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Internationale Energieagentur warnt vor Ölkrise ab 2015

Die Internationale Energieagentur hat ihren Jahresbericht vorgelegt, der mehr Anstrengungen zum Klimawandel fordert, die PKW-Zahlen bis 2035 auf 1,7 Milliarden wachsen sieht und vor einer Ölkrise ab 2015 warnt:

Diese Krise kann entstehen, wenn nicht genügend Invesitionen im Nahen Osten und Nordafrika getätigt werden. Gemäß der IEA ist der Höhepunkt der Förderung von konventionellem Öl erreicht, seine Förderung soll weiterhin stagnieren und bis 2030 sogar auf 68 mb/d (Millionen Barrel pro Tag) leicht sinken. Um dieses leichte Sinken zu ermöglichen (und um es nicht noch größer werden zu lassen), werden jedoch zusätzliche Förderkapazitäten benötigt: Demnach sind "Brutto-Kapazitätserweiterungen im Umfang von 47 mb/d erforderlich, was dem Doppelten der derzeitigen Förderung aller OPEC‑Länder im Nahen Osten zusammen entspricht." (mehr …)

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IEA: World Energy Outlook kommt heute

Irgendwo in den Büros der Internationalen Energieagentur IEA sitzt ein Haufen schwerbeschäftigter Leute und bereitet die heutige Veröffentlichung des World Energy Outlooks vor, des Jahresberichts der IEA. Am Rande des G20-Summit in Cannes hat Fatih Birol, Chefökonom der IEA, bereits einige Themen und Daten durchblicken lassen. Zuhörer waren unter anderem die Chefs von Total, Shell, Toshiba. (mehr …)

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Riesiges Ölfeld in Argentinien entdeckt? Nonsens!

Die Presse überschlägt sich mit Schlagzeilen, so die FAZ: Riesiges Ölfeld in Argentinien entdeckt. Im Spiegel ist man etwas vorsichtiger: Große Ölvorkommen in Argentinien entdeckt. Dabei handelt es sich um eine gute PR-Aktion der spanischen Repsol-Aktiengesellschaft. Die knappe Milliarde Barrel Öl, die gefunden wurde, gehört zu dem bereits bekannten Ölfeld "Vaca Muerta" und die Mengen sind im Vergleich zum Welt-Tagesverbrauch überschaubar: Würden die 972 Millionen Fass vollständig gefördert, könnte damit der Welttagesbedarf für etwa 11 Tage gedeckt werden. Das ist für Argentinien ein schöner Jahresend-Bonus, für das Ölzeitalter ist es kein nennenswert verlängernder Beitrag. (mehr …)

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Erdöl reicht noch 57 Jahre?

Bei Brennstoffhandel.de hat man sich informiert: Man hat aus einer Grafik der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe die Menge der Ölreserven rausgesucht (228 Milliarden Tonnen) und auch die Menge der Ölressourcen (410 Milliarden Tonnen). Und man hat diese Reservenmenge durch die heutigen Verbrauchsmengen geteilt (3,88 Milliarden Tonnen pro Jahr) und kommt zu dem Schluss:

...reichen die derzeit sicheren Ölreserven für die nächsten 57 Jahre, ohne dass neue Quellen erschlossen werden müssten.

Das ist beruhigend. Und vor allem: Gut fürs Geschäft. Denn: (mehr …)

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Peak Fish, Peak Knowledge und Kalte Fusion

Es ist unglaublich, wie oft in Diskussionen zu Peak Oil die Kreativität der Menschen beschworen wird. "Die Menschen" werden sich schon was einfallen lassen. Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten, die technologische Entwicklung längst nicht am Ende. (Was Ingenieure bezweifeln, wie ich bei einem Vortrag bei der IHL hören durfte, als ich brachial darauf aufmerksam gemacht wurde, dass Ingenieure nicht einfach forschen können, sondern das tun müssen, was ihr Chef sagt...) Wer heute einen Blick in die Telepolis wirft, findet einen Artikel von Haiko Lietz, der schreibt: "Der italienische Ingenieur Andrea Rossi hat angeblich einen 1-Megawatt-Generator verkauft" - einen Reaktor auf Basis der kalten Fusion. Kernfusion statt Kernspaltung, "kalt", weil funktionstüchtig ohne sonnenheiße Temperaturen. Theoretisch möglich, praktisch seit einigen Jahrzehnten unerreicht und genauso "handfest" wie all die "freien Energien", die sich insbesondere im Internet tummeln. Da Ingenieur Rossi mit Informationen nicht gerade freigiebig ist, ist Zweifel an der Technik vorhanden, was der TP-Artikel auch gut rüberbringt.

Neue Energiequellen wie diese könnten manche Probleme zweifellos hinwegwischen, auch wenn es Jahre kosten würde, die Technologien breit verfügbar zu machen - aber das ist bei Wind & Solar ja nicht anders. Markus Krachts Befürchtungen, mit dem Energie-Peak wird auch der Wissens-Peak erreicht, könnten obsolet sein. Also alles im grünen Bereich, weitermachen wie bisher!

Wirklich? Andere sehen das ganz anders. Wie aus dem Horrokabinett kommt das Interview mit dem Biologen Paul R. Ehrlich daher, dass die Süddeutsche Zeitung mit ihm geführt hat: "Das führt zum Untergang der Menschheit" sagt er und meint die Bevölkerungsentwicklung. Ob der Raubbau an Anbauflächen und das Schrumpfen der Biodiversität durch Kalte Fusion angegangen werden können? Er schätzt die Chance, dass die westliche Zivilisation dieses Jahrhundert übersteht auf etwa 10% und empfiehlt, sich am Königreich Bhutan zu orientieren.

Was Energiemangel ausmacht, zeigt Japan. Seitdem von 54 Atomreaktoren nur noch 10 am Netz sind, ist Energie ein knappes Gut. Angesichts des bevorstehenden Winters empfiehlt die japanische Regierung: "Mit Pudelmütze und Eintopf gegen die Energiekrise"

In anderen Bereichen dürfte selbst die kalte Fusion nicht so recht helfen. Beispielsweise bei "Peak Fish". Als Bachelorarbeit hat Uli Henrik Streckenbach folgendes Kurzvideo produziert und will uns damit auf die Art und Weise aufmerksam machen, wie wir Fisch "produzieren":

Die Überfischung der Meere from Lilli Green on Vimeo.

Da hilft nur bewusst konsumieren und die Art des Fischfangs zu verändern. Große Ziele für so kleine Menschen. Bildungsarbeit ist der Anfang. Vom 10. bis 20. November findet in Dresden zum dritten Mal das Umundu-Festival statt, ein Festival für "global nachhaltigen Konsum". Das diesjährige Motto: Transition Town - Stadt im Wandel. Die Transition Town-Bewegung wird ja insbesondere von Peak Oil motiviert, mit dem Festival wird das Thema nun auch in der sächsischen Landeshauptstadt intensiv in die Diskussion gebracht. Auch Nicht-Dresdner sind eingeladen, die Programmvielfalt zu genießen und Kontakte zu den Akteuren vor Ort zu knüpfen: Niko Paech und Postwachstumsökonomie, Nils Aguilar und Voices of Transition, Permakultur und vieles mehr. Achja, die Umundu-Macher haben durchaus Interesse, ihr Festival in andere Kommunen zu transportieren. Interessierte mögen Kontakt aufnehmen...

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Ölpreisschock, Ölabhängigkeit und Postfossile Mobilität

"Wenn Öl bei 100 Dollar je Barrel bleibt, wird es so schlimm wie 2008."

So wird Ex-IEA-Geschäftsführer Nobuo Tanaka im Handelsblatt zitiert: Experte warnt vor Ölpreisschock. In Europa (Brent) kostet Erdöl derzeit ca. 108 US$ pro Barrel, in Nordamerika (WTI) ca. 91.

Die bayrischen Grünen haben auf ihrem letzten Landesparteitag einen einstimmigen (!) Beschluss zu Peak Fossil gefasst und den zugrundeliegenden Antrag sehr positiv diskutiert, nachlesbar ist der Beschluss hier. Dazu hatte man Volker Plass von der Grünen Wirtschaft Österreich eingeladen.

Dennis Meadows ist immer noch in der Republik unterwegs, im Deutschlandradio Kultur sagte er im Gespräch folgendes:

Die deutsche Industrie ist zum Beispiel abhängig von seltenen Erden. China ist zu Eurem Hauptversorger geworden ist. Und wenn China nun beschließt die Exporte zu stoppen und den Preis anzuheben, sieht man plötzlich die Grenzen in diesem Bereich. Die Ölpreise steigen, Eure Exporte werden teurer. Deutschland ist wesentlich abhängiger von Energieimporten als jedes andere EU-Land, über 60 Prozent Eurer Energie wird importiert. Sobald jemand den Gas- oder den Ölhahn zudreht, werdet Ihr Eure Grenzen spüren.

Die Akademie für Raumforschung und Landesplanung hat ein Positionspapier "Postfossile Mobilität und Raumentwicklung" erarbeitet und veröffentlicht.

Unverändert gibt es gesellschaftlich sehr einflussreiche Interessengruppen, die postulieren, dass die Verfügbarkeit von Öl und Gas auch langfristig gesichert sei, obwohl eine weiterhin wachsende Nachfrage bei zugleich sinkenden Zuwächsen in den weltweiten Reserven nicht mehr bestritten wird (Würdemann, Held 2009: 752). Die Zeichen mehren sich, dass die Zeiten billiger Energie vorbei sind: Ein geringeres Angebot, größere Nachfrage sowie weitere Faktoren wie geopolitische Konflikte, Umweltkatastrophen (Schindler 2011) oder spekulative Preissprünge führen zu enormen Preisvolatilitäten und -anstiegen für den Energieträger Öl. Die Erschließung des erforderlichen neuen Erdöls wird demnach sehr teuer werden. Die Preisszenarien der Internationalen Energie Agentur (IEA) sind insofern wenig plausibel, werden sie doch fast jährlich der realen Entwicklung nacheilend nach oben korrigiert. Ähnliche Trends sind für andere Rohstoffe zu erwarten.

Obwohl der Begriff "Peak Oil" nur in den Literaturhinweisen vorkommt, sollte das Papier insbesondere für Akteure in der Raum- und Stadtplanung Pflichtlektüre sein, denn es zeigt auf, wie Verkehr und Raumentwicklung zusammenhängen, wie dies unter der Annahme steigender Ölpreise weitergeht und welche kurz- bis mittelfristigen Lösungsansätze sinnvoll sind.

Nachtrag: Griechenlands Elite flieht aufs Land (SPON)

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Zwischen VDI und Dennis Meadows

Der gestern berichtete Vortrag von Dennis Meadows in der Enquete-Kommission des Bundestags ist auch online anzuschauen. 3:30 Stunden für jene, die die Sitzung vollständig sehen wollen, ein Sprung zu Minute 54 und 30 Minuten Geduld für jene, die Dennis Meadows Vortrag sehen und hören wollen. Die Energieintensität unserer Zivilisation spricht er insbesondere zu Beginn der Diskussion an. Betonenswert ist wiederum: "Nachhaltigkeit" kommt zu spät, "Widerstandsfestigkeit" (Resilienz) sei das Gebot der Stunde, Worte sind schön, Handlungen stärker. Er prognostiziert für die nächsten 20 Jahre mehr Wandel, als in den vergangenen 100 Jahren:

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„Es gibt kein Menschenrecht auf ein Auto“

Die unruhige Wirtschaftslage, der selbst die Parlamentarier recht ideenlos gegenüberstehen, macht es möglich, dass manch grundsätzlichere Stimme erhoben wird. Wer sich mit Peak Oil befasst ahnt, dass die Regeln, nach denen unser Wirtschaftsleben abläuft, sich massiv wandeln könnten. Eine dieser krassen Stimmen ist jetzt in der ZEIT zu hören: Im Interview sagt der malaysische Unternehmer Chandran Nair, dass wir Menschen auf Verzicht vorbereitet werden müssen und argumentiert durchaus für Verbote von Autos: (mehr …)

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PEAK Oil-Studie – GRÜNE: Wie gut ist Sachsens Wirtschaft und Politik auf das Ende billigen Erdöls vorbereitet?

Heute wird in Dresden die von uns im Auftrag der Grünen Landtagsfraktion erarbeitete Studie vorgestellt - sowohl per Pressekonferenz als auch in einer öffentlichen Veranstaltung um 19 Uhr im Stadtteilhaus der Dresdner Neustadt.

Die Pressemitteilung der Fraktion sowie die Links zum Eckpunktepapier und Teil 1 und 2 der Studie (Teil 3 - Transition Towns folgt später):

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Dresden. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag hat heute eine Studie vorgelegt, in der die Anpassungsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft auf plötzliche rasante Preisanstiege für Mineralöl untersucht wird. Hintergrund der Studie ist das Eintreten des sogenannten 'Peak Oil'. Damit wird die Situation beschrieben, an dem die Nachfrage nach Erdöl die Fördermenge übersteigt. Möglicherweise ist der Zustand bereits 2008 erreicht worden.

"Das Geschäftsmodell nahezu aller Unternehmen basiert auf der Annahme, Erdöl sei zu dauerhaft niedrigen Preisen verfügbar. Sachsen ist zu 100 Prozent auf den Import des Rohstoffs angewiesen", so Norbert Rost vom Büro für postfossile Regionalentwicklung Dresden, der die Studie erstellt hatte. "Der absehbare Preisanstieg würde im Verkehrsbereich, in der chemischen Industrie und im Energiebereich weitreichende Folgen haben."

"'Peak Oil' wird bislang in politischen, kommunalen aber auch unternehmerischen Entscheidungen nicht angemessen berücksichtigt", so Michael Weichert, wirtschaftspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion.
"Die Staatsregierung sollte das Problem nicht weiter auf die 'lange Bank' schieben und Handlungsstrategien entwickeln. Dabei sollte es vor allem um die Frage gehen, bis wann Öl als Kraftstoff ersetzt werden kann. Denn Erdöl ist für die Verbrennung - auch in Motoren - ein viel zu kostbarer Rohstoff. Das gilt auch für unsere heimische Kohle."

Rost wies am Beispiel der Elektromobilität darauf hin, welche Herausforderung ein Umsteuern im Verkehrsbereich bedeuten würde. "Elektromobilität ist dabei eine angemessene Teilstrategie. Sie findet aber bisher vor allem in den Medien statt, auf Sachsens Straßen spielen Elektro-PKW bislang jedoch kaum eine Rolle. Zum 01.01.2010 waren ganze 51 reine Elektro-PKW und 1.733 Hybride im Freistaat angemeldet - bei über 2 Mio. sächsischen PKW. Das Kamenzer Werk der Firma Li-Tec Battery GmbH wird in seiner vollen Ausbaustufe gerade einmal Batteriezellen für etwa 30.000 Kleinwagen der Smart-Klasse pro Jahr herstellen. Allein in Sachsen wurden 2009 aber 170.000 PKWs neu zugelassen."

Nach Weichert Einschätzung muss 'Peak Oil darum Querschnittsaufgabe für die Forschung an sächsischen Hochschulen werden. "Sowohl technische Lösungen für den Umbau unserer Gesellschaft auf eine postfossile Wirtschaftsweise als auch die geisteswissenschaftlichen Grundlagen eines postfossilen Zeitalters müssen erforscht werden."
"Die Förderung von Technologien und Strategien zum Energiesparen, zur Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Energien sollten von der Staatregierung deutlich verstärkt werden. Alle Verkehrsprognosen müssen auf der Basis realistischer Energiepreisannahmen neu erstellt und die Planungen aktueller Verkehrs-Infrastrukturprojekte angepasst werden. Der ÖPNV ist zu erhalten, auszubauen und zunehmend zu elektrifizieren. Künftige Politik sollte eine Mobilität ermöglichen, die über den eigenen PKW mit Verbrennungsmotor hinaus reicht. Das beinhaltet auch eine explizite Fahrradpolitik in Sachsen."

Das Eckpunktepapier der GRÜNEN-Fraktion zur 'Peak Oil'-Studie
http://www.gruene-fraktion-sachsen.de/d424ec70.l

Studie "'PEAK Oil' - Herausforderung für Sachsen" (PDF)
http://www.peak-oil.com/wp-content/uploads/2014/02/Peak-Oil-in-Sachsen_Fassung-2012.pdf

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Ich danke den Unterstützern, insbesondere den Akteuren des Postfossil-Instituts.

Pressereaktionen werden untenstehend dokumentiert:

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Öl-Konflikt zwischen China und Indien

Während Neuseeland eine Ölkatastrophe droht und ein neuer Heizspiegel Ölheizungen für das vergangene Jahr um ein Drittel höhere Kosten ausweist, zanken sich China und Indien um vietnamesisches Öl.

Am Mittwoch hatte der indische Staatskonzern Oil and Natural Gas bekanntgegeben, mit PetroVietnam bei der Erkundung neuer Ölfelder zusammenzuarbeiten - für die Chinesen ein nicht hinnehmbarer Affront. (Quelle: SPON)

Beide Länder mit Milliardenbevölkerung brauchen für ihr rasantes Wirtschaftswachstum Rohstoffe, und Öl spielt auch dort eine entscheidende Rolle. Da ist man nicht zimperlich, wenn es um Zugriffsrechte geht. Dort wo man fördern will, verlaufen nicht nur wichtige Schiffahrtsrouten, sondern eine ganze Handvoll Länder erhebt Ansprüche auf Grund, Boden und darin befindliche Rohstoffe: Neben Vietnam und China eben auch die Philippinen, Brunei, Malaysia und Taiwan. Was on-shore durch Wegsteine leicht markierbar ist, ist off-shore eben sehr liquide: Grenzen. Analog zum Streit zwischen der Türkei, Zypern und Griechenland im Mittelmeer streitet man sich künftig also auch im südchinesischen Meer?

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