europa wohl tausende Flüge mit praktisch kaum Passagieren darin durchgeführt werden, statt dass die Regierungen, die IATA und die Fluggesellschaften sich an einen Tisch gesetzt hätten und die Slot-Regelung vorübergehend ausgesetzt hätten. So wurde unglaublich viel Kerosin und damit Energie im europäischen Luftraum völlig sinnlos verbrannt! Ich habe da eine Idee warum dies so gemacht wurde, aber das würde hier zu weit führen und wäre eine VT.
    In Deutschland hätte man einfach seit dem Jahr 2000 die Kfz-Steuer und auch die Versicherung nach Verbrauch staffeln können, wozu man diese bescheurte Angabe CO2/km gar nicht gebraucht hätte, so dass das Fahren eines Ferraris ein wirklich sehr teures Vergnügen für nur noch ganz wenige geworden wäre und es keinen SUV-, Geländewagen- oder Pickup-Boom gegeben hätte. Mit dem zusätzlichen Geld hätte man schon da einen sehr günstigen ÖPNV einführen können, was wiederum zu einer deutlichen Energieeinsparung geführt hätte. Und wenn man dann dann noch die Zerstörung des Eisenbahnsystems in Deutschland gestoppt hätte, würden wir heute vielleicht sogar besser dastehen als die Schweizer in Sachen Nah- und Fernverkehr, obwohl wohl auch da sich merkwürdigerweise in den letzten Jahren einiges verschlechtert hat.

  13. Berndt sagt:

    Aleut, mit deinen Vorstellungen zum CO2 liegst du weit daneben. Ich vermute, wenn du dich mit dem Thema Erderwärmung beschäftigst hast, hast du zuviel bei EIKE gelesen. Dort werden immer unsinnige Theorien zu AGW diskutiert, die Verwirrung schaffen (sollen). Lies dir mal das Papier von Prof. Blaser durch:
    https://ethz.ch/content/dam/ethz/main/eth-zurich/ArbeitenLehrenundForschen/professuren/ihre-professur/Emeritenstamm/120130_Blaser.pdf

    Er erklärt den Wirkmechanismus des CO2 mit einem Modell, das mit meinem Verständnis von Physik übereinstimmt. Eine Erhöhung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre führt zu einer Verschiebung der infrarotabstrahlenden Atmosphärenschicht (Opazitätsgrenze) in größere Höhen. Die adiabatische Expansion der Atmosphäre führt dann dazu, dass es auf der Erdoberfläche wärmer wird. Das ist der Effekt, der auch bewirkt, dass die Luft pro 100 m Höhenunterschied etwa 1 Grad kälter wird.
    Die Folge ist, dass es mit steigender CO2-Konzentration auf der Erdoberfläche wärmer werden muss und wird. Wenn man zäh genug ist, wird man Blasers Papier verstehen.

  14. h.c. sagt:

    Die Probleme sind multidimensional, Flächenabholzung / Versiegelung, verschiedenste Industrie-Gase, Sonnenflecken, Bewegung des Sonnensystems in der sich bewegenden Milchstrasse in Relation zu allem anderen und dabei Passage von verschiedenem “Sternenstaub”. Zudem kommt auch noch “Solar Radiation Management” (SRM), was auch als Wetterwaffe benutzt werden kann sowie ein paar hundert oberirdische Atombombentests… die nicht ungeschephen gemacht werden können.

    Hier ein Film über SRM: https://limitstogrowth.de/2022/07/13/filmtipp-the-dimming-ein-film-ueber-solar-radiation-management-srm-von-metallischen-nano-partikeln-mikrowellenbestrahlung-und-wer-wirklich-mit-dem-klima-spielt/

    Wir sitzen richtig in der “Scheisse”, aber das ist den wenigsten klar zu machen…

  15. Peter sagt:

    Ich erlebe die aktuelle, sich abzeichnende Energiekrise, aus der Innenperspektive eines großen Ölkonzerns mit. Was ich beobachte:
    Die Logistikketten sind massiv gestört. Die meisten chemischen Betriebe fahren sch9n jetzt ihre Produktion herunter – Der Betrieb rechnet sich nicht mehr. Das zeichnete sich schon vor dem Ukraine Konflikt ab. Schon in 2021 gab es einen enormen Anstieg der Gaspreise.
    Mit dem Ölembargo auf russisches Öl ab Dezember stehen Raffinerien in Ostdeutschland vor einer Abschaltung.
    Allein PCK versorgt 90% von Berlin und Brandenburg und die hängen an der Druschba Pipeline.
    Dieses Mal holt keiner den Karren aus dem Dreck. In meinem Umfeld sind der Großteil der Kollegen völlig desillusioniert. Mir ist das mittlerweile auch egal. Das ist anscheinend so gewollt.Klaus Schwab lässt grüßen…
    Deckt euch mit Vorräten und warmer Kleidung ein. Im Frühjahr schauen wir dann was noch geht…

    • Patrick sagt:

      Was mich ja mal interessieren würde, ist, inwiefern man die Sache mit den explodierenden Energiepreisen etwas beruhigen könnte, wenn man dieses Merit-Order-Prinzip abschafft.

      Dirk Müller hat in einem aktuellen Video mal gezeigt, warum momentan bei den Stromproduzenten die Kasse nur so klingelt:

      https://www.youtube.com/watch?v=6VC_6mG0-9U

      Also für mich ist längst klar, dass die eigentliche Agenda die De-Industrialisierung Deutschtlands ist. Gerade wenn ich die letzten paar Jahre zurückblicke, macht vieles Sinn. Die Grünen haben es ja schon angekündigt gehabt. Habeck selbst sagte auf einer Wahlkampfrede, dass er aus den russischen Energierohstoffen aussteigen will, weil wir ein “Energiewendeland” sind.

      Gut, dass die “Stromwende” nur DURCH das viele und billige Gas überhaupt möglich war – das hat er wohl übersehen.

      Wie absehbar war, endet sie im Nichts.

      Und in der derzeitigen Energiekrise lieber die Leute zum Frieren und zum Waschlappen umzuerziehen, statt die Kernkraftwerke weiterlaufen zu lassen, zeigt eindeutig, dass es nur um die Durchsetzung der grünen Ideologie geht.

      Das hat nichts mit Klima, nichts mit Umweltschutz zur tun.

      Eher um eine grüne Illusion vom Arbeiter- und Bauernparadies, wo wieder der Pferdepflug die Felder bearbeitet. Nur dass die Arbeiter jetzt männlich/weiblich/divers, maximal migrantischen Hintergrund haben und korrekt gendern sollen.

      So stellt man sich die post-industrielle Welt in Deutschland eben in einem Kinderbuch vor.

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