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Das globale Ölfördermaximum steht bevor: PEAK OIL.

Die Geschichte eines MOBIpunktes

Die Verkehrswende braucht Beispiele. Das Beispiel, von dem hier die Rede ist, heißt „MOBIpunkt“ und seine Geschichte beginnt im Jahr 2012. Damals hatte die in Magdeburg gegründete und in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aktive Carsharing-Genossenschaft „teilAuto“ sich für Dresden zwei Elektroautos angeschafft.

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Kampagne fürs Fliegen

Die Vereinigung der Fluggesellschaften IATA bereitet offenbar eine Werbekampagne vor, die den Sinn und die Effekte des Fliegens hervorheben soll. Diese Kampagne ist als Antwort auf die weltweiten FridaysForFuture-Demonstrationen und die dadurch ausgelöste Debatte über das fossile Energie- und Mobilitätssystem gedacht. Hervorheben will man laut FAZ, dass Fliegen Menschen zusammenbringt. Und dass die Treibstoffkosten pro Kopf seit 1990 um 40% gesunken sind. Es ist kaum zu erwarten, dass die Kampagne den Zuwachs der Passagierzahlen von 1990 bis 2020 hervorheben wird, der den sogenannten Rebound-Effekt sichtbar machen würde: dass Einsparnisse durch Technologie oft dafür sorgen, dass das entsprechende Produkt umso öfter konsumiert wird. Dadurch ist natürlich der Gesamtenergiebedarf der Flugbranche seit 1990 massiv gestiegen. Somit ist solch eine Kampagne nichts anderes als Lobbying und die Chance auf Aufklärung und echte Debatte wird vertan.

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Saudi Arabien vs. Jemen: Die Ölversorgung und unsere Risiken

Das Stichwort Peak Oil spielte in den vergangenen Jahren keine Rolle mehr. Mit dem Fracking-"Erfolgen" in Nordamerika waren die Ölabnehmer gut versorgt, die Lager gefüllt. Nun scheint in Saudi Arabien ein wichtiger Teil der Förderinfrastruktur in Flammen zu stehen, ausgelöst durch einen kriegerischen Akt aus dem saudischen Kriegsgegner-Nachbarland Jemen. Vielleicht sehen die Meldungen morgen schon weniger dramatisch aus als heute, doch hoffentlich kommt wieder etwas Schwung in die Peak-Diskussion, denn:

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Fridays for Physik-Unterricht… – Keine Energie – kein ‘Fun’

Earthrise - Um dieses Bild zu knipsen war ganz viel Physik (und Energie) notwendig. Absolut nicht CO2-Neutral ;-) Quelle: NASA / Wikipedia, Foto: William Anders

Zu diesem Artikel haben mich mehrere Dinge veranlasst, die ich in den letzten Tagen gelesen hatte:

  • Ein Interview mit VW-Chef Diess und Grünen-Politiker Özdemir über Klimawandel, E-Mobilität & Co. in der Zeit [1]
  • Die "Fridays for Future" Bewegung, die zwar fordert - aber nicht alternativ auch einfach was tut - z.B. aus Protest einfach überall Bäume pflanzt [2]
  • Kommentare in Gail Tverbergs neuem Artikel über die einseitige Bevorzugung von 'erneuerbaren' Energieträgern [3]
  • Sowie ein Artikel von Charles H. Smith über den 'Wahnsinn des grenzenlosen Wachstums', speziell auch in Hinblick auf die Energiefrage [4]

Lange habe ich hier keinen neuen Beitrag verfasst und hoffe mit diesem Artikel das Forum (bzw. die Kommentare) wieder etwas zu beleben.

Mit bestem Gruß,

H.C. (ein Gastbeitrag von H.C. Fricke @ limitstogrowth.de)

Hinweis: Die nachfolgend (schriftlich) niedergelegten Ansichten, Thesen, Analysen, Schlussfolgerungen, Meinungen & Co. müssen nicht mit denen des Betreibers dieses Blogs (peak-oil.com) übereinstimmen.

Physik, Physik, Physik - Haben jung & alt in der Schule gepennt?

Was mir bei der Diskussion um Klimawandel, Wachstum, E-Mobilität und 'erneuerbaren' Energien immer wieder durch den Kopf geht: Verstehen die alle keine Physik und haben auch in Mathe gepennt?

Dass das Physik-Defizit ein großes und allgemeines zu sein scheint, bestätigt (sicher stellvertretend für viele andere Menschen, Politiker und Journalisten) auch Herr Diess, aktuell 'der Chef' von Volkswagen. So wird, dieser in 'Der Zeit' ,folgend zitiert [1]:

“Diess: … Das Beste, was man fürs Klima tun kann, ist es, die Kohlekraftwerke abzuschalten. Das Elektroauto lohnt sich nur, wenn wir es CO₂-frei herstellen und betreiben können.“

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fridays for future

We’ve relied on adults to make the right decisions to ensure that there is a future for the next generation – surely we don’t have all the answers. But what we do know is that we need to keep fossil fuels in the ground, phase out subsidies for dirty energy production, seriously invest in renewables and start asking difficult questions about how we structure our economies and who is set to win and who is set to lose.

[..]

It is so important that this happens now. The kind of changes that need to happen will take everyone recognising that this is a crisis and committing to radical transformations. We strongly believe that we can fight off the most damaging effects of climate change – but we have to act now.

Greta Thunberg, Luisa Neubauer, Kyra Gantois, Anna Taylor, Anuna De Wever

In Deutschland wird heute in mehr als 200 Orten schulgestreikt. Die Aufforderung der Kinder lautet: Die Erwachsenen mögen sich anschließen. Diese Liste zeigt wo und wie jede und jeder das tun kann: fridaysforfuture.de

Verbrennungsmotorfreie Stadt Dresden

Liebe Peak-Oil.com-Community.

Ich habe mich rar gemacht, nahezu wie sich das Peak-Oil-Thema rar gemacht hat. Mein letzter inhaltlicher Beitrag war hier im Sommer 2016, also vor 2 Jahren. Seitdem hält H.C. hier das Banner hoch, Danke!

Ich war keineswegs untätig, nur - aus Peak-Oil-Sicht - auf Seitenpfaden unterwegs. Seit Sommer 2015 leite ich in Dresden ein Forschungs-Beteiligungs-Projekt-Hybrid: Zukunftsstadt. Das vom BMBF als Städtewettbewerb im Rahmenforschungsprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA) durchgeführte Programm hat mich in die Stadtverwaltung geführt. (mehr …)

Warum folgt der Ölpreis nicht dem ETP-Modell?

Folien zu: Why does the price does not follow the ETP-Model

Folien zu: Why does the price does not follow the ETP-Model

Anbei ein neuer Gast-Artikel von Berndt Warm in Bezug auf das ETP-Modell. Er hat sich Gedanken gemacht, warum der Ölpreis (aktuell) nicht der Vorhersage der HillsGroup entspricht (-> Grundsätzlich immer weiter sinkender Ölpreis) und kommt zu einem interessanten Schluss.

Schönen Gruß an alle Leser,

H.C.


Das ETP-Modell der HillsGroup basiert auf der „Entropie-Bilanzgleichung für offene Systeme“, hat daher einen recht theoretischen Ansatz. Da es eine Preisvorhersage für das Barrel Rohöl enthält, hat man eine Möglichkeit, die Theorie zu verfolgen und zu prüfen. Seit dem Kennenlernen des Modells habe ich den Ölpreis genau beobachtet, um sicher zu sein, nicht einer fixen Idee zu erliegen. Oder um Fehler bzw. Ungenauigkeiten in dem Modell zu erkennen.

Bis Anfang dieses Jahres ist der Ölpreis der Kurve für den „Maximum Affordable Price“ artig gefolgt, seither liegt er deutlich darüber. Es gab aber schon vorher zwei Punkte im Kurvenverlauf, die nicht mit der Theorie im Einklang waren:

  • Der Ölpreis ist 2014 statt 2012 gecrasht.
  • Er lag lange Zeit viel zu tief unter dem MAP-Wert.

Und außerdem gab es das Argument der Wirtschaftsfachleute, dass nur Fracking am Ölpreisverfall schuld ist.

Auf der Suche nach der Ursache für den Ölpreisanstieg dieses Jahres habe ich verschiedene potentielle Ursachen untersucht, und habe die wahrscheinlichste Ursache in einem Foliensatz niedergeschrieben.

LG Berndt

Anlagen: Präsentationsfolien in Englisch (V1.03)


Andere Artikel zum ETP-Modell auf Peak-Oil.com & Co.:

ETP-Modell Nr. 2: Ein anderer (und einfacherer) Ansatz der Modellierung

Folien: Neuer Berechnungsansatz zum ETP Modell von Bernd Warm

Anbei ein neuer Gast-Artikel von Berndt Warm in Bezug auf das ETP-Modell. Er hat versucht die Lücken des Modells der HillsGroup zu schließen und die Grundlagen besser verständlich zu machen. Ich hoffe auf eine rege Diskussion zu diesem wichtigen Thema, denn wenn das 'alles so ist', dann ist die Zeit knapp. Schlussendlich sind die Berechnungen von Berndt auch auf Gas und Kohle anwendbar...

Schönen Gruß an alle Leser und Kommentatoren,

H.C. (limitstogrowth.de)

Und wie immer: Die Artikel des/der Gastautoren müssen nicht die Meinung des Betreibers von peak-oil.com reflektieren oder mit diesen übereinstimmen.


Die Leser dieses Forums kennen das ETP-Modell. Die Hills Group hat ausgerechnet, das die Maschine „Petroleum Produzierendes System“ entsprechend dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik Abwärme produziert. Die Bedeutung der Abwärme war dabei unklar und Ausgangspunkt vieler Fragen.

Eine andere Herangehensweise an die Thermodynamik der Ölproduktion ist möglich, bei der die mit jedem Barrel Öl aus der Erde beförderte Wärmemenge betrachtet wird. Diese Wärmemenge ist kumulativ und führt zu einer Veränderung des thermischen Gleichgewichts der Erde. Man kann es als eine Art Umweltverschmutzung betrachten. Die kumulierte Wärmemenge bewirkt, dass die Ölförderung immer energieaufwendiger wird. Im Foliensatz werden die entsprechenden Berechnungen gezeigt, das beigefügte Tabellenkalkulationsblatt erlaubt dem Leser, die Berechnungen nachzuvollziehen. Damit ist die physikalische Bedeutung der Abwärme klar: die Abwärme ist die Konsequenz der Arbeit, die zum Aufbau eines immer höheren thermischen Ungleichgewichts nötig ist.

Wie man es auch dreht und wendet, aus dem zweiten Hauptsatz ergibt sich, dass die Ölförderung bald enden wird – mit den entsprechenden Konsequenzen. Diese Ende hat auch positive Seiten: Es erschwert der Menschheit, den Lebensraum Erde vollständig zu zerstören.

Der  Foliensatz ist in englischer Sprache gehalten, da er auch zur Diskussion mit englisch sprachigen Personen dienen soll – und für Sätze in beiden Sprachen fehlt mir die Zeit.

Berndt Warm

Anhang: