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Peak Energy trifft Bahnfahrer und Bäckereien

Bäckereien sterben und die Bahn erhöht die Preise: Beides wegen gestiegener Energie- und Rohstoffkosten. Bei den Bäckereien kommt noch hinzu, dass die Nachfolge für viele Betriebe ungeklärt ist und so sollen laut Verband der Großbäckereien bis 2020 von heute 14.000 Bäckereien dann nur noch 8.000 existieren. Vor allem kleine Bäckereien sollen großen Ketten Platz machen - ein Trend zu Großbäckern also. Steigende Preise für Bäckerprodukte sind ebenfalls nur eine Frage der Zeit. Die Bahn hat im ersten Halbjahr 2012 einen Passagierrekord aufgestellt, wozu zweifellos gestiegene Spritpreise beitrugen, die Autofahrer zum Umsteigen brachten. Der Handel selbst fühlt sich von zwei Seiten unter Druck: Kostenseitig drücken die Energiepreise, absatzseitig schmälern steigende Energiepreise die Kundenkaufkraft. Inflationsbereinigt rechnet der Verband mit einem im Vergleich zu 2011 gleichbleibendem Handelsumsatz: "Peak Einzelhandelsumsatz" also erreicht?

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transition ist kein Substantiv

Gedanken zur Transition-(Un-)Konferenz 2012

„transition“, sprich: tränsisch'n. Oder auch: transition town. Im deutschsprachigen Raum manchmal als „Stadt im Wandel“ übersetzt. Zivilgesellschaftliche Reaktion auf Bedrohungsszenarien wie Peak Oil, Klimawandel, Umweltzerstörung, Wirtschaftskrise. Zielstellung: Widerstandsfähige (resiliente) Stadtstrukturen, Gemeinschaften und Unternehmen aufzubauen. Stark verbunden mit Prinzipien der Selbstorganisation, modernen Designprinzipien (Permakultur) und systemisch/kybernetisch/ganzheitlichen Betrachtungsweisen. Bekannte Akteure, Befürworter oder Sympathisanten: Rob Hopkins, Dennis Meadows, Horst Köhler.

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Live von der Transition-(Un-)Konferenz in Witzenhausen

Dieses Wochenende läuft in Witzenhausen bei Kassel die dritte deutschsprachige Transition-Konferenz. Wer dabei sein will, darf dies auch online tun:

Videomitschnitte erfolgen teilweise und können vermutlich demnächst auf dem TT-Blog abrufbar sein.

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Morgen in einem Jahr: Kölner Sonntag der Nachhaltigkeit!

Peak Oil muss als strategisch anzugehender Problemkomplex begriffen werden. Deshalb schauen wir heute 366 Tage voraus und nach Köln. Dort könnte/sollte/wird am 22. September 2013 der "Kölner Sonntag der Nachhaltigkeit" stattfinden. Kein konsumistisches Stadtfest, sondern ein Tag der Entschleunigung und der Besinnung. Die Innenstadt wird für Autos gesperrt, nur postfossile Mobilität ist möglich und macht zugleich Raum frei für Konzerte, Ausstellungen der regionalen Unternehmerschaft, öffentliches Kochen oder Tauschen. Im Jahr drauf könnte dann die RheinEnergie AG für ihren frühzeitigen Atomausstieg gefeiert werden und in 2015 die Einführung einer Mautgebühr für das Kölner Zentrum durch den Stadtrat. Vielleicht verpflichtet sich dann 2016 die Kölner Gastronomie zu einem Verzicht auf Heizpilze.

So oder ähnlich könnte es ablaufen. Im Detail beschrieben hat dieses Konzept der Sozialwissenschaftler Davide Brocchi und damit die Auszeichnung im Bereich Verkehr beim Dialog Kölner Klimawandel erhalten.

Das Konzept ist online lesbar und darf als Inspiration nicht nur für Köln betrachtet werden: Kölner Sonntag der Nachhaltigkeit

Die Kölner Piraten hatten den Urheber Davide Brocchi zu einem Vortrag über sein Konzept eingeladen. Ein Mitschnitt ist online zu sehen:

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Kurzfristrisiko Mohammed-Karikaturen

Es mag unpassend erscheinen, den Aufruhr um einen Film und Karikaturen in einem Peak-Oil-Kontext zu analysieren. Die Tatsache, dass ein großer Teil des weltweit geförderten Öls aus Ländern kommt, deren Bevölkerung und Regierenden vom islamischen Weltbild geprägt sind, ist jedoch kaum zu leugnen. Damit ergibt sich aus den Protesten um die in westlichen Ländern als eher harmlos eingestuften medialen Inhalte (Filme, Bilder) ein Risiko für die Ölversorgung. (mehr …)

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Ändert Peak Oil die ökonomischen Mechanismen?

Ein Gastbeitrag von Martin Andresen.

Man kennt das. Irgendwo, ganz weit weg, auf dem nordamerikanischen Kontinent wird ein simples Pyramidenspiel mit Immobilien betrieben. Von Periode zu Periode drängen stetig grössere Käufermassen auf den Häusermarkt, was allein schon die Hauspreise steigen lässt, was wiederum vermehrt Interessenten anlockt. Angefeuert wird die Bewegung durch ein enthemmtes dereguliertes  Bankensystem, dass auf der Grundlage stetig steigender Immobilienbewertungen Kredite schöpft, Boni verteilt und eine Refinanzierungsmaschine in Gang setzt, die über Verbriefungen überteuerte Hypothekenkredite in den globalen Bankenmarkt verkauft. Alle wollen mitmachen, alle wollen reich werden und verschulden sich bis über beide Ohren. Dann gibt es einen Konjunktureinbruch (die Ölpreise steigen unerwartet), Arbeitslosigkeit macht sich breit, die ersten Kredite werden notleidend und plötzlich stockt der Strom neuer Käufer - das Kartenhaus bricht zusammen.

Die Ökonomen erkennen erstaunt, dass es nicht möglich ist, reich zu werden, nur indem man sich gegenseitig reihum Immobilien verkauft. Das hätt man jetzt nicht gedacht, denn liberalisierte Märkte tendieren zum Gleichgewicht - nicht zum Abgrund, so die herrschende Wahrnehmungsübereinkunft. Finanzminister Schäuble ist selbst vier Jahre nach dem Crash überzeugt, die Bankenkrise war nicht vorhersehbar. Und viele Ökonomen pflichten ihm bei. Aber ist das so? (mehr …)

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Genug Öl für alle?

Was schätzen Sie – wie viel Erdöl können wir mit unserer heutigen Technologie aus einem Reservoir abschöpfen, bevor die Quelle aufgegeben wird? Neunzig Prozent? Siebzig Prozent? Die Hälfte? Falsch: Es sind lediglich bis zu 35%, die die Ölindustrie mit modernster Technologie aus einem Reservoir schöpfen kann. Je nach Spezifikationen des Reservoirs schwankt der Wert in etwa zwischen 25% und 35%.

Diese Zahl hat mich erstaunt – und das, obwohl mir sehr wohl bewusst war, dass wir große Teil des Rohöls technisch und/oder ökonomisch gar nicht fördern können. Mir war bewusst, dass weniger als die Hälfte des Erdöls aus einem Reservoir förderbar ist. Aber dass die Förderrate nur bei ca. 30% liegt, war selbst für mich eine Überraschung. Denn es bedeutet im Umkehrschluss, dass rund 70% des Rohöls im Boden verblieben – selbst bei den Feldern, die wir heute als erschöpft ansehen. Es liegt also deutlich mehr Erdöl als wir überhaupt bisher gefördert haben in den Gesteinsformationen unserer Erde – die noch nicht entdeckten oder erschlossenen Reservoirs gar nicht mit eingerechnet. Das ist eine Menge Öl. (mehr …)

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Vom LKW gefallen…

Bloomberg berichtet, dass in Texas die Nationalgarde aktiviert werden könnte, um ein Metallteil zu finden, dass von einem LKW gefallen ist. Der LKW fuhr von einer Fracking-Station zu einer anderen und das 7-Zoll-Metallteil ist radioaktiv. Ein Sprecher des Gesundheitswesens empfiehlt, einen Abstand zu halten von 20 bis 25 Fuß (6-8 Meter). Das fragliche Teil wird laut Bloomberg von Ölbohrfirmen in die Bohrlöcher herabgelassen, um Stellen zu identifizieren, die für den Fracking-Prozess notwendig sind. Halliburton, die Firma, der das "Mißgeschick" passierte, hat am 11. September festgestellt, dass der Verschluss des Containers, in dem das Metallteil transportiert wurde, fehlte - ebenso wie das Teil an sich.

Da bleibt nur zu hoffen, dass solche "Mißgeschicke" nicht auch beim Fracking-Prozess selbst passieren...

Artikel + Bild bei Bloomberg...

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Kommentarlos, Teil 12

Im Unterschied zu heute wird man im Jahr 2032 nicht mehr darüber streiten, ob Erdöl knapp ist oder nicht, sondern alle werden wissen, dass es knapp, umkämpft und teuer ist. Das ist ein gewisser Vorteil, dann kann man gleich zu den Lösungen gehen. Der Nachteil ist aber, dass die Vorbereitungs- oder Vorwarnzeit dann auch vorbei ist, die haben wir jetzt noch, und ich denke, wir sollten sie klug nutzen.

Daniele Ganser im Telepolis-Interview

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Pressemitteilung: Kommunen und Unternehmen sollten sich auf Ölpreis von 150 US$ vorbereiten

Risiken in der Ölversorgung steigen, Unternehmen und Kommunen nicht angemessen vorbereitet, Ölpreis ab 2013 bei 150 US$

Seitdem Europa sein Ölfördermaximum 2002 überschritten hat, sinkt die europäische Eigenversorgung mit Mineralöl. Im Vergleich zu 2002 wird 2013 nur noch die halbe tägliche Menge gefördert. Seit Erreichen des europäischen Förderplateaus 1996 haben sich die Ölpreise auf dem Weltmarkt verfünffacht und die Abhängigkeit von außereuropäischen Lieferanten hat stark zugenommen. Damit steigt für die europäischen Unternehmen und Kommunen das Risiko, von Ölkrisen getroffen zu werden.

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