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Saunagespräche

Witze sind immer auch ein aktuelles Spiegelbild der Gesellschaft:

Habt ihr gestern die Bild-Zeitung gelesen?

 

Da stand drin: In Russland haben sie Kupferkabel gefunden.

Bei archäologischen Ausgrabungen.

In 100 Metern Tiefe.

 

Die haben geschrieben, man schlußfolgere, dass es vor 2000 Jahren in Russland schon ein elektrisch betriebenes Telefonnetz gegeben haben muss.

 

Daraufhin vermeldeten die Amerikaner, sie hätten bei Ausgrabungen Glasfaser-Kabel gefunden.

In 200 Metern Tiefe.

Die amerikanischen Wissenschaftler schlußfolgern, dass es vor 5000 Jahren auf dem Gebiet der USA bereits ein Hochgeschwindigkeitsdatennetz gegeben habe.

 

Daraufhin hat man auch in Bayern überlegt, man könne ja mal schauen, wie das wohl in der bayrischen Geschichte so gewesen sei.

Archäologen fuhren ins Inntal und gruben und gruben und gruben:

200 Meter, 300 Meter, 400 Meter... 800 Meter und fanden:

Nichts.

Daraus schlußfolgerte die Wissenschaft, dass es in unserem schönen Nachbarländle schon seit jeher drahtlose Kommunikation gegeben habe.

via: Ulrike

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Kommentarlos, Teil 47

Nirgendwo ist Tanken teurer: Bis zu 250 Dollar kostet der Liter Diesel in einem afghanischen Feldlager. Extrem lange und gefährliche Transportwege treiben den Preis in die Höhe. Rund 20 Milliarden Dollar im Jahr gibt die U. S. Army für Treibstoff aus, bei der Bundeswehr sind es mehr als 200 Millionen Euro. Was also tun? Ganz einfach: ökologisch tanken. "Der Einsatz erneuerbarer Energie kann zu großen Einsparungen führen", sagt David Muchow, Chef eines Militärzulieferers in Virginia, vor 200 Beamten und Offizieren aus der EU und den USA.

Die Zeit: "Grüne Attacke": Postfossile Bundeswehr

PS: Erinnerung: Heute, München, Winzererstraße 27

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Kommentarlos, Teil 46

Wir haben seit dem Zusammenbruch des Ostens vielleicht keine andere Vision als die der einer konsumorientierten Wohlfühl-Gesellschaft. Es ist für fast alle Menschen sehr positiv in einer solchen Gesellschaft zu leben und es gleicht einem Tagtraum. Dieser angenehme Tagtraum erfüllt sich für die meisten Menschen seit fast 70 Jahren gerade hier im Westen.

Thomas Reis in der Wiener Zeitung anläßlich des heute begangenen "Tag der Erde"

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Kommentarlos, Teil 45

Wenn es Deutschland tatsächlich gelänge, in absehbarer Zeit unabhängig von russischem Erdgas zu werden, wäre mit einer Verschärfung der Konflikte in den deutsch-russischen Beziehungen zu rechnen. Polemisch könnte man auch sagen, der Versuch, sich von Russland auf dem Energiesektor unabhängig zu machen, ist ein Versuch, Konfliktfähigkeit gegenüber Russland zu erlangen.

Peter Nowak für Telepolis: "Wie Deutschland gegenüber Russland konfliktfähig gemacht werden soll"

 

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Kommentarlos, Teil 43

Frieden, Gemeinsinn, Engagement, Zukunft sind bei genauerem Hinsehen ein Thema, über das im Parlament am allerwenigsten verhandelt wird. Ressourcenknappheit, Migrationsbewegungen, Klimaerwärmung sind alles Bereiche, mit denen sich das Parlament lieber nicht beschäftigt, weil man damit keine Wahlkämpfe gewinnen kann. Gerade bei großen Perspektiven wird sich das Parlament hüten, zu beziffern, was wir auszugeben hätten, wenn wir eine Antwort finden wollten.

Roger Willemsen im Interview bei Telepolis über sein Jahr des Zuhörens im Bundestag

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Kommentarlos, Teil 42

Benedikt Herles: Große Teile unserer ökonomischen Eliten sind kaum noch in der Lage, die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme unserer Zeit zu lösen. Viele Chefetagen werden von glattgeschliffenen Technokraten regiert. Unternehmerische Tugenden wie Intuition, Mut oder Vorstellungskraft spielen in der modernen Managementlehre kaum noch eine Rolle. Das verhindert Innovation und schafft letztlich eine unmenschliche Wirtschaft.

Telepolis über "die Fehler im System der Managegement-Kaste"

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Kommentarlos, Teil 41

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Kommentarlos, Teil 40

Public Transport?

Gefunden bei wiwogreen

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Kommentarlos, Teil 39

 

Der Abbau von Ölsand – Ein Thema, das polarisiert. Während vielerorts große Hoffnungen damit  verknüpft sind, sind die negativen Folgen der industriellen Ausbeutung für die Natur unübersehbar.
Das neue Doku-Game Fort McMoney, das ARTE in Zusammenarbeit mit TOXA und dem National Film Board of Canada entwickelt hat, beschäftigt sich mit der schwierigen Gratwanderung zwischen Kommerz und Nachhaltigkeit.

Ab dem 25. November bekommen die Spieler für rund vier Wochen die Möglichkeit in die kanadische Stadt Fort McMurray, einen der weltweit größten Standorte der Ölsand-Industrie, einzutauchen. Als Bürger der Stadt können sie sich umfassend über wirtschaftliche, ökologische, politische und soziale Folgen des Geschäfts mit dem Öl informieren und bei regelmäßigen Volksentscheiden ihre Sicht der Dinge darstellen.

Ziel des Spiels ist es, sich möglichst viel Einfluss innerhalb des Mikrokosmos Fort McMurray zu verschaffen und die eigenen Ansichten durchzusetzen. Ebenso im Vordergrund stehen aber der dokumentarische Aspekt und der Anspruch, über eine umstrittene Energiequelle aufzuklären.

Unter folgendem Link gelangen Sie direkt zum Spiel: www.arte.tv/fortmcmoney

Die Redaktion von ARTE Future begleitet Fort McMoney mit zusätzlichen Informationen. Das Dossier finden Sie hier: http://bit.ly/ArteFMM

Nachtrag: Heute Abend, Korschenbroich, Vortrag mit Christoph Senz: Fracking - Segen oder Fluch?

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Kommentarlos, Teil 38

„Da Stabilität einer der fundamentalsten Wünsche jedes Menschen ist, werden Gedanken gern verdrängt, die Umbruchsituationen berühren“, liest man in einem Grundsatzpapier der Grünen in Sachsen. Und auch Florian Kaiser, Umweltpsychologe an der Universität Magdeburg, sagt: „Mit Bedrohungsszenarien erreicht man vermutlich kein Umdenken.“

Wer sich trotzdem eingehend mit den möglichen Folgen von Klimawandel und Peak Oil beschäftigt, der läuft hingegen Gefahr, depressiv zu werden, manche sprechen bereits von der „Doomer-Depression“. Diese psychische Störung resultiert laut dem Grünen-Papier aus individuell wahrgenommenen Ohnmachtsgefühlen.

Die taz schreibt über "Klimawandel und Psychologie" (und bezieht sich auch auf mein 2011er Papier)

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