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Kommentarlos, Teil 37

Man möchte meinen, die Bereitstellung von Flughafen und Flugzeugen könnte zur Förderung des Luftverkehrs ausreichen. Dem ist aber nicht so. Flugzeuge benötigen nämlich nach Ansicht nicht weniger Fachleute Treibstoff. "Das Kerosin", beklagen die Airlines unisono, "ist zu teuer." "Kein Problem", sagt der Staat. "Dann verzichten wir doch auf Benzin- und Umsatzsteuer."

Eine Gallone Kerosin kostet derzeit 2 Dollar 90. Eine Gallone hat 3,79 Liter. Je nach Dollarkurs kostet also ein Liter Kerosin um die 60 Cent. Ein Liter Benzin oder Diesel dagegen quillt für 1 Euro 60 aus der Zapfsäule. 3200 Liter in der Stunde verfeuert so ein A 320 mit 168 Sitzen. Da im Schnitt etwa 120 Gäste mitfliegen, sind dies 26,6 Liter je Fluggast.

Trotz dieser dreifachen Subvention gehen fast alle Airlines Pleite. Der einfache Grund: Kaum ein Fluggast ist bereit, die Vollkosten von mehreren tausend Euro pro Flug zu bezahlen.

Alexander Dill über den Luftverkehr als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme bei TELEPOLIS

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Kommentarlos, Teil 36

Mit der industriellen Revolution begann eine radikale Veränderung in der Beziehung zwischen Stadt und Natur. Die Entwicklung des Kohlebergbaus stellte der Menschheit eine völlig neue Energiequelle zur Verfügung. Öl und Gas haben diese Entwicklung weiter beschleunigt. Heute leben wir nicht in Agropolis, sondern in „Petropolis“. Unsere Städte sind für alle Aspekte ihrer Existenz auf den routinemäßigen Verbrauch von fossilen Brennstoffen angewiesen.

Prof. Herbert Girardet in "Ökopolis - Stadt mit Zukunft"

gefunden via Telepolis: Ralf Heß: Von der Agropolis zur Ökopolis

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Kommentarlos, Teil 35

Die rituelle Waschung der Waldschlösschenbrücke, Dresden, August 2013

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Kommentarlos, Teil 34

Das ist keine Routine. [..] Die Offiziere üben zum ersten Mal gemeinsam für den Ernstfall: eine Ölkatastrophe in der Arktis, an der Beringstraße mitten im Nirgendwo zwischen Amerika und Russland. [..] Das gemeinsame Katastrophentraining vor einigen Wochen hat einen einfachen Grund: Die Katastrophe wird wahrscheinlicher. Hoch oben im Norden, wo einst nur Forscher und Entdecker wie Vitus Bering auf todbringender Mission waren, steigt wegen der Eisschmelze der Schiffsverkehr - vor allem von Öltankern. [..] Doch es geht nicht nur um die Schifffahrt, sondern auch um Rohstoffe, um Öl, Gas, Erze, Edelmetalle und seltene Erden. Neue Förderregionen werden zugänglich, wenn das Eis schmilzt. Ölkonzerne haben bereits Bohrgenehmigungen. [..] Aber mittelfristig würden die Konzerne dort fördern, glauben Experten, zumal leichter erreichbare Rohstoffquellen versiegen. [..] Und all die Rohstoffe müssen abtransportiert werden.

Süddeutsche: Ölpest volle Kraft voraus

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Kommentarlos, Teil 33

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Kommentarlos, Teil 32

ARTE über die Öl- und Gasförderung Kanadas

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Kommentarlos, Teil 31

Indonesien hat sein Moratorium auf das Abholzen [von] Regenwaldgebieten um zwei Jahre verlängert. Damit dürfen rund 64 Millionen Hektar Wald und Torfmoorwälder bis Mitte 2015 nicht gerodet werden. [..] Im Gegenzug für das Moratorium sagte Norwegen seinerzeit eine Milliarde Dollar für den Klimaschutz in Indonesien zu. Wie unter anderem der "Jakarta Globe" berichtete, wurde das Moratorium gegen den Protest von Unternehmen durchgesetzt, die neue Palmölplantagen anlegen wollen. Indonesien sei infolge des Moratoriums als Palmölproduzent hinter Malaysia gefallen, hatte etwa ein Industriesprecher beklagt.

SPIEGEL ONLINE

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Kommentarlos, Teil 30

10.000 Euro bekommt das Domgymnasium Verden in Niedersachsen dafür, dass sich seine Schüler in Fracking weiterbilden lassen. Gezahlt wird das Ganze vom Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung (WEG) – das ist der deutsche Lobbyverband der Fracking-Industrie. Auch andere Schulen in Niedersachsen sind an dem fragwürdigen Projekt beteiligt.

Polenum.com berichtet über die "Nachwuchsförderung"

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Kommentarlos, Teil 29

Herzlich Willkommen im Lufthansa oil&energyclub!

Mitarbeiter von Erdöl und -gas produzierenden bzw. fördernden Unternehmen, die häufig zu Öldestinationen reisen, genießen als Teilnehmer des Lufthansa oil&energyclubs eine Vielzahl attraktiver Vorteile.

Mit Ihrer Ernennung zum oil&energyclub Teilnehmer erhalten Sie gleichzeitig den Status eines Frequent Travellers, sofern Sie nicht bereits einen Miles & More Status inne haben. Sie gehören damit zum exklusiven Kreis der Vielflieger, die in den Genuss besonderer Privilegien und exklusiver Angebote unserer Partner kommen.

Besondere Privilegien für eine besondere Branche...

(In dem Zusammenhang lohnt ein Blick zurück zu Kommentarlos, Teil 2)

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Kommentarlos, Teil 28

Youtube-Kanal von explainity...einfach erklärt

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