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Erinnerung: ASPO Jahrestagung am 23.10.2017 in Potsdam

Diesmal nur ein kurzer Blogpost zur ASPO-Tagung im Oktober - als kleinen Reminder für Menschen, die da gerne kommen möchten, um ggf. Gleichgesinnte zu treffen. Leider werde ich dieses Mal nicht dort sein können (hier der PDF-Flyer in schön).

Ein Gastbeitrag von H.C. Fricke (limitstogrowth.de)

"Zukunftsperspektiven und geopolitische Herausforderungen"...

... heißt es im Programm - und es geht u.a. um die drei wichtigen Fossilen Brennstoffe: Öl, Kohle und Erdgas, mit Vorträgen von Dr. Werner Zittel und Bernd Biervert dazu.

Im Kontext zu Öl finde ich den angekündigten Beitrag in Bezug auf "Abschied vom Erdöl im Verkehr - Folgen für Staatsfinanzen, Rentenökonomien und Geopolitik" spannend. Denn mal gesetzt dem Fall, das wir wirklich in Richtung E-Mobilität gehen sollten - wie wird dann die sinkende Mineralölsteuer kompensiert? Wer bezahlt für die Aufrechterhaltung der Verkehrsinfrastruktur? Denn aktuell sind E-Mobile von der Kfz-Steuer und auch von der Mineralölsteuer befreit. Das mag bei 0,1% E-Mobilität egal sein, bei 10% jedoch nicht mehr.

Also 25-75% 'Mineralölsteuer'-Aufschlag auf den E-Mobil-Strompreis? Der wegen dem Ausbau der EE noch weiter steigen dürfte? Noch mal 25% Aufschlag als Pauschale für den Ausbau eine E-Ladeinfrastruktur? Das heißt für mich: Aus der Traum vom billigem e-mobilen Fahren...

Wird dann gleichzeitig der (politische) Druck (und ggf. die Abgaben) auf die Verbrenner größer - dann heißt das in aller Konsequenz, dass die individuelle Pkw-Mobilität für die breite Masse (bzw. die unteren Einkommensschichten) ein Auslaufmodell ist... weil diese sich das nicht mehr leisten können.

"Denn mal gesetzt dem Falle das wir wirklich in Richtung E-Mobilität gehen sollten"?

Ja, ganz genau. E-Mobilität hat viele Fragen, die offen sind - insbesondere, wo die Energie dafür herkommen soll, wenn Kohle, Gas und Atomstrom keine Lösung sind oder sein dürfen. Auch Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland sind böse - weil wegen der Natur und so. Also wird es erst einmal nichts mit der Speicherung von Wind- und PV-Zappelstrom (die ja noch ganz andere Probleme haben). Das ist ja alles nicht mal unrichtig - nur geht es so auch nicht weiter mit der Aufrechterhaltung des Status quo...

Wenn nun aber alles irgendwie böse ist und PV & Wind nichts taugen - in Bezug auf energetische Verfügbarkeit, Kapazitätsfaktor & Co. - wie geht es dann weiter? Hier kann ich nur ein Video von Vaclav Smil empfehlen, der versucht genau all dieses auseinander zu nehmen, in Perspektive zu setzten und den Kontext aufzuzeigen.

Smil zieht letztendlich die gleichen Schlüsse bzw. bestätigt die, welche ich vor ca. 3,5 formuliert Jahren hatte. Natürlich ist Smil das, was mir erst vor ein paar Jahren klar wurde, schon viel länger klar... der Mann hat sehr viel veröffentlicht und kennt die ganze Thematik von Energie, Ressourcen und Geopolitik in- und auswendig.

Das Ganze erinnert mich an einen aktuellen Beitrag von Ugo Bardi in seinem Blog: My first presentation on the energy transition in Paris: is it a problem or a change?

Der Kernsatz in diesem kurzen Beitrag war:

"People tend to think of the transition in terms of a problem. And if it is a problem, it means it has a solution (or maybe not). But if the transition is a change, then it is not a question of solutions, you cannot solve a change, you can only adapt to a change."

... was so ziemlich überein geht mit dem was Smil am Ende des Vortrages sagt...

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89 Kommentare to “Erinnerung: ASPO Jahrestagung am 23.10.2017 in Potsdam”

  1. h.c. sagt:

    Nun gehts auch in der EU los: 15% E-Pkw Quote für 2030 in der Diskussion: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroautos-EU-plant-angeblich-Quote-fuer-emissionsfreie-Motoren-3859219.html

    Dazu zwei Sachen:
    a) 15%… da sind wohl die Realisten aufgewacht.
    b) 15% sind u.a. einfach(er) zu schaffen wenn das Gesamtvolumen schrumpft – was ich annehme.

  2. Hendrik Altmann sagt:

    Vielleicht sind das schon die dunklen Wolken am Horizont, der krampfhafte Versuch die Wirtschaft auf Erneuerbare und Elektromobilität zu trimmen.

    Die Kombination ist besonders nachteilig da hier die Kosten für Individualverkehr explodieren dürften.

    Allein durch die weiter geführte Energiewende dürfte der Strompreis die 40 Cent bis 2030 knacken von den Netzkosten ganz zu schweigen, wenn da jetzt noch die Kosten für die Verkehrsinfrastruktur drauf kommen…

    Nicht nur das die Fahrzeuge teurer sind in der Produktion, auch die Kosten pro 100 Kilometer sind dann deutlich höher als beim Verbrenner.

    • Michael Egloff sagt:

      Und wenn ich mir dann noch anschaue, dass der norwegische Elektroautomobilverband vor Kurzem die Norweger von der Anschaffung eines Elektroautos bis auf Weiteres abraten musste, weil die eigentlich relativ vorbildliche öffentliche Ladeinfrastruktur hoffnungslos überlastet ist, dann kann ich mir vorstellen, was auf Deutschland mit seiner 16-fach größeren Bevölkerung oder China mit seiner 260-fach größeren Bevölkerung zukommt.
      Ein Elektroauto muss doppelt so oft „betankt“ werden und der Zeitaufwand pro „Betankung“ liegt um den Faktor 10 bis 15 höher (bei Schnellladesäulen) als beim Benziner.
      Damit jeder schon mal eine Vorstellung davon hat, von welcher notwendigen Anzahl an Ladesäulen auszugehen ist. Wobei selbst das nicht stimmt, denn bei Ladesäulen kann man, anders als an einer herkömmlichen Tankstelle, garnicht akzeptieren, wenn 2 oder 3 andere Autos in der Rush Hour noch vor einem warten. Wer will schon 2 oder 3 Stunden an einer Ladesäule verbringen?
      Vergessen wir also schleunigst die Vision von einem elektrisch dominierten Individualverkehr. Das kann eigentlich jeder mit den mathematischen Kenntnissen eines Viertklässlers erkennen.

      Klar: die Wasserstoff-Brennstoffzelle wäre eine Lösung mit einer Betankungsdauer von etwa 3 Minuten, wie beim Benziner.
      Aber erstens geht der Trend derzeit überhaupt nicht in diese Richtung und zweitens ist auch mit dieser Technologie das Kosten- und Energieverlustproblem durch Umwandlung von z.B. Windstrom in Wasserstoff nicht gelöst.
      Das wäre eine Technologie für die obersten 10% und zukünftig durch die zu erwartenden gewaltigen Wohlstandsverluste vielleicht für die obersten 2% der Bevölkerung.

      • Michael Egloff sagt:

        Ganz nebenbei: auf uns rauscht innerhalb der nächsten 20 Jahre ein weiteres Mega-Problem zu, das viele noch garnicht auf dem Schirm haben und das die urbane Entwicklung der Weltbevölkerung generell in Frage stellt: die Bereitstellung ganz normalen, geeigneten Sandes.
        Für jeden Straßenkilometer, jedes Hochhaus, jeden Flughafen und jedes andere Objekt des Hoch- und Tiefbaus werden Unmengen von geeignetem Sand (kein Wüstensand!) benötigt.
        Bei einer Entwicklung der in Städten lebenden Weltbevölkerung von derzeit ca 3,8 Milliarden auf fast 7 Milliarden im Jahr 2050 sowie bei der ständigen Instandhaltung der schon bestehenden Infrastrukturen werden solche Mengen an geeignetem Sand benötigt, dass Peak Sand unausweichlich in den nächsten 20 Jahren überschritten wird. Schon heute wird Raubbau an ökologisch wertvollen Sandbeständen (z.B. Abbau an Stränden in armen Ländern) betrieben.
        Unsere Zivilisation ist im wahrsten Sinne des Wortes auf Sand gebaut.
        Und wo in 30 Jahren der Bitumen für die immer umfangreichere Straßeninfrastruktur herkommen soll, bliebe auch noch zu klären. Unsere Enkel werden in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts schlicht nichts in der Fläche Funktionsfähiges mehr haben, auf dem sie überhaupt noch fahren könnten. Egal in welcher Antriebsart.

        • Galaske, Heinz sagt:

          Und nicht zu vergessen: Für jede Tonne Sand werden Unmengen an Energie für den Abbau, die Aufbereitung, den Transport und den Verbau benötigt. Wo kommt die her? Fossile Kraftwerke soll und darf es nicht mehr geben (Klima). Wie viel Windräder und PV-Fläche wird für dieses Zeugs, Mobilität und insgesamt unseren unverschämt energiefressenden Lebensstil benötigt? Wo sollen die Flächen herkommen, wenn auch noch ein paar Gurken und Radieschen geerntet werden sollen. Der Konflikt mit dem Landschafts- und Naturschutz besteht doch schon heute, bei 15-20% EE-Strom, von der Speicherung ganz zu schweigen. Wir können es drehen und wenden wie wir wollen: Die Industrielle Revolution kommt nach 200 Jahren an ihr Ende und hat für die Zukunft überhaupt keine griffige Antwort. Sie ist in eine Sackgasse geraten. Mit immer mehr Technik sollen die Probleme, die die Technik verursacht gelöst werden. Die Vorschläge sind fast unendlich, allerdings auch unnütz. Herbert Gruhl endete 1992 in seinem Buch „Himmelfahrt ins Nichts“ wie folgt: „ Was im Rest der Nacht noch geschehen wird und wie bald, wissen wir nicht. Doch der triumphreiche Tag des Menschen war von ihm selbst-unbewusst- so angelegt, dass es keinen lichten Morgen mehr geben wird. Die Europäische Kultur, über die hinaus keine Steigerung mehr möglich ist- wie schon über die griechische nicht, mit Ausnahme unserer grandiosen und tödlichen Supertechnik- ist die letzte dieses Planeten. Wir haben ihren Höhepunkt gerade erst überschritten, so dass wir noch von ihm aus das ganze fantastische Schauspiel überblicken können, das auf unserem einsamen Himmelskörper über Milliarden Jahre gelaufen ist und nun als Tragödie endet.“
          Ich weiß, der Mann ist oft verlacht und auch aus der CDU geekelt worden.Er hatte aber schon in den 70iger Jahren die Tragweite unseres Tun erkannt und benannt.

      • H.C. Fricke sagt:

        Das wäre eine Technologie für die obersten 10% und zukünftig durch die zu erwartenden gewaltigen Wohlstandsverluste vielleicht für die obersten 2% der Bevölkerung.

        Was hervorragend zu vielen dystopischen Zukunftsfilmen passen würde.

        Aber da hörts ja nicht mal auf.. wird die Basis auf die man die Kosten zur Aufrechterhaltung der Verkehrsinfrastruktur umlegen kann kleiner – in Zeiten wo es sowieso überall knapper wird… dann gibts auch hier ein Seneca-Cliff.

        Lustig sind da ja die Schnelladeversuche mit 800V und bis zu 350KW bei Porsche: https://www.electrive.net/2017/07/14/weltpremiere-800-volt-ladepark-von-porsche-in-berlin/ – Welche Infrastruktur gibt das wo her? 10 * 350KW/h parallel Laden an einer Autobahntankstelle? 3,5 Megawatt? Das sind für mich alles absolut irrige Sachen die keine Chance auf Skalierung haben – weil es immense Infrastrukturkosten verursachen würde – die, wenn Sie auf die E-Mobilisten umgelegt würden – die E-Mobilität nochmals drastisch verteuern würden.

        Aber für irgendwelche „Leuchtturmprojekte“ ist ja immer Geld da, insb. bei Läden wie Porsche, die ja auch im Rennsport & Co. mitmachen… die effektiv auch keine Funktion haben und die sich aus Image-Gründen geleistet werden.

    • h.c. sagt:

      @Hendrik

      Vielleicht sind das schon die dunklen Wolken am Horizont, der krampfhafte Versuch die Wirtschaft auf Erneuerbare und Elektromobilität zu trimmen.

      Ist für mich plausibel… weil die physikalisch- und evolutionstheoretisch begründete ‚Wahrheit‘ die wir hier sicher ein Stück mehr sehen als der Durchschnitt kann in Ihrer Konsequenz gar nicht offen an die Massen kommuniziert werden.

      Da mir inzwischen noch ein anderer Aspekt unseres technisierten Lebens in seinen Auswirkungen deutlich klarer geworden ist… sehe ich inzwischen so viele Abbruchkanten… und kein zurück oder ‚Change‘ (im Sinne von Bardi) mehr, welches freiwillig von der Mehrheit der Menschen getragen werden könnte.

      Mal schauen was das für DE bedeutet wird – mit seiner großen Fixierung auf Automobil und Export (ca. 75% Exportquote beim Automobilbau).

  3. Michael Egloff sagt:

    Ich sag´s doch: vergessen wir einfach die völlige Umstellung des Individualverkehrs und des öffentlichen Verkehrs auf Elektroantrieb. Nicht mal annährnd wird das erreicht werden:

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Droht-VW-der-Elektro-Schock-article20086209.html

    Und in dieser notwendigen ver-19-fachung der Kobaltproduktion und der ver-29-fachung der Lithiumproduktion sind nicht einmal die steigende Anzahl von Fahrzeugen in der Zukunft durch die steigende Anzahl an Menschen und der nachholenden Motorisierungsentwicklung der Schwellen- und Entwicklungsländer mit eingerechnet. Ebenso wenig wie die stark ansteigende Produktion von Batterien für die Speicherung von Solar- und Windstrom, die ja auch noch notwenig wäre. Wenn man dies noch berücksichtigen wollte, käme man wohl eher auf eine Verfünfzigfachung der Produktion von Lithium und Kobalt, die notwendig wäre.

    Stellen wir einfach die Diskussion über weltweite Elektromobilität auf Batteriebasis ein. Wegen Unrealisierbarkeit.

    • h.c. sagt:

      @Michael

      Danke für den Link! Spannend auch der Hinweis auf die Realitätsferne dies VW-Konzerns:

      „Sie sind arrogant, weil sie das als Autobauer so gewöhnt sind“

      Da Frage ich mich: Kann in diesem Laden – und den anderen – keiner rechnen? Also mal überschlagsmäßig Eigenbedarf, Fremdbedarf und Produktion abschätzen? So ganz grob?

      Nicht das das hier nicht auch schon Thema war… und privat habe ich das auch vielen Gesagt: Die Rohstoff-Produktion ist gar nicht so schnell skalierbar. Hatte ich hier: http://limitstogrowth.de/2016/06/24/tesla-und-seine-gigafactory/ vor über einem Jahr auch schon geschrieben…

      Ich Fass es immer nicht das das, dass was ich als ‚kleiner H.C.‘ sehe und sage anscheinend nicht in den Konzernen gesehen wird – von Experten und Managern die hunderttausende im Jahr bekommen. Absolut irre!

      Also Chipstüte oder ein Paket Feigen raus holen und dem ganzen gespannt zuschauen ;-)

      LG
      H.C.

      • Hendrik Altmann sagt:

        Ganz nebenbei erreichen die Schäden durch Umweltextreme dieses Jahr wohl wieder Höchststände, immer mehr Aufwand(Energie) muss in die Wiederherstellung und Prävention fließen.

        • h.c. sagt:

          Tja, wobei meine Fragen wären:
          – Geht es um die versicherte Schadenssumme?
          – Oder real entstandene Schadenssumme?
          – Und: Hat sich das Wetter geändert – oder geht die Schadenssumme wegen der intensiven Bebauung hoch?

          In diesem Kontext habe ich schon einiges gelesen… also das das Klima schon mal schlimmer war in Bezug auf Wirbelstürme & Co. – jedoch die Art der Bebauung, Flächenversieglung, Abholzung, Flussbegradigung, etc. pp. letztendlich aktuell die monetären Wiederherstellungskosten steigert.

          • Michael Egloff sagt:

            In Ostafrika zum Beispiel geht es schon lange nicht mehr um irgendwie zu ermittelnde Schadenssummen, da geht es um Leben und Tod für Millionen.
            Einzelne Wetterextreme dem Klimawandel zuzuordnen ist eine heikle Sache. Da treten gleich die Skeptiker auf den Plan, und diesbezüglich auch nicht zu Unrecht. Und weisen z.B. auf den Galveston-Hurrikan von 1900 hin, der über 8000 Menschenleben forderte. Ich kann nur davor warnen, einzelne Wetterextreme immer greich dem Klimawandel zuzuordnen.
            Aber hinter den größeren Entwicklungen scheinen allmälich Muster erkennbar zu sein, wie bei der zunehmenden Dürre in Teilen Ost- und Südafrikas, wobei wahrscheinlich auch die Abholzung eine Rolle spielt. Was ja auch menschengemacht ist. Oder z.B. die Änderung des Munsuns in Südasien, der sich in den letzten Jahren durch eine kürzere Dauer, aber einzelne extremere Starkniederschläge auszeichnet.
            Und dann gibt es natürlich die allmähliche Erhöhung des Meeresspiegels, der den Küstenbewohnern z.B. in Bangladesch, dem Mekong-Delta oder den Einwohnern von Bangkok und anderen Städten zunehmend zu schaffen macht.

            Im folgenden link ist die Unsicherheit der Zuordnung von Wetterextremen zum Klimawandel gut beschrieben:

            http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-07/starkregen-dauerregen-wetter-klimawandel-regen-meteorologie

            • Heiko Frasche sagt:

              @Michael Egloff:

              Nein, der Anstieg des Meeresspiegels stagniert bzw. ist seit einiger Zeit rückläufig. Dass New York im Jahre 2100 zwei Meter unter Wasser wegen des steigenden Meeresspiegels steht ist so eine typische Al-Gore-Lüge.
              NASA:
              https://climate.nasa.gov/vital-signs/sea-level/
              (Das ganze weißt zudem in die Richtung #Globalcooling #littleiceage)

              Das Problem bei den Städten ist, dass nicht der Meeresspiegel steigt, sondern die Mega-Städte aufgrund der dichten Besiedlung ABSINKEN, da zu schwer für den Boden. Oder wie in Mexico-City das Grundwasserreservoir leerpumpen und dadurch absacken.
              https://www.welt.de/print-welt/article598739/Mexikos-Hauptstadt-versinkt-im-Boden-schneller-als-Venedig.html

              Man sollte nicht alles in einen Topf werfen, nur weil Al-Gore und mit ihren Klimazertifikaten ein paar Milliarden Dollar umsetzen und dementsprechende Panik an der falschen Stelle schüren.

              Das AGW-Thema durch CO2 ist längst abgehakt, das ist nicht unser Problem auf diesem Planeten.

              Und so lange die Al-Gores dieser Welt in ihren Anwesen soviel Energie verbrauchen wie ein mittelgroßes Dorf im Jahr – bezeichne ich diese Typen als die größten Lügner dieses Jahrhunderts und glaube diesen selbstgefälligen, fettgefressenen Politiker-Typen nicht ein einziges Wort. Ich bin immer bass erstaunt, wie die Jugend dieser Welt an den Lippen solcher verlogener Menschen hängt…!

          • Hendrik Altmann sagt:

            Ich denke es ist hier beides, da die Strukturbreite und dichte steigt in unserem Wirtschaftssystem sogleich steigt aber auch die arbeitsfähige Energie in der Atmosphäre und in den Ozeanen.

            Mehr arbeitsfähige Energie im System = mehr Veränderung(Zerstörung)

            Die Häufigkeit der Wirbelstürme mag vielleicht nicht zunehmen aber die Intensität der Winde in diesen Stürmen schon, da ja mehr Energie im System zur verfügung steht, die Wirbelstürme beziehen ihre Energie aus den Ozeanen und die werden wärmer.

            Wobei ja nicht nur Wirbelstürme heftiger werden, das ist nur ein kleiner Teil der Energie den unser Wirtschaftssystem nachteilig zu spüren bekommt.

            Das Klimasystem verändert sich zur Zeit sehr schnell und heftig, viel schneller als das sich die Systeme des Lebens daran anpassen können, besonders komplexe Systeme sind dadurch betroffen, das Leben hat immer wieder erfolgreich das Klima schnell und heftig verändern können in der Geschichte des Lebens, darauf folgten immer große Massensterben, nur das die Veränderungen diesmal noch viel schneller geschehen, so sind die Chancen auch diesmal sehr hoch das es wieder ein großes Massensterben gibt.

            Für das Leben an sich nichts existenzbedrohliches, da das Leben immer diese Events auf einer primitiven Entwicklungsstufe überstanden hat, das ist aber der Punkt, auf einer primitiven Entwicklungsstufe.

            Wenn die Ökosysteme kollabieren wirds auch für den Menschen haarig, den der Energieaufwand wäre sehr hoch wenn wir all das was uns die Ökosysteme liefern selbst herstellen/ bereitstellen müssten, da wir hier nur viel ineffizientere Lösungen parat haben.

            die Ökosysteme operieren hier am absoluten Effizienzmaximum wovon unsere technischen Lösungen noch meilenweit entfernt sind, die Nahrungsproduktion würde so viel energieintensiver werden, der Verlust von fruchtbaren Boden würde sich nocheinmal stark beschleunigen um nur einige Effekte zu nennen.

            Ob dann Nahrung im freien überhaupt noch angebaut werden kann ist fraglich und indoor Lösungen sind deutlich energieintensiver.

            Die Bodenerrosion dürfte auch aus dem Ruder laufen wie von Michael angesprochen, da Waldbrände, Stürme, Schädlinge, Starkregen stark zunehmen dürften bzw, sind diese Entwicklungen ja schon seit einer Weile zu beobachten, dabei geht die Temperaturzunahme jetzt erst richtig los.

            Es ist also eine Energie/Wachstumskrise die uns erfasst + der schellen Klimaveränderungen, diese Kombination ist sicherlich nicht ohne.

            • Heiko Frasche sagt:

              @Hendrik Altmann:

              „dabei geht die Temperaturzunahme jetzt erst richtig los.“

              Nein.
              Unser Problem wird eine klimatische Abkühlung sein. Da gebe ich dir Pfand und Siegel darauf.

              Vergesst die Klimaerwärmung durch Treibhausgase. Ihr schaut in eine völlig falsche Richtung!

              Ja, Indoor-Nahrung wird man anbauen müssen. Aber nicht wegen der Klimaerwärmung, sondern wegen langer kalter Winter in Mitteleuropa und zunehmender Leerung der Grundwasserspeicher. Und gestiegener Unwettergefahr, wie im #Maunderminimum und #Daltonminimum.
              KALT und TROCKEN wird es werden, und DAS wird ein richtiges Problem für unsere Gesellschaft.

              Nochmals: diese Blickrichtung ist falsch, ihr seid einer Propagandalüge aufgesessen. Je schneller das verstanden wird, desto besser.

              • Mario sagt:

                Wie kommst du darauf, dass es in den nächsten Jahren zu KALT werden soll. Hast du dazu Literatur?

              • Hendrik Altmann sagt:

                Dadurch das sich die Arktis und der Nordpol viel schneller erwärmen als z.B. Mitteleuropa enstehen viel heftigere Kälteeinbrüche nach Europa von der Arktis aus, das allerdings bedeutet nicht das es allgemein kälter wird sondern im Gegenteil viel wärmer.

                Auch in Kanada und in dem Norden der USA ist dieses Phänomen die letzten 20 Jahre immer stärker zu beobachten.

                Die Arktis und der Nordpol erwärmen sich mit großem Abstand am schnellsten und führen zu diesen Wetteranomalien.

                Die Erde kühlt sich tatsächlich wenn man den Menschen gemachten Treibhauseffekt ausklammert ab, da die Radioaktiven Elemente ihren Strahlungs Peak schon lange hinter sich gelassen haben, was zu einer Abnahme der Abwärme durch Strahlung im Erdinneren führt, also auch der Abnahme von geologischen Prozessen wie Vulkanismus, das führt zu einem vermidertem CO2 Zyklus, es wird immer weniger CO2 natürlich freigegeben.

                Wenn man jetzt die Entwicklungen in der Sonne ausklammert würde die Erde tatsächlich immer kühler werden bis zu einem bestimmten Punkt, denn Vulkanismus wird auch durch die Gravitation angetrieben von Erde und Mond, der Mond entfernt sich allerdings auch immer weiter.

                Nun zur Sonne, die Sonne wird Entwicklungen durch machen die zu einer erhöhten Aktivität in der Zukunft führen, diese erhöhte Aktivität wird jegliches komplexe Leben unmöglich machen in der Zukunft 500-600 millionen Jahre, weil es dann viel zu heiß für komplexes Leben wird, an den Polen könnten primitive Lebensformen vielleicht überdauern(Bakterien)

    • ab.er sagt:

      Hallo,

      ich finde es schade, dass die Diskussion hier zu einem absoluten Schwarzseher-Forum abgeglitten ist. Ja, es dürfte unmöglich sein, auch nur annähernd auf dem bisherigen Niveau weiter zu machen. Und ja, jede Ausweichmaßnahme, die etwas zu erhalten versucht, erhöht bloß die Fallhöhe.

      Aber könnten wir nicht trotzdem hier Szenarien skizzieren, die einen möglichst sanften Übergang von unserem Konsum-Leben in das Suffizienz-Leben auf deutlich niedrigerer Basis ermöglichen könnten, egal wie schwer der Übergang vielen fallen dürfte.

      Ich glaube wir sind uns einig darin, dass ein bloßer Austausch des „Kraftstoff“-Tanks von Benzin/Diesel auf Akku kein gangbarer Weg ist. Wir müssen an die Menge des Verkehrs ran. Aber deshalb können wir nicht einfach sagen, wir diskutieren nicht über das Elektro-Auto, weil das keine Lösung ist. Wir müssen dann aber noch lauter sagen, dass die aktuell genutzte Möbilitätslösung erst recht keine Lösung ist.

      • Michael Egloff sagt:

        Hallo Ab.er,

        nichts würde ich mehr befürworten, als einen sanften Übergang von einem ressourcenverzehrenden und emissionsmaximierenden Lebensstils und Zivilisationsmodels zu einem Zustand, der auf Jahrtausende ökologisch und ressourcentechnisch tragfähig ist. Auf globaler Ebene.

        Wie sollte solch ein sanfter, aber notwendigerweise zügiger Übergang organisiert werden?
        In der Form, dass Milliarden Menschen plötzlich ihr Leben nach objektiven Notwendigkeiten ausrichten und ihren materiell-energetischen Lebensstandard massiv absenken? Bezogen zumindest auf die reichere Hälfte der Weltbevölkerung? Also die aus dem Nichts entstehende „Geburt eines Menschen neuen Typus“?
        Schau auf die Menschen in Deiner Umgebung und schau auf die Exzesse der globalen Ober- und Suboberklasse, schau auf die immer zahlreicheren Rieseneinkaufsmalls, Vergnügungszentren und Touristenressorts, und urteile selbst, ob solch ein milliardenfacher freiwilliger Verzicht irgendeine Realisierungschance hat.
        Die zweite Möglichkeit wäre eine weltweite (zumindest OECD-weite und schwellenländerweite) Verbrauchssenkungsdiktatur. Da würde es natürlich nichts nützen, wenn die in nur 4 oder 6 Ländern installiert würde, weil dann insbesondere die reicheren Bürger per Wegzug oder Kapitalflucht sich weiter ein „besseres“ Leben organisieren würden.

        Wie stellst Du Dir also einen sanften Übergang zu einem wesentlich (!) verbrauchsärmeren Lebens- und Gesellschaftsmodell für Milliarden Menschen vor?
        Und das vor dem Hintergrund einer derzeit nominal immer schneller wachsenden Menschheit?

        • Michael Egloff sagt:

          Übrigens,
          solch eine Transformation hin zu einem Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell mit signifikant geringerem Verbrauch an Material und Energie pro Kopf würde notwendigerweise den nahezu kompletten Umbau z.B. des Arbeitsmarktes, der öffentlichen Verwaltung, des Finanzwesens, der Infra- und Siedlungsstrukturen, der Strukturen der Realwirtschaft und etliches andere einschließen.
          Sozusagen eine vernunftbasierte gesamtgesellschaftliche Transformation, wie sie die Menschheit noch niemals hätte leisten müssen. Und mit entsprechenden Friktionen und zumindest vorübergehenden Krisenerscheinungen, weil für solch ein Vorhaben ja kein umfassender, schlüssiger Masterplan existiert, der alle Folgewirkungen mit berücksichtigt.
          Und was würde wohl Otto Normalbürger zu diesen „Zumutungen“ sagen. Ich schätze: eine Revolution am darauffolgenden Tag wäre die Konsequenz, um sich diesen „freiwilligen“ und notwendigen „Zumutungen“ zu entziehen. So ist jedenfalls nach meiner Überzeugung der Jetzt-Mensch strukturiert.

        • Hendrik Altmann sagt:

          Tatsächlich ist es am vernünftigsten das zu machen was dir den größten Erfolg bringt, aus diesem Erfolg entstehen wiederum Vorteile für deine Nachkommen, die aus dieser gestärkten Position wiederum dominat in den Wettkampf starten können und hohe Chancen haben ebenfalls erfolgreich zu sein.

          Wir sind kein Kollektiv, die Menscheit gibt es als bewusste Form nicht, also kann die Menscheit auch nicht so etwas wie dumm oder vernünftig sein, nur eine Einzelperson kann das und sich selbst einzuschränken oder sich selbst Möglichkeiten vorzuenthalten ist letztendlich dumm, da dies auch die Chancen für Erfolg einschränkt und deine Chancen wie auch deiner Nachkommen mindert erfolgreich zu sein.

          Wir leben in einem brutalen Wettkampf und hier sollten alle Optionen für Erfolg genutzt werden die „erlaubt“ sind, selbst in der Zukunft wenn Systeme kollabieren wird es immer Gewinner und erfolreiche Menschen geben, klar die Mehrheit wird zu den Verlieren gehören, aber alles was ich dazu beitragen kann zu den Gewinnern zu gehören sollte ich doch auch versuchen oder nicht?

          Mir selbst ins Bein zu schiessen durch Einschränkungen hilft letztendlich nur meinen Konkurrenten, weder die
          Welt wird dadurch besser noch meine Situation oder die meiner Nachkommen Familie und Freunde.

          In der Welt zählt nur ob du Erflog hast oder nicht und dies hast du zum großen Teil selbst in der Hand, nichts kommt von allein, du must dafür kämpfen und hart arbeiten und möglichst immer das richtige in jeder Situation tun.

          So the winner takes it all, the loser get nothing ;)

          Das Leben durch alle Zeiten spielt nach diesem Motto für alle Zeiten die noch kommen :)

      • Hendrik Altmann sagt:

        Klar können wir weitermachen, klar werden wir weitermachen, bis die Grenzen der physischen Welt keine andere Option mehr zulassen, also der Gesamterntefaktor weit genug abgefallen und unsere Maschinen weit am Effizienzmaximum rangekommen sind.

        Der Übergang kommt automatisch und wird auch so sanft wie möglich sein, das Systrem versucht immer so optimal wie möglich sich den Möglichkeiten anzupassen, völlig automatisch, der Wettkampf bringt das System ständig auf Spur, er ordnet es, in Echtzeit völlig unbewusst.

        Du kannst Szenarien skizzieren aber sei dir immer bewusst das weder die Welt, noch das Leben von bewussten Lösungen oder Plänen gesteuert wird, sondern über eine Selektionsmodell das Erfolg belohnt und Misserfolg bestraft.

        Das System versucht ständig den Transportaufwand so niedrig wie möglich zu halten, deswegen ziehen immer mehr Menschen in Städte, gleichwohl wird Niemand auf seine Wünsche und Vorlieben verzichten die ihm Freude verleihen, Niemand wird auf Wohlstand verzichten weil dies ein klarer Nachteil ist.

        Die aktuell genutzten Mobilitätslösungen sind die Lösungen die am wenigsten Energie für den gewünschten Transportauftrag veranschlagen, also die effizientesten Lösungen, wären Elektroautos in dieser Rolle müsste der Staat keine Quoten vorgeben noch hohe Subventionen ins Spiel bringen, einfach jeder würde schon ein Elektroauto fahren, Schiffen würden mit Elektroantrieb fahren, genauso Flugzeuge und LKWs.

        Der Transpot über die Schiene ist effizient und dieser wird auch voll ausgenutzt im System und basiert oft auf Elektroantrieb.

        Viele sehen immer den hohen Wirkungsgrad vom Elektromotor aber nicht das die Energie letztendlich wohl doch in Kraftwerken bereit gestellt wird die einen deutlich geringeren Wirkungsgrad haben.

        Dazu kommt der immense Aufwand eines Energienetzwerkes für diese Mobilitätsform sowie die geringe Energiedichte der Batterien, etliche Energieverluste von Übertragung und Transformation sowie die Ladeverluste, sowie das Ressourcen Problem mit Cobalt und Lithium.

        Insgesamt kann denke ich so gesagt werden das die Elektromobilität über Batterien die weniger effiziente Mobilitätsform ist und so teurer ist.

        Und der Wunsch nach Individualverkehr ist so alt der löst sich nicht so schnell in Luft auf, es gab Zeiten da war man stolz auf einen Esel reiten zu können:)

        • Doomina sagt:

          Hallo Hendrik,
          ich lese deine Beiträge wirklich gerne, weil du meiner Ansicht nach einer der Menschen bist, die am besten verstanden hat, wie das ‚System‘ funktioniert.
          Ich habe schon viel von dir gelernt, danke dafür :-)!

          Trotzdem habe ich Zweifel, ob das ‚System‘ wirklich so effizient ist, wie du hier annimmst.

          Beispiel:

          „Der Transpot über die Schiene ist effizient und dieser wird auch voll ausgenutzt im System und basiert oft auf Elektroantrieb.“

          Mit dem Satz hättest du heute
          morgen bei mir in der S-Bahn wahlweise schallendes Gelächter oder irres Kichern geerntet.

          Ja, die Schiene ist effizient(er) als die Straße… im Prinzip.

          Wie bei Radio Erewan kommen jetzt aber die viele ABER:

          -wenn sie denn ordentlich ausgebaut wäre – ist sie aber nicht!

          -wenn sie denn ordentlich gewartet würde – wird sie aber nicht!

          -wenn sie bei Problemen ordentlich informieren würde – tut sie aber nicht!

          usw. usf.

          Heute morgen hat hier mal wieder die gefährliche Weichenstörung zugeschlagen und den Verkehr stundenlang lahm gelegt.

          Und das war jetzt schon vierte große Stunden- oder sogar Tagelange Störung hier in gerade mal so drei Wochen.
          (Und das sind nur die, bei denen ich live dabei war…).

          Weichenstörungen, eine liegen gebliebene Bahn und sogar ein popeliger Luftballon… das sind die Dinge, die die eigentlich effiziente Bahn hier teilweise sogar zwei Tage platt gemacht haben…

          Alles Dinge, die man mit ordentlicher Wartung entweder hätte ganz vermeiden können, oder zumindest abmildern, wenn die Bahn ordentlich ausgebaut wäre und es Ausweichmöglichkeiten gäbe, die sind aber marode, längst abgebaut oder nie gebaut worden.

          Wo ist da die Effizienz von der du sprichst?

          Ich wohne ja bei einer süddeutschen Großstadt, die durch einen gewissen Bahnhofsneubau berühmt-berüchtigt wurde und die teilweise Stau- UND Feinstaub’hauptstadt‘ Deutschlands gleichzeitig war.

          Beides hätte man mit einem vernünftig ausgebauten ÖPNV vermeiden können, stattdessen werden Milliarden in einen Bahnhof verbuddelt, der den Fernverkehr bestenfalls nicht verbessert und den S-Bahnverkehr verlangsamt.

          Effizienz? Kann ich hier weit und breit nicht sehen…

          • Hendrik Altmann sagt:

            @Doomina

            Die hohe Effizienz ensteht ja im Verhältniss von Nutzlast und Fahrzeuggewicht, bzw. eingesetzter Energie für den Nutzen.

            Dieses Schienensystem ist nur effizienter zu betreiben wenn dieses auch bestmöglich ausgelastet ist, sprich wenn die Züge schön voll sind und hoch getaktet sind, also sehr oft fahren.

            Dort wo die Züge immer nur halb voll sind und die Züge alle halbe Stunde bis Stunde fahren lohnt sich auch kein Schienensystem, Privatisierung und die Einstellung von Subventionen städtischer Schienensysteme verhindert das unwirtschaftliche Schienensysteme gebaut oder betrieben werden.

            Das wichtigsten Punkte beim Transport um die Effizienz hoch zu halten ist eine hohes Verhältniss von Nutzlast zum Vehikelgewicht, eine möglichst lange Nutzungsdauer(Auslastung), sowie eine hohe Energiedichte beim Treibstoff, und natürlich billiger Treibstoff.

            Weswegen ich davon ausgehe das der Individualverkehr in der Zukunft von Klein und Kleistfahrzeugen dominiert wird, eventuell sogar über beit angelegtes Carsharing(Auslastung).

            Carsharing in Kombination mit der immer stärker werdenden Vernetzung der Maschinen ist eine effektive Waffe um die Effizienz zu erhöhen, gegebenfalls mit autonomen Systemen.

            China hat das hier mit seinem Elektrorollerboom eindrucksvoll demonstriert, wenn es eine Zukunft für den indiviuellen Transport auf der Basis der Elektomobilität geben sollte wird sie leicht und klein sein und einen geringen Verbrauch an den Tag legen (Nutzlastverhälniss).

            Also das Gegenteil was Tesla produziert…

      • Galaske, Heinz sagt:

        „Aber könnten wir nicht trotzdem hier Szenarien skizzieren, die einen möglichst sanften Übergang von unserem Konsum-Leben in das Suffizienz-Leben auf deutlich niedrigerer Basis ermöglichen könnten, egal wie schwer der Übergang vielen fallen dürfte.“

        Na klar könnten wir das. Das Problem ist nur, dass in unserem politischen System Mehrheiten gefunden werden müssen und Mehrheiten heißt Stillstand.

        • Michael Egloff sagt:

          Auch in anderen, mehr autokratischen Systemen ohne mühsamer, oft lähmender Suche nach Mehrheiten und Kompromissen gibt es die gleiche Fehlentwicklung, manchmal sogar noch radikaler. Z.B. in China, wo mit enormen Tempo immer mehr Autobahnen, riesige Shoppingmalls, Großflughäfen und Vergnügungsparks gebaut werden und die natürlichen Ressourcen (z.B. fossiles Süßwasser) extrem stark ausgebeutet werden.
          Auch die Menschen in Diktaturen möchten gerne mit maximal erreichbarem Komfort leben.
          Da unterscheiden sich die Systeme herzlich wenig.

  4. Michael Egloff sagt:

    Interessant:

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/VW-plant-Billigautos-fuer-China-und-Indien-article20089704.html

    Mit dieser Strategie der Billigstautos, die ja nicht nur VW sondern auch Konzerne wie Tata verfolgen, lässt sich ein Markt von wahrscheinlich mehreren hundert Millionen Menschen weltweit erschließen, die sich derzeit Autos mit einem Preis von 8000 Euro und meist wesentlich mehr noch nicht leisten können. Mit einem Drücken des Preises auf oder unter 5000 Euro wäre für wesentlich mehr Menschen individuelle Mobilität (mit Dach über dem Kopf) möglich. Eine für das heutige Wirtschaftsmodell völlig sinnvolle Strategie.
    Und für die Zukunft der Menschheit eine höchst tragische Strategie.

  5. h.c. sagt:

    Ggf. müssen wir uns um den Klimawandel und Co. keine Gedanken mehr machen: „More than 75 percent decline over 27 years in total flying insect biomass in protected areas“ – Gestern in PLOS One veröffentlicht: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0185809

    Ich denke es liegt an der vielen EMF-Strahlung. Wer den Film Resonance geschaut hat bekommt die Steinchen zusammen…

    Einfach zu viele Abbruchkanten… letztendlich brächten wird weniger Energieverbrauch -> Weniger BIP -> Weniger alles -> Komplette umkremplung des Fiannzsystems -> Alle schreien! -> Dann noch Mobilfunk & Co. sofort abschalten -> Nutzung von WLAN & Co. verbieten -> EMF massiv runter schrauben -> Maximal noch analoges Fernsehen und Radio… 2…3 Programme. -> Weil EMF beeinflusst alles -> Auch die Pflanzen -> Ende. -> Weniger Geburten -> Alle würden aufschreien -> Aber mit mehr Menschen geht eben weniger Verbrauch -> und weniger Umweltraubbau schlecht. Klima, egal wie es kommt -> Kommt. -> Diskussion müßig -> Kein Staat in der Welt und kein Mensch wird wegen des Klimas auf den warmen Popo oder das Essen verzichten.

    Und wer meint das das jetzt dystopisch ist – keineswegs. Eingebettet sind ganz viele Lösungsansätze. Alleine das Abschalten aller Mobilfunkmasten, Handys, BT, WLAN, Tetra, DECT & Co. würde uns massiv nach vorne bringen!

    • Hendrik Altmann sagt:

      Ich denke hier sind verschiedene Ursachen zu sehen für den Rückgang der Fluginsekten, der offensichtlichste ist sicherlich der umfangreiche Einsatz von neurotoxischen Substanzen der Gruppe Neonicotinoide in der Landwirtschaft, frag mal ein paar Imker die lange im Geschäft sind, bzw. dies lange als Hobby betreiben.

      Viele Planzenschutzmittel/Insektizide/Fungizide sind potente neutoxische Stoffe die irreversible Schäden an Nervensystem/Stoffwechsel und Hormonsystem verursachen, dazu sind sie auch entwickelt worden, sie sollen Leben abtöten, Pflanzen, Insekten, Pilze…

      Mit der selben effektivität schädigen sie aber auch alle anderen Lebensformen, den Menschen eingeschlossen.

      Die unerwünschten Pflanzen und Tiere auf den Feldern entwickeln aber langsam Resistenzen, was zu einer Erhöhung der Stoffmenge führt die ausgebracht wird um den selben Effekt zu erzielen, das wiederum belastet noch mehr die Lebensformen auf die diese chemischen (Kampfstoffe?) nicht zielen.

      Gleichwohl würde allerdings ohne dem Einsatz dieser Stoffe der Aufwand steigen Nahrungsmittel zu produzieren, was zu höheren Lebensmittelpreisen führen würde.

      Weitere Ursachen sind künstliches Licht und Umweltverschmutzung allgemein, Verkehr.

      Irgendwann kommt so oder so der Punkt wo Lebensmittel in geschlossenen künstlichen Systemen produziert werden müssen, zumindest wenn unser Wirtschaftssystem in der Zukunft bestand haben soll/hat.

      Das bedeutet das Bestäubung, Nährstoffanreicherung/Umwälzung, Wasserkreislauf komplett küsntlich simuliert wird in geschlossenen künstlichen Systemen, nur ist das im Moment noch viel teurer als die Ökosysteme zu exploiten, wahrscheinlich wird dies auch für immer teurer sein, also keine wirtschaftliche Alternative sein.

  6. Hendrik Altmann sagt:

    https://www.iea.org/oilmarketreport/omrpublic/

    „Following very strong year-on-year demand growth of 2.2 mb/d in 2Q17, the pace slowed to 1.2 mb/d in 3Q17, reflecting relatively weak July and August data and the impact of hurricanes in September. Our forecast of global demand growth remains unchanged at 1.6 mb/d in 2017 (or 1.6%) and 1.4 mb/d in 2018 (or 1.4%).“

    Das sind 3 mb/d jeden Tag mehr in 2 Jahren, dazu kommen noch die Reduzierung in den Decline Staaten in der Produktion was bestimmt auch noch mal ca. 2 mb/d sind in 2 Jahren ?

    Der Produktionsüberhang ist von der Nachfrage praktisch dieses Jahr schon aufgefressen, der Ölpreis dürfte langsam weiter steigen und die Fracking Produktion in Nordamerika weiter steigen.

    Fracking dürfte dann in Zukunft bei weiter steigenden Preisen, überall wo es wirtschaftlich möglich ist in Angriff genommen werden.

    Wobei Fracking, der künstliche Boom der Erneuerbaren sowie das künstliche drängen auf Elektromobilität den Gesamterntefaktor weiter fallen lassen dürften.

    Auch ein Indikator ist die Entwicklung von Reallöhnen zu den Preisen von Gütern und Leistungen, steigen die Preise langsam schneller als die Reallöhne könnte das ein Anzeichen für den langsam einsetzenden Kollaps/Crash sein, besonders in den entwickelten Industrieländern.

    Stefan W. hatte das ja schon einmal vor längerer Zeit mal hervor gehoben, sinkt der Erntefaktor zu weit ab und kommt die Produktivität durch Effizienzfortschritte dort nicht mehr hinterher ensteht eine Inflation, allerdings nicht der Reallöhne sondern nur der Preise und Leistungen, das ist der einsetzende Wohlstandsverlust wenn der Gesamterntefaktor zu niedrig wird und nicht mehr kompensiert werden kann.

  7. Patrick sagt:

    Auch Gail Tverberg hat zuletzt wieder den einen oder anderen Artikel verfasst. Da sind viele Puzzleteile schön kompakt aufbereitet.

    https://ourfiniteworld.com/2017/10/18/the-approaching-us-energy-economic-crisis/

    https://ourfiniteworld.com/2017/09/26/why-political-correctness-fails-why-what-we-know-for-sure-is-wrong/

  8. Hendrik Altmann sagt:

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/rueckversicherer-diskutieren-mit-ihren-kunden-ueber-praemien-15260251.html

    Hier zeigt sich auf das wir einen immer größeren Anteil unseres Wohlstandes dem Klimawandel opfern werden müssen, in Nordamerika sind die Versicherungsbeiträge die diese Schäden absichern stark gestiegen.

    Auch beachtenswert das die 3 teuersten Jahre in den letzten zwölf Jahren liegen was Versicherungsschäden angeht.

  9. h.c. sagt:

    Kurze Frage in die Runde: War irgendwer beim ASPO-Treffen und könnte ggf. eine kurze Zusammenfassung der Eindrücke, Stimmung & Highlights hier posten?

    LG
    H.C.

    • Hendrik Altmann sagt:

      Keine Ahnung, aber im Angesicht der Produktionsausweitung von Öl und Gas sowie des stabilen Nachfragewachstums nach Gas und vor allem Öl dürfte das Thema Decarbonisierung erst einmal unter den Tisch fallen.

      https://www.eia.gov/petroleum/drilling/#tabs-summary-2

      Die nächsten 3 Jahre dürften die USA wieder neue Produktionsrekorde aufstellen, die Weltnachfrage nach Öl machts möglich.

      Kohle bleibt noch Schlusslicht, aber wenn wunderts bei dem billigem Gas en mass…

      Das Leben macht das was es immer macht wenn das Energieangebot steigt, wachsen :)

    • Hendrik Altmann sagt:

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/kunden-setzen-weiter-auf-suvs-15270776.html

      Effizienzfortschritte führen immer nur zu mehr Wachstum in den Systemen des Lebens und ein großes Auto scheint eine hohe Priorität zu haben.

      Aber selbst wenn dies nicht so wäre das Energiebudget wird letzendlich immer eingesetzt, oder kennt wer jemanden der sein Geld verbrennt?

      Auch die nicht in ein großes Auto investieren, investieren letztendlich woanders ihr Energiebudget.

      Die Menschheit wird wachsen und expandieren solange dies irgendwie möglich ist, hier gibt es keine Lösungen, dies ist auch kein Problem, das ist das Leben und so funktioniert es und nicht anders.

      Da können sich noch so viele Wissenschaftler zusammen setzen, sie werden nicht ändern können wie das Leben funktioniert.

  10. Michael Egloff sagt:

    „…oder kennt wer jemanden der sein Geld verbrennt?“

    Genau das ist die richtige Frage. Denn Energieverbrauch und Emissionen kann man nur vermeiden, wenn man Geld (physisch) verbrennt oder anderweitig vernichtet.
    Wenn jemand z.B. 15000 Euro im Monat netto verdient, aber 90% seines Einkommens an Sozialprojekte im In- und Ausland spendet und selbst in sehr bescheidenen Verhältnissen lebt, dann sorgt er eben nicht für Energie- und Emissionseinsparung, so menschlich vorbildlich sein Handeln auch wäre.

  11. Hendrik Altmann sagt:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik-bringt-jamaika-sondierer-zur-weissglut-15278660.html

    Ja die Realität ist schwer zu verstehen für die Grünen ;)

    In Physik waren die bestimmt nicht die Leuchten…

    Und für diese popelige Energieausbeute bezahlen wir alle so hohe Subventionen an EEG und Netzendgelten, einfach lächerlich wenns nicht so traurig wäre…

  12. Hendrik Altmann sagt:

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/co2-vorgaben-der-eu-tiefpunkt-der-europaeischen-klimapolitik-a-1177011.html

    „Die EU-Kommission sieht das anders. Im Jahr 2030 würden voraussichtlich rund 70 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen, erklärten Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic und Klimakommissar Miguel Arias Canete bei der Vorstellung des CO2-Vorschlags. Diese Berechnung wiederum basiert nach Angaben der Kommission auf Hochrechnungen, die ihrerseits auf bestehenden Gesetzen fußen.“

    Wäre das der Fall würde die EU in eine tiefe Rezession stürzen, von Wettbewerbsfähigkeit wäre nichts mehr übrig, diese Politiker haben nicht verstanden wie wichtig fossile Energieträger für die Wettbewerbsfähigkeit sind.

    die Folgen der Klimaerwärmung müssen alle tragen, spielt also irgend eine Nation auf dem Globus nicht mit trifft dies alle gleich, so gesehen ist es ein großer Nachteil eben keine fossilen Energieträger zu nutzen und ein Vorteil diese zu nutzen.

    Alle Nationen die versuchen durch hohen „Aufwand“ (Aufwände sind immer Energieinvestitionen) ihren CO2 Ausstoß zu reduzieren schiessen sich am Ende selbst ins Bein.

    Wir werden weniger Energie und Produktion für Wohstand, Verteidigung und Geopolitische Ziele zur verfügung haben und so gegenüber anderen Nationen ins hintertreffen kommen.

  13. Markus Mayr sagt:

    Das Gespräch mit Dirk Müller ist höchst interessant.
    Das Thema Öl wird ab Minute 17 angesprochen.
    https://www.youtube.com/watch?v=x2bdagRXwKk

    • Hendrik Altmann sagt:

      Naja die USA haben nicht gesagt wir schonen unsere Reserven in den 70ern die sind dort einfach in ihrer konventionellen Produktion gepeakt und der Exportstop war eine Folge dessen unter anderem, da die Nachfrage an Öl die eigene Produktion deutlich überstieg.

      Auch ist es ausgeschlossen das die Erneuerbaren fosille Energieträger in 30 Jahren obsolet machen, die Nachfrage nach Öl wächst dieses und nächstes Jahr stark, zusammen mit der Menge des Förderabfalls in den Decline Staaten sind das rund 5 mb/d, was wohl ende nächsten Jahres Öl Preise von 65 -70 Dollar bringen könnte weiter steigend in den nächten Jahren natürlich.

      Der Konflikt von Saudi Arabien und Iran ist natürlich beängstigend dynamisch geworden und hat großes Potential die Welt in eine schwere Krise zu stürzen, den ein explodoeren der Ölpreise würde die ganze Welt negativ betreffen, auch die USA.

      Weiter werden militärische Maschinen auf absehbare Zeit weiter hin stark abhängig von Öl sein, da sie leistungsstärker und effektiver operieren auf Basis von Öl, energieeffizienz ist bei militärischem Gerät zweitrangig, höchste Priorität hat die effektivität, batterieberiebene Panzer, Flugzeuge, Schiffe, und Versorgungsfahrzeuge wird es auf absehbare Zeit nicht geben, da diese dann zu anfällig und eingeschränkt in ihren Möglichkeiten wären.

      Der Konkurrenzkampf in der Welt verstärkt sich wieder da Wachstum immer schwieriger wird zu generieren, die Energiekrise also der Abfall im Erntefaktor wird die nächsten zwei Jahrzehnte so drückend, das Konflikte stark zunehmen und immer intensiver geführt werden, der politisch vorgegebene Weg in vielen Staaten zu Erneuerbaren und Elektromobilität werden den Abfall des Erntefaktors bei Energie nur beschleunigen.

      Es mag Paradox für manche wirken aber die Zunahme an Beschäftigung in steuerpflichtige Arbeitsverhältnisse in fast allen entwickelten Industrieländern, ist auch eine Folge der Energiekrise.

      Denn Arbeitskraft brach liegen zu haben kann sich das System hier nicht mehr leisten, alle effizienzsteigernden Möglichkeiten müssen jetzt genutzt werden, eine ist das alle arbeitfähigen Maschinen so gut ausgelastet sein müssen wie möglich, darunter zählen auch alle arbeitfähigen Menschen, also hohes Beschäftigungniveau und immer spätere Renten und Pensionen.

      Die Reallöhne werden kaum oder gar nicht mehr steigen, da die Produktivität je eingesetzter Energieeinheit kaum noch steigt, fällt diese durch ein zu stark abgesunkenen Erntefaktor ist der Kollaps Realität geworden aber wahrscheinlicher ist das davor die aufkommenden vielen Konflikte diesen Kollaps schon Jahre vorher einleiten.

      Das Pulverfass naher Osten war nie zuvor so nah dran so heftig zu explodieren wie diser Tage, Israel verfügt über rund 200-300 nukleare Sprengköpfe, wenn Saudi Arabien den kürzeren zieht gegen den Iran wird Israel intervenieren, Russland hat desweiteren strategische Intressen das der Iran bestehen bleibt und könnte den Iran unterstützen, es sieht nicht gut aus im nahen Osten…

  14. Hendrik Altmann sagt:

    https://www.welt.de/wirtschaft/article170528156/Die-Industrie-ruestet-auf-im-Kampf-gegen-die-Klimaziele.html

    Hier muss man aber auch dazu sagen das die 52 Unternehmen entweder durch das EEG profitieren und Waren und Leistungen vertreiben die mit der Energiewende zu tun haben oder ihr Firmenpolitisches Aushängeschild moralisch aufpolieren wollen.

    Teilweise Deindustriealisierung halte ich sogar noch für untertrieben, ich gehe da von starker Rezession aus, praktisch einen vorgeschobenen Kollaps.

    Wenn einem soziale Leistungen wie gesundheitliche Leistungen, Renten und spätere Pflege völlig unwichtig sind sowie ob man sich die Wohnung, Strom und Wasser noch leisten kann, dann nur zu…

    Wir sind abhängig von Kraftwerken die verlässlich und beständig billige Energie liefern können, der Strompreis würde bei einem Kohleausstieg weiter explodieren.

    Deutschland fährt gerade auf seinem wirtschaflichem Zenit, was passiert wenn es wieder schlechter läuft, wie soll das alles finanziert werden?

    Aber wer braucht schon Wohlstand, man weiss erst zu schätzen was man hat wenn man es verliert…

    • h.c. sagt:

      @Hendrik,

      das schlimme ist das aktuell nicht opportun zu sein scheint „reinen Wein“ einzuschenken.

      Aber das ist ein grundsätzliches Problem das ich aktuell in der „öffentlichen“ Diskussion bzw. dem was die Medien propagieren wahrnehme. Es gibt eine richtige Meinung (u.a. Leitmedien als Büttel der Regierung und ‚political correctness‘) – ein inhaltlicher und sachlicher Diskurs ist oft kaum möglich… weil er eben gegen die gesetzten Dogmen verstößt oder nicht in die Agenda’s passt.

  15. h.c. sagt:

    C. Martenson zur Lage in S.A.: https://www.peakprosperity.com/blog/113426/if-saudi-arabia-situation-doesnt-worry-youre-not-paying-attention

    Er rechnet angesichts der aktuellen Lage mit deutlichen Bewegungen (u.a. im Ölpreis) ab Mitte 2018 bis spätestens Ende 19′ – und damit auch in Bezug auf die Weltwirtschaft:

    „Let me be blunt – you have to have your preparations done before this happens. You really, really want to be a year early on this (at least). When it starts happening, the breakdown will progress faster than you can react.“

    10 Jahre nach der letzten ‚Krise’… zyklisch und angesichts der sich immer weiter auftürmenden Verzerrungen würde dies passen.

    Spannend auch ein Verweis auf einen Artikel von N. Ahmed, das China wohl nächstes Jahr seinen Öl-Förder-Peak erreicht haben mag: https://medium.com/insurge-intelligence/chinas-economic-boom-is-about-to-be-cut-short-by-peak-oil-warns-state-funded-study-exclusive-2533df2aeb6b – Insofern sind die Fühler die S.A. in Richtung China ausstreckt bedeutend, weil zumindest für mich nicht klar ist wie die USA reagieren werden und die ganze Situation im mittleren Osten explodieren könnte. Tut sie das, geht der Ölpreis ab wie eine Rakete und die Weltwirtschaft liegt ggf. sehr schnell in den Trümmern.

    • Hendrik Altmann sagt:

      Es braucht ja nicht einmal eine Krise im nahen Osten damit der Öl Preis die nächsten Jahre nach oben geht, die Zeiten der Überproduktion bei Öl nähern sich dem Ende, die nächsten 10 Jahre wird es ehr schwierig die steigende Nachfrage zu akzeptablen Preisen zu bedienen, jede Eskalation im nahen Osten mit Produktionseinschränkungen würden diese Situation nur noch verschärfen.

      Nicht nur das mit einem Kohleausstieg sowie der Subvention der Elektromobilität die Energiekosten bei Strom weiter stark ansteigen auch die Kraftstoffe aus Öl werden wieder teurer und damit alle anderen Waren und Leistungen auch…

      Vielleicht stehen wir wirklich gerade auf dem Zenit des Wohlstandes und bemerken die Schlucht gar nicht die sich vor uns auf tut.

      • Michael Egloff sagt:

        „Vielleicht stehen wir wirklich gerade auf dem Zenit des Wohlstandes und bemerken die Schlucht gar nicht die sich vor uns auf tut.“

        Es gibt nicht Wenige, die diesen Zenit definitiv hinter sich haben. Menschen z.B., die vorher 2000 Euro netto im Monat verdient haben und plötzlich mit 1200 Euro Rente zurecht kommen müssen (so etwa ist die Relation).
        Oder Leute, die bisher zu einer Stammbelegschaft gehörten mit gutem Gehalt, dann entlassen wurden und sich bei wesentlich schlechteren Kondition en bei einer Zeitarbeitsfirma den Lebensunterhalt verdienen müssen.
        Oder einfach Normalverdiener, die jetzt 40% mehr Miete als z.B. vor 6 Jahren bezahlen müssen und wesentlich weniger Geld zur freien Verfügung haben. Nicht umsonst wird ja seit längerer Zeit ein Schrumpfen der Mittelschicht in etlichen OECD-Ländern beobachtet. Und das sogar, obwohl wir uns im Jahr 8 eines weltweiten Kunjunkturaufschwungs befinden, auch wenn einige Länder kaum partizipiert haben.
        Das liegt nach meiner Meinung NOCH nicht am Schrumpfen des globalen Gesamtkuchens, sondern hauptsächlich daran, dass der Kuchen immer ungleicher verteilt wird. Klar: wenn bei den oberen 10% der Bevölkerungen immer mehr Reichtum akkumuliert wird, muss unten das materielle Lebensniveau erodieren.
        Wenn dann der Kuchen erst einmal wirklich deutlich schrumpft, wird sich das noch weitaus mehr bemerkbar machen.
        Weltweit und per Saldo schätze ich ein, dass immer noch mehr Menschen sozial aufsteigen als absteigen, dank der Entwicklung in manchen bevölkerungsreichen Schwellenländern und dank der technologichen Fortschritten insbesondere der letzten 2…3 Jahrzehnte. Ich vermute, das wird sich ab den 20er Jahren ändern. Und dieser Trendwechsel kann durchaus auch sehr abrupt erfolgen, z.B. durch eine Kombination aus geopolitischen Zuspitzungen (tickende Zeitbomben gibt es genug), einer heftigen weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise und sozialen Unruhen in immer mehr Ländern.
        Natürlich wird die sich allmählich verschärfende Rohstoff- und Energiesituation immer Teil dieser Zuspitzugen sein und in immer größerem Ausmaß werden.

        • Markus Mayr sagt:

          Zur Zeit ergibt sich für mich folgendes übergeordnetes Bild:
          Da die konventionelle Förderung die letzten Jahre nicht mehr zu steigern war und neue Technologien langsam Marktreif werden oder je nach Ölpreis bereits sind, ringen nun die einzelnen Akteure um Ihre neue Positionen.

          Dies wird zu einem permanenten auf und ab bei den Energiepreisen führen.

          Früher hieß es Fracking lohnt sich nur ab 80 Dollar, aktuell heißt es 40 Dollar.

          Nach meinen Kenntnisstand werden wir, und da gehe ich mit Herrn Müller konform,in den nächsten Jahren deutliche fortschritte in der Akku-Technik erleben.

          Bei einem großflächigen Durchbruch der Hybridtechnik sind gut und gerne 30% Kraftstoffeinsparung in der Energiekette möglich, wobei nur ein Akku mit 1kw/h benötigt wird.

          Sollten wir eine weitere Verbesserung der Akku-Technik und ein nachlassen der Erdölförderung erleben und gezwungenermaßen den vermehrten Einsatz von Kohle und Gas zur Stromerzeugung forcieren, werden wir den Förderrückgang dennoch nicht „dramatisch“ spüren.

          Was wir erleben werden sind kurz und mittelfristig starke Verwerfungen, bis wieder ein stabiler Zustand erreicht wird.

          Steigt der Ölpreis, werden die „Gegenspieler“ derer sind Akku, E-Mobilität, Gas und Kohle, sowie Effizienzmaßnahmen dies wieder kompensieren. Dies geht natürlich nicht von heute auf morgen.

          Wie stark unser Wohlstandsniveau in Mitleidenschaft gezogen wird, wird sich zeigen.
          Genauso, ob die E-Mobilität eine Massenmobilität wird.
          Dennoch denke ich, dass wir den Wandel die nächsten Jahre und Jahrzehnte noch gestalten können.

          Sollte es zu einer Multipolaren Welt kommen und die Globalisierung, wenn auch langsamer voranschreiten, wird das Selbstverständnis vieler Menschen „im reichen Westen“ wohl erschüttert werden.
          Der Wohlstand wird sich nicht mehr nur im reichen Westen konzentrieren und die soziale Frage wird sich wieder ganz neu stellen.

          Solange es uns in Europa gelingt, aus den großen Konflikten herauszuhalten und innerstaatliche Verwerfungen zu vermeiden können wir diese kurz und mittelfristigen Verwerfungen meistern.

          Hier ein paar Links:
          Optiresource von Daimler http://www2.daimler.com/sustainability/optiresource

          Graspapier-/pappe http://www.graspapier.de

          Server zur Gebäudeheizung http://www.cloudandheat.com

          • Hendrik Altmann sagt:

            Ich gehe dabei natürlich immer erst einmal von derzeit am Markt befindlichen Technologien aus, natürlich können neue Technologien in der Zukunft das Bild ändern.

            Die Frage ist natürlich ab welchen Öl Preis sich derzeit E-Autos am Markt ohne Subventionen durchsetzen würden, 100 -150 Dollar bei derzeitger marktreifer Akkutechnologie?

            Die beste Effizienzmaßnahme wäre derzeit das Fahrzeuggewicht zu reduzieren in Relation zu den transportierten Nutzlasten, ich sehe hier noch keinen Trend in diese Richtung in den hochentwickelten Industrienationen, sprich der Ölpreis scheint noch zu niedrig um diesen Effizienzdruck auszuüben.

            Dies wird sich aber in Zukunft ändern und Individualverkehr wird teurer und damit wohl auch die Fahrzeuggröße und das Gewicht.

            Die Welt ist doch im wesentlichen schon maximal globalisiert, damit jeder Mensch auf der Erde wie wir hier im „Westen“ leben können müssten die billigen Energieressourcen bei weitem größer sein.

            Ich gehe davon aus das erreichen von Peaköl sowie die weitere Zunahme der Energieproduktion mit niedrigem und sehr niedrigem Erntefaktor ausreichen wird um schwere Konflikte auszulösen, die dann letztendlich den Kollaps im System focieren werden.

            Das absinken des Erntefaktors durch teure Energieproduktion ist die Energiekrise die ich hier meine, der Gesamterntefaktor bestimmt die möglich Produktivität, dieser Faktor stellt ein Hardcap für die Produktivität dar.

            Erneuerbare Energien, Fracking, Teersand produzieren zwar Energie, diese ist aber teuer eingekauft mit eben Energie.

            Es ist schon ein Unterschied ob Öl für 40 Dollar gefördert werden kann oder für 4 Dollar, das ETP Modell von Berndt zeigte auf das schon die konventionelle Öl Produktion deutlich aufwändiger und teurer geworden ist, unser heutiges Wirschaftssystem könnte nicht funktionieren wenn alles Öl was wir heute nutzen von Teersand, fracking oder Hochseeöl kommen würde, der sink im Erntefaktor wäre einfach zu groß.

            Fracking, die Erneuerbaren funktionieren derzeitig nur im System weil Gas und Kohle die Gesamt Erntefaktor Bilanz aufbessern, würde jetzt versucht werden als Beispiel Kohle durch Erneuerbare zu ersetzen kann das nicht funktionieren, Kohle durch Gas zu ersetzen funktioniert aber das geben die Produktionskapazitäten nicht her, jedenfalls nicht weltweit.

            Die Reallöhne steigen kaum noch bzw. stagnieren, was bedeutet das die Produktivität je eingesetzter Energieeinheit auch kaum noch steigt, stagniert die Produktivität je Energieeinheit bzw. sinkt ist der Kollaps Realität.

            Ich bin auf jeden Fall gespannt wie sich der Wohlstand die nächsten Jahre entwickelt, besonders nach peakoil, meine Prognose ist übrigens hier noch aktuell das peakoil 2017-2023 eintritt, selbst wenn die USA alles aus fracking rausholen was geht :)

  16. Markus Mayr sagt:

    Hallo Hendrick,

    derzeit gehe ich davon aus, dass Peak-Oil zwar mit knirschen händelbar ist.
    Wenn Peak-Gas und Peak-Kohle auf uns zukommen, steht es noch mal ganz anders aus.

    Kennst Du eigentlich schon die Seite:
    https://www.jodidata.org/
    Dann unter Jodi-Oil -> Jodi World Oil Database.
    Die Seite hieß übrigens mal Beyond 2020

    • Hendrik Altmann sagt:

      Hallo Markus Mayr

      Nein die kenne ich noch nicht, aber danke für den Link ich schaue mir das mal an.

      Ja Norwegen hatte eine Pause im Förderabfall und die Förderung wird wohl in Zukunft wie erwartet weiter zurück gehen, viele Länder sind ja im Förderabfall, das zusammen mit der zur Zeit recht stark wachsenden Nachfrage könnte dafür sorgen das peakoil in den nächsten 5 Jahren erreicht werden kann.

      Die Frage ist halt in wie weit die USA ihre Schieferölproduktion ausbauen können, der andere Punkt ist in wie weit sich der Abfall im Erntefaktor in Zukunft bemerkbar machen wird.

      Ich sehe eine weitere Inflation bei stagnierenden Reallöhnen als eindeutiges anzeichen, in wie weit wir dort in den entwickelten Industrienationen schon drann sind kann ich nicht genau sagen, nach dem Gefühl kommen die Reallöhne nicht mehr richtig hinterher bzw. stagnieren.

      Und die Mobilität auf Gas und Kohle zu zwitchen ist Aufwändig und energieintensiv aber möglich, der Wohlstandsverlust allein dadurch gekoppelt mit den geopolitischen Verwerfungen dürfte aber zu mehr und heftigeren Konflikten führen, was wieder negative Rückkoppelungen im System bedeuten, ich bin skeptisch aber natürlich könnte ich hier den Anpassungsdrang im System unterschätzen und die Folgen von peakoil können ohne schwere Rezession ablaufen.

      • Hendrik Altmann sagt:

        PS: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klimagasemissionen-steigen-weltweit-wieder-an-15290132.html

        Solange die Wirtschaftssysteme des Menschen weiter wachsen steigt wohl
        auch der CO2 Ausstoß weiter an.

        • Michael Egloff sagt:

          Genau so ist es. Vielleicht nicht 1 zu 1, was den prozentualen Anstieg angeht, aber prinzipiell dürfte Dein Fazit stimmen.
          Wobei man berücksichtigen muss, dass die Daten, auf denen die Emissionsberechnung beruht, von den 200 Staaten selbst jeweils zur Verfügung gestellt werden. Und klar, diese 200 Staaten, egal ob China, Saudi-Arabien, Deutschland oder Simbabwe, ermitteln natürlich ganz genau ihre Emissionen, ohne Schönrechnung…
          Ich lach mich kaputt.
          Vielleicht so exakt, wie die Auto-Industrie mit ihrer 42% – Abweichung von der Wirklichkeit.
          Oder zum Beispiel die Methanemissionen, die bei der Förderung und dem Transport von Erdgas anfallen, insbesondere die gegenüber der konventionellen Förderung wesentlich höheren Emissionen beim Gasfracking, werden mit Sicherheit nicht berücksichtigt. Weil sie nämlich nie evaluiert wurden. Eine am Schluss seiner Amtszeit von Obama angeordneten Evaluierung der Gasverluste hat der neue oberste „Klima- und Umweltschützer“, der neue EPA-Chef Priutt, längst gecancelt. Zunächst für 2 Jahre, aber das wird er verlängern. Mit Berücksichtigung dieser Emissionen rückt das ach so klimafreundliche konventionelle Erdgas nämlich von der Klimabilanz pro erzeugter Energiemenge ungefähr in die Nähe der Steinkohle, das unkonventionelle Gas dürfte sogar noch etwas schlechter als Braunkohle abschneiden. Denn nach Abschätzungen gehen US-Wissenschaftler nämlich von mindestens 6% Gasverlusten bei Fracking und Transport aus, die obersten Schätzungen liegen nach meiner Kenntnis bei 11%. Das wäre dann sogar weitaus schlechter als Braunkohle. Aber berechnet wird auf der Grundlage von Null Prozent Verlusten, weshalb Gas den völlig unberechtigten Nimbus des saubersten fossilen Energieträgers erhält.
          Nicht nur da wird getrickst und Greenwashing betrieben, dass die Schwarte kracht.
          Und dann wundern sich alle, dass der CO2-Gehalt nicht mehr, wie vor 4 Jahren noch, um 2,1 ppm pro
          Jahr steigt, sondern plötzlich um 3,3ppm im Jahr 2016. Und dass der Methananteil seit 2011 immer größere Sprünge nach oben macht.
          Diese Datenlage immerhin ist exakt, weil sie von Wissenschaftlern aus verschiedenen Ländern an unterschiedlichen Orten der Erde ermittel wird. Diese Daten sind vertrauenswürdiger, als die Meldungen der einzelnen Nationalstaaten über ihre jeweiligen Mengen, die letztlich keiner wirklich überprüfen kann.

          • Hendrik Altmann sagt:

            Ich denke auch das ein großes Massensterben sehr wahrscheinlich wird, praktisch hat es ja schon begonnen, aber nicht verzagen das Leben ist nicht das erste mal so schnell gewachsen und hat das Klima so schnell verändert das ein Massensterben (Systemkollaps) durch das schnelle Wachstum verursacht wurde.

            Es gibt aber auch keine Alternative, die Wettkampfdynamik im Leben sorgt dafür das wir hier auf Kurs bleiben, hier kann Niemandem wirklich ein Vorwurf gemacht werden, selbst wenn wir unsere Kohlekraftwerke abschalten wo soll der Strom dann herkommen?

            Aus Frankreich Atomstrom oder Polen Kohlestrom?

            Ohne Speicher nutzen Solapannel und Windkraftanlagen gar nichts, entweder produzieren sie zu wenig oder zu viel beides kosten uns am Ende sehr viel Geld, nur selten wird der Bedarf getroffen.

            Und wenn wir die Speicher bauen und unterhalten dann sind wir pleite und können uns nichts anderes leisten ausser Strom, da dann die Stromkosten astronomisch hoch sind.

            Man kann es ganz einfach darauf runterbrechen das wir nur mit fossiler Energie konkurrenzfähig sind in der Welt.

            1600 Kohlekraftwerke sind gerade weltweit im Bau nach dem neusten Bericht aus Paris, es macht keinen unterschied ob wir uns selbst ein Bein abschneiden und auf Kohlekraft verzichten wenn die Kohle woanders dankend genommen wird, natürlich jetzt billiger da wir verzichten, wenn sie nicht ohnehin spottbillig wäre.

            Nein wir glauben das wenn Wir auf extrem teuren Strom aus Erneuerbaren setzen der CO2 Gehalt in der Atmosphäre sich auch nur ein Mü nach unten bewegt, was sicher nicht der Fall sein wird.

            Da gehe mit Markus Mayr mit und sage das Kohle spätestens mit peakoil sein comeback feiern wird und mit dem Aufstieg Indiens als Industrienation.

  17. Markus Mayr sagt:

    Desweiteren hab ich das noch gefunden. Kann leider dazu keine weitere Quelle finden :-(
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/11/12/norwegen-erwartet-deutlichen-rueckgang-der-oelfoerderung/

  18. Hendrik Altmann sagt:

    Hmm im neuen Energieoutlook der iea steht das Solarenergie eine der billigsten Energiequellen wird, komisch in Deutschland würde sich wohl ohne EEG Förderung und Einspeisevorrang kaum jemand so eine Anlage aufs Dach klemmen.

    Zusammen mit der Speicherproblematik ist diese Energiegewinnung wohl eine der teuersten.

    Da hat man wohl nicht aufgepasst welche Erfahrungen hier in Deutschland mit der Energiewende gemacht worden sind und noch werden.

    China, USA, Frankreich, GB alle diese Länder haben noch längst nicht den Anteil an Solar und Windenergie in ihren Netzen wie wir, nähern sie sich der 50 % Marke wird Energie auch dort sehr teuer, ein Ausbaugrad über 50% halte ich für absehbare Zeit für unmöglich, bzw. für zu teuer.

    • Michael Egloff sagt:

      In Deutschland deckt Solarenergie gerade mal etwa 2% des GESAMTenergieverbrauchs, Wind mit 28000 Windkraftanlagen gut 4%.
      Wenn Solarenergie so billig wäre, dann wäre der Zubau nicht bei der zurückgefahrenen Förderung von 7,5 GW pro Jahr installierter Leistung auf 1,5 GW eingebrochen.
      Dazu kommt dann noch der in der Presse immer wieder geschriebene Vergleich, dass z.B. Solarzellen mit 1 GW installierter Leistung ein Atom- oder Kohlekraftwerk ersetzen würden. Nicht mal ein Zehntel Kraftwerk wird ersetzt, weil ein Grundlastkraftwerk mit 1 GW installierter Leistung eben das 10-fache an Strom produziert, wenn es durchgängig in Betrieb ist. Wie z.B. ein AKW.

      Wenn dann noch Großspeicherung der immer höheren Spitzenzeiten-Strommengen hinzukommt, geht die Strommenge pro installierter Leistung bei Wind und Solar noch weiter runter und die Kosten pro KWh rauf.

  19. Hendrik Altmann sagt:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/technikwissenschaften-berechnen-kosten-fuer-energiewende-15292476.html

    „Auch synthetische Brenn- und Kraftstoffe sind voraussichtlich unverzichtbar.“

    Zitat: Anstelle von Kohlekraftwerken, die aus Gründen des Klimaschutzes stillgelegt werden sollen, müssten demnach Gaskraftwerke in großem Stil als Reserve vorgehalten werden, damit die Stromversorgung auch in Dunkelflauten gesichert bliebe. Die müssten zudem im Lauf der Zeit mit „grünem“ Gas befeuert werden, das künstlich aus Wasserstoff und CO2 erzeugt wird, das zuvor etwa der Atmosphäre entzogen wurde. Offen ist, ob sich solche Kraftwerke für Investoren lohnen oder ob die Kunden für die Versorgungssicherheit eine Art Bereitstellungsgebühr zahlen müssten.

    Synthetische Kraftstoffe können nur mit erhöhten Energieaufwand produziert werden, also mit Verlusten = teure Energie.

    CO2 aus der Atmosphäre zu filtern ist zurzeit extrem teuer und es ist völlig undenkbar dies im großen Maßstab durchzuführen.

    Ich halte die 3 Billionen an Kosten für viel zu wenig, so oder so der Strompreis müsste dramatisch steigen um diese CO2 Einsparungen zu erreichen, während dessen wird Indien jedes Jahr die Menge an CO2 Ausstoß noch einmal auf ihre Emissionen drauflegen was Deutschland in einem Jahr ausstößt.

  20. Markus Mayr sagt:

    Laut WEO 2017 kann die Ölförderung bis Ende der 2020er ausgabaut werden.
    Siehe Seite 8.
    Danach ist ansich nur hoffen angesagt.

    Seite 11.
    Trotz der jüngsten Stabilisierung nehmen die weltweiten energiebedingten CO2-Emissionen im New Policies Szenario bis 2040 leicht zu.Diese Entwicklung reicht bei weitem nicht aus, um schwerwiegende Folgen des Klimawandels zu vermeiden.

    Seite 12
    Da Kohle und Öl an Bedeutung verlieren und die erneuerbaren Energien stark expandieren, wird Erdgas im
    Sustainable Development Szenario zum weltweit wichtigsten Einzelenergieträger. Voraussetzung dafür, dass sich die Erdgasnutzung eindeutig positiv auf
    das Klima auswirkt,sind glaubwürdige Maßnahmen,um das Entweichen des starken
    Klimagases Methan in die Atmosphäre zu minimieren.

    https://www.iea.org/publications/freepublications/publication/WEO_2017_Executive_Summary_German_version.pdf

    Viel Spass beim Lesen.

    • Michael Egloff sagt:

      Der Sauberkeitsnimbus des Erdgases hatte noch nie eine Berechtigung. O.k., was die Feinstaubbelastung bei der Verbrennung gegenüber Öl und erst recht Kohle und übrigens auch gegenüber Holz angeht schon. Da ist Erdgas tatsächlich „sauberer“. Aber nicht, was die Klimawirksamkeit pro erzeugter Kilowattstunde angeht.
      Beim konventionellen Erdgas gehen Experten von 3…4% Gasverlusten bei der Förderung und dem Transport aus. Was die Klimabilanz des konventionellen Erdgases noch hinter die des Öls etwa auf die Stufe der Steinkohle verschiebt.
      Noch übler sieht es bei unkonventionell gefördertem Erdgas aus. Leider werden nun die Evaluierungen der Gasverluste nicht wie von der Obama-Administartion durchgeführt, „dank“ des obersten neuen „Klimaschützers“ der USA, den von Trump eingestzten EPA-Chef Priutt. Der hat die Evaluierungen erst einmal für 2 Jahre nach hinten geschoben und wird Mittel und Wege finden, sie dann noch weiter zu verschieben.
      Bei unkonventionellem Gas kenne ich ExpertenSCHÄTZUNGEN, die von 6 bis 11% Gasverlusten ausgehen. Was die Klimabilanz sogar noch deutlich hinter die von Braunkohle verschieben würde.
      Unkonventionelles Gas wäre also der klimapoiltisch mit Abstand bedenklichste fossile Energieträger.
      Aber alle Emissionsberechnungen, auch die, die im Rahmen des Pariser Klimavertrages erhoben werden, unterschlagen diese dunkle Seite des Erdgases. Überhaupt wird in Sachen Klima von allen Seiten mit gezinkten Karten gespielt. Die einzelnen Länder errechnen ihre Emissionen in Eigenregie, ohne jede Kontrolle. Da sind über das Thema Erdgas hinaus statistischen Tricksereien Tür und Tor geöffnet.
      Wie groß ist gleich die Differenz bei den Verbrauchsangaben und damit auch der Emissionsangaben der Autohersteller? 42% !!! Ob die Emissionsangaben der Länder wesentlich wirklichkeitnäher sind? Das kann man glauben oder nicht glauben. Aber gewiss sind sie nicht wirklich annähernd wirklichkeitnah.

    • Hendrik Altmann sagt:

      Nur das die nicht verstehen das die Energieträger im hohem Erntefaktor die Energieträger mit niedrigem Erntefaktor tragen, sobald der Gesamterntefaktor den Faktor 10 unterschreitet muss die Produktivität in der höhe fallen, Effizienzsteigerungen sind in der heutigen Zeit zu niedrig um das noch zu kompensieren.

      Das würde vor allem zuerst die hochentwickelten Industrieländer treffen wie USA, Deutschland, Japan, GB usw.

      Und das eindeutige Anzeichen dafür wäre das die Reallöhne fallen würden, also das der Normalbürger weniger absolutes Netto in der Tasche hätte.

      In der Produktion von Solarpanel und Windkraftanlagen ist heute nur ein kleiner Teil Windkraft und Solarkraft beteiligt, der überwiegende Teil ist Gas, Kohle, Nuklear und Wasserkraftenergie mit deutlich höherem Erntefaktor.

      Wird der Anteil von Wind und Solarenergie in der Produktion von Windkraftanlagen und Solarpanel steigen, steigen auch die Kosten für Windkraftanlagen und Solarpanel und aller anderen Waren und Dienstleistungen.

      Die heutigen Windkraftanlagen und Solarpanel sowie alle anderen Leistungen und Waren sind stark von Fossilen, Nuklearenergie und Wasserkraft subventioniert.

      Windkraft, Solarenergie sowie Biosynthetische Kraftstoffe und Gas sind so etwas wie Verdünner des Erntefaktors bei Energie, sie erhöhen zwar die Energiemenge aber nur bis zu einem bestimmten Punkt, ab einen Erntefaktor von 10 reduziert sich der Energieanteil für Wachstum in die höhe des Systems zu stark und macht keinen weiteren Sinn mehr.

      Ich vermute das wir schon heute einen Gesamterntefaktor von 15 erreicht haben vielleicht auch schon niedriger, da viele ERoEI Zahlen schön gerechnet sind ist eine genaue Aussage praktisch unmöglich.

      So die besten Anhaltspunkte findet man im Markt in den Preisentwicklungen den Löhnen usw., die Strompreise sind Europa in den letzten 10 Jahren überdurchschnittlich stark gestiegen, gute Beisspiele sind hier Deutschland, Dänemark, Spanien, GB.

      Die Leute müssen einen immer gößeren Anteil ihres Einkommens für essentielle Bedürfnisse aufbringen, ob das nun Heizkosten, Warmwasser, Lebensmittel, Strom oder Kraftstoffe sind.

      Das betrifft besonders die Einkommensschwachen Schichten in der Bevölkerung, mit weiter wachsenden Anteilen von Windkraft und Solarenergie wird sich diese Entwicklung verschärfen und intesivieren.

      • Patrick sagt:

        Die gestern angekündigten Entlassungen bei Siemens (3500 Stellen alleine in Deutschland) hängen sehr wahrscheinlich auch mit der Energiewende zusammen. Der Kraftwerkssparte (Gasturbinen) geht es scheinbar nicht sonderlich gut.

        • Hendrik Altmann sagt:

          Schwer zu sagen das kann viele Gründe haben, ich weiß nur wenn der Kohleausstieg in Deutschland kommen soll muss es Alternativen geben die bzahlbar sind, das wären dann wohl Energie durch Erdgasverstrommung oder Atomkraft bzw. eine Kombination.

          Wind und Solar würde für Deutschland zu teuer werden.

          Für Frankreich, GB und Spanien ist das viel leichter, der Anteil an Kohlenergie ist erstmal viel geringer und dazu kommt das Atomkraft nicht einfach komplett außen vor gelassen wird, im Fall Frankreich brauchen wir erst gar nicht reden, die nutzen ja kaum Kohlenergie, Spanien Italien und GB werden wohl einfach Gas und Atomkraft aufrüsten und dann noch Windkraft solange es bezahlbar ist und die Bevölkerung nicht auf die Barrikaden geht.

          Für Deutschland sieht das ganz anders aus, wir müssten stark auf Gas bauen was wohl Russland und die USA freuen dürfte aber noch mehr Wind und Solarkraft, noch mal stark ansteigende Strompreise?

  21. Hendrik Altmann sagt:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/oekonomen-fordern-mehr-investitionen-von-jamaika-15295924.html

    Der Artikel spricht mir aus dem Herzen, genau so sollte es sein in Deutschland, hoffentlich kommt das bald in der Politik an…

    • Markus Mayr sagt:

      Hallo Allesamt,

      was haltet ihr von diesem Konzept?
      http://www.bio-wasserstoff.de/

      • Hendrik Altmann sagt:

        Nun die Speicherung von Strom in chemische Speicher wie Wasserstoff und die Rückwandlung wieder in Strom ist mit realtiv großen Verlusten verbunden.

        Wenn also teure Energieerzeugung wie Biomasse, Wind oder Solarenergie hier mehrfach gewandelt werden verteuert das die Energie natürlich noch mehr, bzw. senkt den ohnehin niedrigen Erntefaktor nur noch weiter.

        Biomasse hier in dem Artikel als Beispiel genannt ist stark abhängig von fossilen Energieträgern, Diesel für die Maschinen, die Maschinen selbst, sowie Dünger und Pestizide sind nötig um aus der Pflanzenmasse biosynthetische Kraftstoffe, bzw. Gas herzustellen, wozu letztendlich auch wieder Energie aus billigen Fossilen herangezogen werden.

        Ohne Subventionen gäbe es wohl kaum Biogasanlagen oder biosynthetische Kraftstoffe, erst recht nicht wenn der Anteil von Wind oder Solar weiter zunimmt(Verteuerung von Energie).

        Als erstes sollte genau geprüft werden ob nicht geologische Gegebenheiten bzw. alte Minenschächte nicht als Pumpspeicherwerke dienen könnten, was wohl die billigste Option wäre Energie zu speichern.

        Wobei ich ja der Meinung bin das wir uns eine weitere Zunahme von Wind und Solarenergie, Biogas/sprit ohnehin nicht mehr leisten können.

  22. Hendrik Altmann sagt:

    Die Definition der Energiekrise in der sich unser Wirtschaftssystem befindet ist ein fallender Erntefaktor, der letztendlich die Komplexität des Wirtschaftssystems der Menschheit bedroht, nur noch gekontert von Fortschritten in der Energieeffizienz.

    Der Gesamterntefaktor aller Energieerzeugung ist hier der entscheidende Faktor inwiefern sich die Komplexität des Systems überhaupt entwickeln kann, also der begrenzende Faktor.

    Ich halte heute einen Gesamterntefaktor von 10 als harte Grenze zu einem sich selbst verstärkenden Systemkollaps und schätze das der Gesamterntefaktor heute zwischen 10 und 15 liegt.

    Energiebereitstellung mit einem Erntefaktor unter 10 wären Wind, Solar, Biogas/Kraftstoffe, fracking, Teersand, Gezeitenkraft, all diese Formen der Energiebereitstellung nehmen zu und senken den Gesamterntefaktor.

    Energiebereitstellung mit einem Erntefaktor über 10 wären Wasserkraft, Gas, Kohle.

    Energiebereitstellung mit einem Erntefaktor der wahrscheinlich ziemlich nahe an dem Faktor 10 liegt wären Atomkraft und die Hochseeförderung von fossilen Energieträgern, diese Energiebereitstellung wird wohl kaum etwas positives beitragen können um den Gesamterntefaktor über 10 zu halten.

    Energiespeicherung bedeutet immer das Energie verloren geht, physikalisch ist es unmöglich Energie zu speichern ohne das Energie dabei verloren geht.

    Bei den fossilen Energieträgern haben wir praktisch ein Geschenk erhalten aus der Vergangenheit, Energie in chemisch gespeicherter Form, bei jeder anderen Form der Energiebereitstellung ausser der fossilen müssen wir diesen Aufwand tragen.

    Landwirtschaft aus dem Mittelalter erreicht hier mit diesem Speicheraufwand enthalten einen Erntefaktor von 3-4 wobei rund 80-90% der Bevölkerung in der Landwirtschaft arbeiten mussten.

    Das ist der selbe Erntefaktor den als Beispiel Windenergie mit Speichern isoliert in unserer Wirtschaft hier in Deutschland erreichen würde, der Erntefaktor mit Solarenergie hier in Deutschland wäre weit niedriger, natürlich wäre das Wirschaftssystem viel zu primitiv um Hochtechnologie wie moderne Windkraftanlagen und Solarpanel überhaupt hervorzubringen mit einem Erntefaktor von 3-4.

    Nur Länder mit ausserordentlich guten geologischen Gegebenheiten für Pumpspeicherwerke können einen besseren Erntefaktor für Windenergie erreichen, wie z.B. Norwegen, aber auch hier wird der Ertefaktor mit Speicherung bei Wind den Faktor 10 nicht überschreiten und unter 10 sein.

    Solarkraftwerke um den Äquator können wenn die Speicherung von Energie dazu kommt auch nicht den Faktor 10 überschreiten, wenn die Speicherung jetzt mal wegelassen wird können Solarkraftwerke und Windkraftanlagen an optimalen Orten in der Welt allerdings sehr wohl einen Faktor von 10 erreichen.

    Die letzte verbleibende Hoffnung ist also billige nukleare Energie durch neue Techologiefortschritte in der Atomkraft oder deutlich billigere Speicher.

  23. Markus Mayr sagt:

    Hab hier interessante Lösungen für die Zukunt gefunden.

    https://www.servus.com/de/p/Energie-von-morgen/AA-1K7QC72Y92114/

    Interresant ab Minute 14 und 18

    • Hendrik Altmann sagt:

      Als Lösungen würde ich das nicht bezeichnen, diese Optionen vergrößern zwar das Energieangebot aber auf Kosten des Gesamterntefaktors, praktisch eine Verdünnung der Konzentration, mehr Wachstum in die Breite wird ermöglicht aber oben wirds dünn.

      Aber nichts für ungut vielleicht kaufen diese Lösungen etwas Zeit, bis andere Formen der Energiegewinnung wirtschaftlich genug geworden sind.

      In dem Video wird gesagt das es gut ist das Öl so billig ist, weil es bedeutet das Wind und Solarenergie so billiger wird/ist und genau das ist was ich meine das diese Energiebereitstellungsformen stark subventioniert sind von fossiler Energie, fossile Energie ist hier das Konzentrat was alle andere Energiebereitstellung durch Erneuerbare trägt, ohne die Fossilen ist die heutige Solar und Windenergiewirtschaft nicht möglich, die Energiepreise wären um das vielfache höher und die mögliche Komplexität des Systems würde die Produktion von Solarpanel und modernen Windturbinen nicht hergeben.

      Je geringer der Anteil von Kohlestrom und Strom aus Gas im System wird desto höher werden die Energiepreise steigen, oder je höher der Anteil von Wind und Solarstrom steigt desto höher müssen die Energiepreise steigen.

      Und da jede Leistung, alle Waren nur mit Energie bereit gestellt werden können, müssen so alle Preise steigen, wobei allerdings die Löhne stagnieren werden, ja soagar fallen werden da der Ertefaktor neben der Energieeffizienz letztendlich die mögliche Produktivität begrenzt.

      Solarenergie in Deutschland mit Speichern hat wohl einen Ertefeaktor um die 2 was bedeutet das 50% der Energie komplett wieder reinvestiert werden müssen, das ist mehr Energie die reinvestiert wird als im Mittelalter mit der Dreifelderwirtschaft.

      Bei Windenergie sieht es mit einem Erntefaktor um die 4 deutlich besser aus, was 25% reinvestierter Energie bedeutet.

      Heute muss unsere Wirtschaft 7-9% Energie reinvestieren weiter steigend.

      Dazu muss unsere Wirtschaft einen immer größeren Anteil an Produktivität investieren um nur die Schäden zu kompensieren die der Klimawandel am System verursacht.

      Damit schrumpft letztendlich die Produktivität die wir für unseren Wohlstand zur Verfügung haben einmal durch den sinkenden Gesamterntefaktor und durch den immer schnelleren Wandel im Klimasystem, einzig Effizienzgewinne halten hier dagegen, nur das diese physikalisch durch einen Grenznutzen begrenzt sind, wobei der Aufwand exponentiell steigt höhere Effizienzfortschritte zu erreichen, 100% Effizienz ist praktisch unmöglich zu erreichen da hier der Aufwand nahezu unendlich groß ist.

  24. Hendrik Altmann sagt:

    http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/lastwagen-mit-lng-iveco-und-scania-geben-gas-15311802.html

    Vorteile für Flüssiggas als Kraftstoff für Fahrzeuge:

    -sauberer als Diesel oder Benzin

    Nachteile:

    -Energieverluste für das runterkühlen des Kraftstoffes.

    -Niedrigere Energiedichte als Diesel oder Benzin.

    -schwieriger Umgang mit dem Kraftstoff da stark gekühlt.

    -Aufwändigere Infrastruktur und damit teurer.

    -Höhere Fahrzeugkosten

    Kontroverse ist die schwächere Wirkung auf das Klima, da nicht abgeschätzt werden kann wie viel Erdgas in der Förder und Verteilungskette in die Atmosphäre entweicht, Erdgas hat eine stark höhere Potenz als Treibhausgas wie CO2.

    Warum also Fahrzeuge überhaupt mit Erdgas betreiben bei so vielen Nachteilen gegenüber Vorteilen?

    Drohende Betriebsverbote für Dieselbetriebene Fahrzeuge in den Städten wegen Feinstaub, sowie staatliche Förderprogramme.

    • Rick sagt:

      Nachteile:

      „Energieverluste für das runterkühlen des Kraftstoffes.“

      Ist vernachlässigbar im Vergleich zur Raffinierung von Erdölprodukten. Hie einfache Kompression, da Erhitzung und Destillation mit vielen Abfallprodukten (mit Entsorgungsproblemen) und großen Umweltproblemen. Viel Gas wird auch einfach abgefackelt, damit könntest du wahrscheinlich 30% des PKW-Verkehrs versorgen. Solange aber wenig Nachfrage besteht, wird es halt abgeblasen anstatt genutzt.

      „Niedrigere Energiedichte als Diesel oder Benzin.“

      Geringfügig. Man muss halt 30% öfter tanken. Muss man halt den Tank 35% größer Dimensionieren. Gar kein Problem. Ich fahre 500 km mit einem Tank. Mit Benzin 650. Wo ist das Problem bei der Sache? Dass ich 150 km weniger fahren kann? – Oh bitte!

      „schwieriger Umgang mit dem Kraftstoff da stark gekühlt.“

      Aus zehnjähriger Gaserfahrung kann ich dir sagen, dass das Tanken genauso sicher oder unsicher wie mit Diesel oder Benzin ist. Es verkleckert nix, gibt keine hässlichen Flecken auf dem Boden und verseucht kein Erdreich. Gas ist super. Nur, dass man es nicht auf Vorrat legen kann, ist ein Nachteil. Aber dafür haben alle Gasautos ja auch noch einen Benzintank. Der Umgang ist genauso „schwierig“ wie das Tanken hochentzündlicher und stark giftiger Flüssigkeiten wie Benzin eine solche darstellt. Benzin oder Diesel sind 1000 x giftiger als Propan oder Butan.

      „Aufwändigere Infrastruktur und damit teurer.“

      Nö, alles schon da. Selbst in hinterletzten Käffern gibt es LPG zu tanken. Ich wohne nicht gerade urban und kann im Umkreis von 10 km aus vier LPG-Säulen wählen. Ich habe noch NIE Probleme gehabt, eine LPG-Säule zu finden. Diese Zeiten sind lange vorbei. Das war vielleicht 1995 ein Problem. Heute schon lange nicht mehr. In jeder Stadt liegt ein Gasnetz und überall es ziehen sich Gasleitungen hin und her. Davon gibt es also eine viel bessere Infrastruktur als bei der Distribution von Erdöldestillaten. Diese Infrastruktur ist älter als die „Destillat-Infrastruktur“. Leuchtgasnetze gibt es schon länger als Tankstellen.

      „Höhere Fahrzeugkosten“

      Eine Gasanlage kostet mit Einbau nicht mal 2000.-. Ich habe noch nie einen Ausfall gehabt fahre nach 200 000 km immer noch (nur) mit Gas ohne jemals Probleme gehabt zu haben. Amortisiert hat sie sich nach zwei Jahren allein über das preisgünstigere Tanken.

      Jedoch mit der Benzinanlage gab es immer wieder Probleme: Benzinpumpe kaputt, Benzinfilter durchgegeammelt, Benzinfilter verstopft, Füllstandsanzeige defekt, etc. Gasanlage: null Probleme. Reinster Stoff ohne Verunreinigungen, keine Korrosion. Nicht mal zum Service musste ich in den letzten 8 Jahren. Das Ding läuft einfach, weil die Sache auch wirklich primitiv und robust aufgebaut ist.

      Ich fahre gern mit Gas und werde – sollte ich jemals wieder ein neues Auto benötigen – nur noch mit Gas fahren. So wenige Probleme hatte ich noch nie.

      „Kontroverse ist die schwächere Wirkung auf das Klima, da nicht abgeschätzt werden kann wie viel Erdgas in der Förder und Verteilungskette in die Atmosphäre entweicht, Erdgas hat eine stark höhere Potenz als Treibhausgas wie CO2.“

      Unfug. Wenn man es auffängt und verfeuert, wird ja kein Gas in die Umwelt entlassen. Im Gegenteil: JETZT bläst man viel raus oder fackelt es ab. DAS ist Unsinn. Du konstruierst aus allem und jeder Sache Probleme die an den Haaren herbeigezogen sind. Ist dir das eigentlich schon mal aufgefallen? – Das wirkt auf Dauer anstrengend und unglaubwürdig….
      Und dass CO2 überhaupt einen „Treibhauseffekt“ hat, ist nach wie vor _heftig_ umstritten! (Nur nicht bei denen, die davon finanziell profitieren, so z.B. der Klimamessias Al Gore. Aber da sag ich dir ja nichts neues, nur, dass er sehr gut von seiner Propaganda leben kann und dabei soviel Strom pro Jahr verbraucht, wie ein kleines Dorf mit 300 Einwohnern. So ein richtiger Umweltapostel eben.).

      • Hendrik Altmann sagt:

        Zitat: Eine Gasanlage kostet mit Einbau nicht mal 2000.-. Ich habe noch nie einen Ausfall gehabt fahre nach 200 000 km immer noch (nur) mit Gas ohne jemals Probleme gehabt zu haben. Amortisiert hat sie sich nach zwei Jahren allein über das preisgünstigere Tanken.

        Genau das hab ich doch im Fazit geschrieben warum dennoch auf Gas umgerüstet wird, wegen den Steuersubventionen, wenn du viele Kilometer fährst im Jahr rechnet sich das, wenn voll versteuert würde rechnet es sich nicht mehr.

        Es geht bei der CO2 Belastung auch nicht um das abfackeln von Erdgas, sondern das Erdgas bei der Förderung und der Verteilungskette bzw. Lagerung entweicht, was wesentlich stärker als Treibhausgas wirkt als CO2, also es nicht abzufackeln würde den Treibhauseffekt nochmal deutlich beschleunigen.

        Ohne die Steuersubventionen und die drohenden Dieselverbote in Städten wären heute viel weniger Erdgasfahrzeuge unterwegs.

        Zitat: „Niedrigere Energiedichte als Diesel oder Benzin.“
        Geringfügig. Man muss halt 30% öfter tanken. Muss man halt den Tank 35% größer Dimensionieren. Gar kein Problem. Ich fahre 500 km mit einem Tank. Mit Benzin 650. Wo ist das Problem bei der Sache? Dass ich 150 km weniger fahren kann? – Oh bitte!

        Beim Warentransport bedeutet mehr Tanken oder mehr Fahrzeuggewicht ein höherer Energieaufwand, also mehr Kosten, kompensiert durch niedrigere Steuern, das gleiche mit den Umbaukosten, auch der schwierigere Umgang bezieht sich auf den Energieaufwand durch Kühlung oder Kompression.

        LPG ist übrigens ein Nebenprodukt bei der Verarbeitung von Erdöl und günstiger, das zu deinen Kosten bei der Verarbeitung in einer Raffinerie, mein Kommentar bezieht sich hier aber auf Erdgas(Methan).

        Und ich denke das CO2 eine Wirkung als Treibhausgas in der Atmosphäre hat, davon geht der größte Teil der akademischen/wissenschaftlichen Welt aus, da auch in zahlreichen Experimenten und Studien bewiesen, bzw. durch geologische Zeitzeugnisse belegt, da sind nur vereinzelte Verwirrte die da noch querschießen, bzw. gut bezahlt sind damit sie die öffentliche Meinung fehlleiten, mit großem Erfolg übrigens.

        In der weniger gebildeten Welt wird der Klimawandel noch sehr gern abgelehnt und als Humbug bezeichnet, trotz umfangreichster wissenschaftlich fundierter Belege aus Klimaforschung, Metrologie, Geologie…

        Aber nichts für ungut, ich schreibe oft hier nur meine Meinung, die auf mein Wissen beruht und bin für jede Kritik und Reflektion dankbar, was mir hilft die Systeme des Lebens besser zu verstehen.

        Die Frage an Dich hättest du dein Auto auch umgerüstet wenn Erdgas ohne Steuervergünstigungen daherkommt, also genauso versteuert wird wie Diesel?

        Ein Liter Diesel wird mit ca. 56 Cent besteuert, 2022 mit auslaufen der Steuersubventionen für Autogas werden nur 26,3 Cent für das Kilo Autogas fällig, also steuerlich im Grunde immer noch stark begünstigt auch ohne der offiziellen Steuersubvention, dazu noch die deutlich geringeren Kfz Steuern.

        Rechnet man alle Steuern und Subventionen raus ist Erdgas teurer als Diesel, Erdgas kostet ohne Steuer das Kilo 99,4 Cent und Diesel 64 Cent der Liter, dabei hat Erdgas wohl druckverdichtet eine höhere Energiedichte um 25,6% gegenüber Diesel, das mit einberechnet kostet Erdgas im Energieäquivalent 73,9 Cent gegenüber Diesel mit seinen 64 Cent.

        So ist Diesel energetisch günstiger als Kraftstoff solange der Ölpreis nicht zu hoch steigt, was aber wohl in Zukunft passieren wird, überraschend für mich war noch das Erdgas betriebene Fahrzeuge wohl günstiger als Elektroautos sind und ca. die selben Kosten haben wie Benziner, alle Steuervergünstigungen rausgerechnet.

        So gesehen immer noch die beste Alternative zu Benzin und Diesel für die Zukunft der Mobilität, falls dieses Fazit @Rick zufriedener stimmt ;)

        • Hendrik Altmann sagt:

          PS:
          https://1-stromvergleich.com/strom-report/strompreis/#zusammensetzung-strompreis-2017

          https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/623779.html

          Bei Elektroautos sind die Aufwände für die Verkehrsinfrastruktur noch gar nicht in der Besteuerung des Strompreises integriert, falls der Transport sich in Zukunft stärker in Elektromobilität transformieren sollte, müsste der Strompreis viel stärker besteuert werden, um weiterhin die Transportsicherheit, Transportinfrastruktur zu gewährleisten, dazu entfallen praktisch bei Diesel ca. 56 Cent je Liter an Steuern an.

          2015 sind 30,5 Millionen Tonnen Dieselkraftstoff in Deutschland verbraucht worden, was 35,685 Milliarden Liter sind und 19,983 Milliarden Euro an Steuern nur für Dieselkraftstoff, nur das Steueraufkommen für Dieselkraftstoffe würde den Strompreis deutlich erhöhen, ein Diesel PKW mit einem realistischen Durchschnittsverbrauch von 6 Litern auf 100 Kilometer bezahlt 3,36 Euro an Steuern auf 100 Kilometer, diese Steuern müssen bei Elektroautos praktisch noch addiert werden in Zukunft, bei wachsenden Anteil am Verkehr.

          Damit wären dann Elektroautos mindestens genauso teuer wie Dieselfahrzeuge von den Energiekosten auf 100 Kilometern.

          Dafür haben Elektroautos niedrigere Wartungskosten, aber höhere Fahrzeugkosten durch den hohen Aufwand für die Batterien.

          So gesehen lohnen sich Elektroautos wenn die Batterie möglichst klein ist (geringe Reichweite) und der Zubau von Solar und Windkraftanlagen nicht weiter steigt, bzw. wenn oft gebremst und angefahren wird(Stadtverkehr), besonders für Kurzstreckenlieferfahrzeuge im Stadtverkehr, was wohl den Schritt der Post erklärt auf Elektrolieferfahrzeuge umzusteigen, da hier die Nachteile möglichst klein gehalten werden können (Batterie).

  25. Hendrik Altmann sagt:

    https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article168737719/Warum-Anleger-in-sauberes-Wasser-investieren-sollten.html

    Verstehe gar nicht warum im Kommentarbereich so auf die Wirtschaft geflucht wird, braucht es nicht den freien Wettbewerb um in Zukunft effiziente Lösungen bereit zu haben um Wasser aufzubereiten?

    Die einzige Verantwortung die hier der Staat hat ist auch für Wettbewerb zu sorgen und Absprachen und Kartellbildung zu verhindern.

  26. Hendrik Altmann sagt:

    http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/bitcoin-energieverbrauch-beim-mining-bedroht-das-klima-a-1182060.html

    Im Grunde ist der Bitcoin genial und als Währung praktisch ähnlich wie Gold oder Silber, auch Gold muss durch immer höheren Energieeinsatz in Minen gefördert werden, der Aufwand der hinter der Förderung von Gold steck bestimmt letztendlich auch den Wert von Gold ebenso ist es beim Bitcoin, Wertspekulation gibt es genauso bei Gold und Silber.

    Das einzige Problem was die Kryptowährungen haben ist die Konkurrenz zu anderen Währungen, den hier geht es um Einfluss und Macht ganzer Staaten und mächtiger Interessenverbände, die einen Siegeszug dieser Kryptowährungen durchaus verhindern können.

    Der Vorteil von Kryptowährungen als Ersatz für seltene Metalle liegt darin das Gold, Silber, Platin ausschließlich in der Industrie Verwendung finden könnte.

    Nachteile sind das Kryptowährungen komplett auf die digitale Welt angewiesen sind und auch anfällig für Cyberkriminalität.

    Aber ansonsten ist der Bitcoin digitales Gold, ob nun riesige Energiemengen in das schürfen von Gold gesteckt werden oder das Mining von Bitcoin, macht praktisch keinen Unterschied.

    So sieht die Sache jedenfalls in meinen Augen aus und das die billigste Energie für das Farmen von Bitcoin herangezogen wird sollte auch klar sein, das ist auch einer der Gründe warum China die billigsten Solarpanel, Windräder oder Stahl produzieren kann, unter anderem, alles getragen durch billige fossile Energie, ohne diese gäbe es keine billigen Solarpanel, Windräder usw. aus China.

    • Michael Egloff sagt:

      http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bitcoin-stromverbrauch-bedroht-globale-energiewende-a-1182234.html

      Abgesehen davon, dass die „globale Energiewende“ ohnehin nicht kommen wird (denn 1,1% der Weltbevölkerung, die in Deutschland wohnen, decken mittels 28000 meist sehr großen Windkraftanlagen gerade mal 4% ihres Gesamtenergiebedarfs), ist das doch ein interessanter Artikel.

      • Hendrik Altmann sagt:

        Das sehe ich auch so, Windenergie ohne Subvention durch fossile Energieträger ist viel zu teuer und selbst mit denke ich nicht das es überhaupt möglich ist mehr als 50% des Energiebedarfs durch Wind und Solarenergie zu decken.

        Ich bin gespannt wie sich die nächsten Jahre der Strompreis weiter entwickeln wird und natürlich was die Anstrengungen in billige Energiespeicher bringen.

        • Michael Egloff sagt:

          Ich vermute, billige Energiespeocher, die dieses Attribut verdienen, wird es nicht geben. Unter 20% Energieverlust beim Speichern geht ja garnichts. Alleine schon wegen dieser Energieverluste unter Nichtberücksichtigung der Kosten für die Speicherinfrastruktur ist Speicherung immer teuer. Man könnte höchstens von „relativ billig“ sprechen.
          Und bei Langzeitspeichern mit ausreichend großem Potenzial (!), bei denen z.B. Solarenergie in großen Mengen vom Sommer in den Winter gespeichert werden kann oder eine 14-tägige windarme Wetterlage überbrückt werden kann, fällt mir eigentlich nur Power to Gas (und zurück zu Strom – also PtGtP) ein. Und da sprechen wir von Energieverlusten zwischen 40 und 65%. Sauteuer! Und über die Maßen EROEI-reduzierend.

          • Hendrik Altmann sagt:

            Vom Preis je gespeicherter kWh sind Pumpspeicherwerke auf Basis günstiger, geologischer Gegebenheiten, das billigste was es heute gibt.

            Das und der hohe ERoEI von Wasserkraftwerken macht z.B. Norwegen eines der geologisch besten Gebiete für eine Wirtschaft basierend auf „grüner Energie“.

            Nur das Deutschland lange nicht diese geologisch günstigen Gebiete aufweisst und auch nicht über genügend Standorte um Wasserkraft zu nutzen.

            Ich bin erst mal gespannt ob sie es schaffen den Coulomb Wirkungsgrad bei den auf Schwefel basierenden Batterien auf über 99% zu erhöhen, sollte das in Zukunft der Fall sein steht zumindest einer umfassenden Elektromobilität nichts mehr im Weg, zurzeit sind sie bei 90% was aber viel zu wenig ist für eine wirtschaftliche Anwendung.

  27. Zoe-Fahrer sagt:

    Hey Leute, hier ist was für Euch:

    Photovoltaik ist DOCH der Renner ! Nicht nur preislich :)

    https://www.pv-magazine.de/2017/12/11/indirekte-photovoltaik-emissionen-kein-hindernis-fuer-dekarbonisierung/

    • h.c. sagt:

      @Zoe-Fahrer

      Ich konnte dem Artikel keine Wirtschaftslichkeitsberechnung entnehmen.

      Ggf. ist es Einzelwirtschaftlich betrachtet sinnvoll (u.a. auch unter dem Aspekt der Kundenkommunikation & des Öko-Ratings, welche auch monetär bewertet werden kann).

      Das ganze hat jedoch nichts mit einer energetischen „Wirtschaftlichkeit“ zu tun und entsprechende Rechnungen werden in dem Artikel auch gar nicht besprochen.

      Aldi, welcher in seinen Märkten primär am Tag Energie benötigt, spart sich für jede KW/h elektrische Energie jedoch auch die Kosten für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur, die auf jede KW/h umgelegt werden – und den größten Teil des Strompreises ausmachen.

      Deswegen bin ich auch dafür, das Verbraucher die noch an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind weiterhin diese Kosten, welche mehr als 90% des Strompreises betragen dürften, bezahlen.

      Eine KW/h kostet auf dem Großmarkt wenige (2-4?) Cent. „Einzelwirtschaftliche“ Rechnungen verzerren die Sicht und unterschlagen Kosten, welche dann immer mehr die verbleibenden Verbraucher zahlen müssen.

  28. Zoe-Fahrer sagt:

    Zum Thema Mineralölsteuer:
    In Zukunft werden Fahrzeuge bei der KFZ-Steuer nach Gewicht besteuert. Das ist doch schon beschlossen.
    Die KFZ-Steuer wird entsprechend angehoben, je mehr Ausfall bei der Mineralölsteuer existiert.
    Am Ende ist der Individualverkehr für die meisten 1. sinnlos und 2. viel zu teuer und ÖPNV und Autonome E-Autos werden den Verkehr dominieren.

    Die eigentliche Frage ist: Wer zahlt noch KFZ-Steuer wenn Individualverkehr unattraktiv ist und es keiner mehr macht ?

    LG

    • Michael Egloff sagt:

      „Autonome E-Autos werden den Verkehr dominieren.“

      So etwas kann nur ein Besserverdiener schreiben. Der Geld für ein Eigenheim mit Garage und genug Geld für ein Auto in einer Preislage über 30000 Euro hat.

    • Hendrik Altmann sagt:

      Zumindest hier stimme ich zu, die Kosten für die Infrastruktur werden natürlich die Nutzer dieser weiterhin tragen müssen, aber ich glaube nicht das der Individualverkehr komplett verschwindet, dazu gibt es noch zu viel Raum für Effizienzverbesserungen, die Fahrzeuge werden leichter werden, Klein und Kleinstfahrzeuge werden dann den Individualtransport dominieren, der größte Raum für Effizienzverbesserungen bietet a) die Auslastung und b) das Nutzlastverhältnis, beides ist im Individualverkehr unterirdisch schlecht.

      Aber ich glaube auch das autonomes fahren das potential hat die Auslastung deutlich zu verbessern, theoretisch braucht Niemand mehr eine Garage zu besitzen weder ein eigenes Fahrzeug, man wählt nur noch den Fahrzeugtyp und die Zeit und das Fahrzeug holt euch ab und fährt nach dem Transportauftrag wieder in das Lager oder zum nächsten Kunden.

      Die Entwicklung einer entsprechenden KI verursacht hohe Kosten aber die Grenzkosten sind dann sehr niedrig, bei Sensortechnik und Mikrochips werden noch weitere Effizienzverbesserungen bis zum 7nm Fertigungsprozess die Kosten auch weiter senken.

      Eine KI fährt die Fahrzeuge auch so das weniger Wartungskosten auftreten sowie Treibstoff effizienter genutzt wird, weniger Unfälle werden auch auftreten.

      Solarstrom macht meiner Meinung auf unserem Breitengrad hier in Deutschland keinen Sinn, solange die EEG Förderung sowie der Einspeisevorrang/erhöhte Netzkostensubvention existiert ist der Wettbewerb ohnehin stark verzehrt und die EEG Abgabe macht den größten Anteil an Abgaben beim Strompreis aus, nach den Netzkosten, dazu muss gesagt werden das die Netzkosten mit der Energiewende explodiert sind und praktisch ein verstecktes 2.tes EEG ist.

      https://1-stromvergleich.com/strom-report/strompreis/#zusammensetzung-strompreis-2017

      Und natürlich werden der Großteil der in der Welt hergestellten Solarpanel mit billigem fossilen Strom hergestellt, was wäre es anders die Preise für Solarpanel stark erhöhen würde.

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