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Geruhsame Feiertage! (mit Buch&Musik!)

Weihnachten gibt es allerorten wieder Kram, den keiner braucht, der aber Ressourcen zu seiner Herstellung verschlang. Wer Wohnung, Keller und Dachboden voll hat, kann sich inzwischen sinnvoll erleichtern: Oxfam hat in verschiedenen Städten Läden aufgebaut, in die Gebrauchtes gebracht und dort erworben werden kann. Die Überschusserlöse gehen zugunsten der Armutsbekämpfung durch Oxfam.

Wer dennoch noch sinnvolle Geschenke sucht oder sich gar selbst beschenken will, dem lege ich hiermit das frischgedruckte Buch von Nikolaus Huhn ans Herz: "Thüringen in kleinen Schritten" ist der aufgeschriebene "Hörende Fußmarsch", zu dem er mir vor 2 Jahren ein kleines Interview für peak-oil.com gab. Auch wer nicht in Thüringen lebt, könnte an dieser Erforschung Freude finden, zieht Nikolaus Huhn doch los, um zu Fuß zu erkunden, was eigentlich wäre, wenn das Selbstverständliche nicht mehr wäre. Die Inspiration wirkt auch anderswo. Wie jedes Jahr gilt: Sei kein bekloppter Klon - kauf nich bei Amazon. Sondern beim Händler um die Ecke!

Allen Lesern (und Nichtlesern) ein friedliches Weihnachtsfest und ein konstruktives Jahr 2015 mit Sound vom Formidable Vegetable Sound System zum Blog-Thema: Öl!

 

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32 Kommentare to “Geruhsame Feiertage! (mit Buch&Musik!)”

  1. Michael Egloff sagt:

    Ebenfalls von mir ein besinnliches Weihnachtsfest an alle Schreiber und Leser, in dieser besinnungslosen Zeit.

    Und hier noch etwas „auf die Ohren“:
    die Hymne der Widerstandsbewegung gegen die Minenkonzerne in den Appalachen in den 1970er Jahren, die damals Naturschutzgebiete in Industrie-„Landschaften“ verwandelten.
    Heute nahtlos zu übertragen auf die Fracking- und Teersandindustrie, wobei die noch größere Landstriche verwüsten.

    https://www.youtube.com/watch?v=kFVdp1KJiqM

  2. Tom schülke sagt:

    Ich wünsche euch auch stressfreie fröhliche optimistische tage mit freunden lachen wein musik und spass.

    War schön einige von euch in leipzig kennenzulernen.

    Und es ist immer wieder lehrreich eure gedanken und überlegungen hier zu lesen…

    Mein erster vorsatz fürs nächste jahr wird nun endlich auch wahr.. ich werde vor meiner Firma einen „peak oil Vortrag“ halten.. „Achilles und die moderne stadt“

    Nun hier von mir ein erfreulicher musikbeitrag… nicht ganz weihnachtlich aber sehr erfreulich..

    Freaks of the Garden Sale Mountain Style Hailey, …: http://youtu.be/jvBr-qPAGwI

    • Ernst T. sagt:

      Frohe weihnachten aus rheine an alle mitstreiter hier in der runde. Ich bin immer wieder begeistert wieviel geballte ladung sachverstand sich hier zusammenfindet.
      Zumal die beiträge und vor allem die komentare für mich aufbauend hilfreich sind. Es ist nämlich nicht immer leicht sein wissen und die auswirkungen unseres themas in diskussionen zu vertreten.

      • Tom schülke sagt:

        Geht glaub ich uns allen wie dir..

        „Unsere kleine po-selbsthilfegruppe“ besorgter umwelt-ökonomi..usw..denker.. ☺

        Wobei mir gerade auffällt… wieso sind hier eigentlich fast nur männer?

        • M.U. sagt:

          Weil hier nie Artikel über Schuhe oder Mode zu lesen sind. Meine Erfahrung mit Frauen beim Blogthema? Absolut Ahnunglos oder wenn wir schon Untergehen dann wenigstens gut ausschauen dabei (freilich gibt es auch hier die ein oder andere Ausnahme).

          z.B.
          S: Und war das diesmal ein Film nach deinem Geschmack?
          E: Naja.. stark überzogen und unrealistisch. Allerdings waren auch ein paar sehr gute und zutreffende Nebenbemerkungen drin, welche die meisten Zuschauer höchstwarscheinlich für Sience Fiction halten. Im großen und ganzen also ja, jedenfalls tolle Bilder.
          S: Achso, weil wir die Umwelt zerstören und so?
          E: Mmm…
          S: Stimmt, aber das werden wir zu Glück nicht mehr erleben. Das dauert sicherlich noch 200 Jahre oder länger?
          E: Mmm… (Gedacht: Maus Du hast da ne Null zuviel)

          Die Dame ist ca. 25.

          Wünsche Norbert und allen Kommentatoren ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest, sowie einen Weihnachsmann mit Verstand.

          • Michael Egloff sagt:

            Das ist wohl etwas zu pauschal, M.U.
            Ich kenne genügend Frauen, die sich durchaus gründliche Gedanken um die Zukunft machen und sehr engagiert sind, sei es beim ADFC, beim B.U.N.D., bei ATTAC, in der Transitions-Town-Bewegung usw.

            • M.U. sagt:

              Glaube ich gern. Deshalb auch extra die Klammer mit der Ausnahme (damit sich Niemand über Pauschalisierung erregen kann). Kommt sicherlich auch darauf an in welchem Umfeld man sich bewegt. Mein zu Hause ist die anonyme Großstadt und nicht die Ökokomune. Was meine persönliche Erfahrung mit Kollegen, Bekannten und Verwandten angeht (in keinerlei Organisationen engagiert) sieht das halt anders aus.

        • Manuela Klement sagt:

          Liebe sachverständige Männer in diesem Blog, ich bin seit ca. Zwei Jahren sehr regelmäßig auf
          PO und absolut begeistert dabei. Für all die Intelligenten Beiträge und Kommentare möchte ich mich an dieser Stelle bedanken und Euch weiterhin den nötigen Scharfsinn und Durchblick wünschen, der mir immer wieder die Gewissheit verschafft, dass sich hier weissgott keine Spinner gegenseitig in Katastrophenszenarien hineinsteigern.
          Fröhliche Weihnacht Euch allen – und was das neue Jahr so bringt, da kann ich nur beten und hoffen, dass das kleine bisschen Voraussicht, welches sich hier etabliert, nicht umsonst ist.
          Herzlich, Manuela

  3. Bruno Müller sagt:

    Auch von mir gibt es einen Augen- und Ohrenschmaus.

    Doch zunächst:

    Euch Allen, liebe MitleserInnen, Mitschreiber, MitstreiterInnen, und auch Euren Familien, die viel Geduld mit Euren Erkenntnissen haben müssen, wünsche ich friedvolle und innerlich reich beschenkte Weihnachten, sowie Gesundheit und gutes Gelingen im Neuen Jahr!

    Persönlich für mich gelungen war 2014 allemal. Immerhin konnten wir mit unserer „Umweltgruppe“ und dem Projekt „Impulse für kommunalen Klimaschutz“ den 1. Platz in der Jury-Wertung unter 34 eingereichten Projekten abräumen.

    https://www.youtube.com/watch?v=KhhwQHuMFto

    @ M.U. Es sind auch Frauen unter den Preisträgern erkennbar. Sie sind möglicherweise eher praxisorientiert und packen schon mal an, so lange die Männer noch diskutieren.

    Es grüßt der „Aktivist“ mit der bunten Krawatte bei 1:32 Min.

  4. Tom schülke sagt:

    Hallo Bruno..

    Glückwunsch…. Ausser im kleinen Rahmen konnte ich bisher noch nicht viel bewegen. Na ja… wenn ich erst mal gmp revolutioniert hab…

    • Bruno Müller sagt:

      Vielen Dank Tom für die Glückwünsche.

      Dir wünsche ich natürlich viel Erfolg für Deinen Peak-Oil Vortrag.
      Derzeit sicher nicht einfach, sich darauf vorzubereiten, da es nicht absehbar ist, wie sich der Ölpreis entwickelt und ob Folgen zum Zeitpunkt Deines Vortrags schon sichtbar werden.

      Zu diesem Thema hat Ugo Bardi in seinen Dezember-Aufsätzen interessante Infos zusammen getragen und zieht so seine Schlüsse daraus. Er bestätigt, was ich schon immer als das wahrscheinlichste Szenario sah: Der Abstieg wird schneller vonstatten gehen als der Aufstieg, auch wenn Ugo noch eine weitere Komponente ins Spiel bringt.

      „Seneca cliffs of the third kind: how technological progress can generate a faster collapse“
      „So take care: there is a Seneca cliff ahead also for oil!“

      aus

      http://cassandralegacy.blogspot.de/2014/12/seneca-cliffs-of-third-kind-how.html

      Die symmetrische Idealglockenkurve wird es nur geben, wenn sich der Abstieg/Rückgang innerhalb eines noch funktionierenden Systems ereignet, also geordnet vonstatten gehen kann. Wie beim Nordseeöl. Wenn es kein funktionierendes Außen mehr gibt, wie bei einem globalen Förderrückgang, wird zwangsläufig der Seneca-Effekt eintreten. Davon bin ich überzeugt.

      Aber, jetzt genießen wir zunächst mal die Feiertage und begrüßen freundlich 2015.

      • Tom Schülke sagt:

        Hallo Bruno..

        seh ich auch so…

        Tja.. und meinen Peak-Oil vortrag hab ich ja auch geschickter weise als trojanisches Pferd verpackt… steht Achilles und die moderne Stadt drauf, ist aber viel peak everything und peak Oil drinn.

        Ist aber sicher auch wirklich ein guter Ansatz unsere Städte zu hinterleuchten..

        also denn.. guten Rutsch allen..

  5. Dieter Schmitz sagt:

    Hallo und VIELEN DANK für die vielen guten Artikel hier!

    Ich verstehe gar nicht, warum der Blog THE OIL DRUM seine Arbeit eingestellt hat. Sie wäre wichtiger denn je.

  6. Stefan Wietzke sagt:

    Auch von mir frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und wenn ihr mal wieder an der Ignoranz der Welt zu verzweifeln droht, hilft vielleicht dieser Text aus den „Selbstbetrachtungen“ des Marcus Aurelius Antonius:

    „Verbringe den Rest deines Lebens nicht in Gedanken an andere, wenn sie keine Beziehung zum Gemeinwohl haben. Denn du versäumst damit die Erfüllung einer anderen Pflicht, wenn du deinen Geist damit beschäftigst, was dieser oder jener tut und warum, was er sagt, was er denkt oder vorhat usw., was dich von der Beobachtung deiner regierenden Vernunft abzieht. Du mußt also aus deiner Gedankenreihe jeden Zufall, jedes Unnütze, jede Neugier und jede Arglist verbannen, mußt dich gewöhnen, nur solche Gedanken zu haben, daß, wenn man dich plötzlich fragt, woran du denkst, du freimütig antworten kannst: An dies oder das; so daß man an deinen Gedanken erkennt, daß alles Einfachheit und Wohlwollen ist, wie es einem geselligen Wesen geziemt, daß du nicht an bloßes Vergnügen oder irgendeinen Genuß denkst, nicht an Haß, Neid, Argwohn oder sonst etwas, dessen Geständnis dich schamrot machen müßte. Ein solcher Mann, der nichts versäumt, sich in der Tugend zu vervollkommnen, ist wie ein Priester und Diener der Götter, innig vertraut mit der Gottheit, die in ihm ihren Tempel hat, die ihn unbefleckt von Lüsten, unverletzbar von Schmerzen, ungebeugt von Kränkung erhält; sie macht ihn unempfindlich gegen jegliche Schlechtigkeit, macht ihn zum Helden im größten aller Kämpfe, über alle Leidenschaften zu siegen, tief durchdrungen von Gerechtigkeitsliebe, im Grunde seines Herzens alles willig hinnehmend, was ihm zustößt und zuteil wird. Indem er sich selten und nur im Hinblick auf das allgemeine Beste mit dem beschäftigt, was ein anderer sagt, tut oder denkt, wendet er seine ganze Tätigkeit seinen eigenen Angelegenheiten zu, und die Bestimmung, die ihm die ewigen Naturgesetze auferlegen, ist der beständige Gegenstand seines Nachdenkens. Jenes verrichtet er so gut er kann, dieses hält er mit fester Überzeugung für gut, denn das uns zugeteilte Los ist für jeden entsprechend. Er erinnert sich, daß jedes vernünftige Wesen mit ihm verwandt ist und daß es der Menschennatur angemessen ist, unseresgleichen zu lieben, daß man nicht nach der Anerkennung der Menge, sondern nach der Achtung derjenigen, die der Natur gemäß leben, trachten müsse. Er erinnert sich stets, wie diejenigen, die nicht so leben, zu Hause und außer dem Hause, sowohl nachts als bei Tage sich benehmen und mit was für Leuten sie sich herumtreiben. Das Lob solcher Leute, die mit sich selber nicht zufrieden sein können, achtet er für nichts.“

    • Stefan Wietzke sagt:

      P.S. Jetzt fällt mir gerade auf, dass in der Person des Autors eine besondere Ironie steckt. Denn Marcus Aurelius war der letzte der Adoptivkaiser und markiert das Ende des absoluten Höhepunktes eines expansiven Staatssystems, des Imperium Romanum. Nach ihm begann der langsame Abstieg des Imperiums.

  7. Ted sagt:

    Auch von meiner Seite allen ein Frohes Fest und einen Guten Rutsch.

    Und nie vergessen, unser Leben ist endlich völlig unabhängig von sämtlichen hier diskutierten Problemen, also :

    Carpe diem!

  8. Spigola sagt:

    Auch ich wünsche allen hier frohe Feiertage. Dieses Jahr war dieser Blog wieder reich an sehr interessanten Beiträgen, sowohl in Form der Artikel wie in den Diskussionsbeiträgen. Zwei Dinge möchte ich für das kommende Jahr anregen:

    Unter den Artikeln gibt es welche, die sich mit eher kürzerfristig aktuellen Themen befassen, wie z.B. Preisentwicklungen, Förderdaten oder politische bzw. wirtschaftliche Entscheidungen; andere behandeln weitgehend zeitlose Themen wie geologische und technische Prinzipien oder umfangreichere wirtschaftliche Analysen. Vielleicht könnte man diese zeitlosen Themen die immer aktuell bleiben in einer eigenen Sammelrubrik auf die Startseite stellen damit man sie leichter wiederfindet. Mein persönlicher Favorit in dieser Kategorie dieses Jahr war der Beitrag von Stefan Wietzke zum LROEI.

    Das andere ist ein Themenkreis, der in einer der letzten Diskussionen (Ölpreisschwäche entwertet Währungen…) aufgegriffen wurde:
    Nämlich der „Blick nach vorne“. Ich fände es extrem interessant hier gezielt zu diskutieren
    a. welche Zukunftsszenarien die höchste Wahrscheinlichkeit haben einzutreten,
    b. welche Risken und Chancen solche Szenarien mit sich bringen und
    c. welche realistischen Handlungsmöglichkeiten ab sofort oder erst ab Krise der Einzelne hat.

    Denn um einen guten Freund zu zitieren: „Ich bin Pessimist weil ich denke, aber Optimist weil ich handle.“

    • Norbert Rost sagt:

      @Spigola: Den Vorschlag einer Sammlung finde ich gut. Allerdings kann ich ihn nicht wirklich realisieren, da mir der distanzierte Blick dafür fehlt. Was „sammlungswürdig“ ist, müssen Außenstehende sagen.

      Dann wäre es zweifellos möglich, einen Link ins Menü aufzunehmen oder noch ganz anders drauf aufmerksam zu machen.

      Deine Vorschläge für 2015 möchte ich aber gern aufgreifen. Mal schauen, wie ich es verarbeitet. Herzlich eingeladen sind aber auch wieder alle Leser und Leserinnen, eigene Artikel zu schreiben!

  9. Hendrik Altmann sagt:

    Auch von mir ein Frohes Fest und guten Rutsch.

    Und ich wünsch allen ein friedliches und gesundes Jahr 2015.

  10. Frank Bell sagt:

    Peak Oil verschiebt sich immer weiter in die Zukunft!

    Warum?

    Deshalb:

    If Shell Backs Out, Arctic Oil Off The Table For Years

    http://www.zerohedge.com/news/2014-12-23/if-shell-backs-out-arctic-oil-table-years

    Wenn Shell das arktische Rohöl (erst einmal) nicht fördert, wird es sehr viel später gefördert werden. Was Peak Oil in die Zukunft verschiebt!

    • Michael Egloff sagt:

      Am besten, man verschiebt die arktische Rohölförderung um 200 Jahre.
      Dann ist Peak Oil erst in über 200 Jahren.
      Welche grandiosen Aussichten.

    • Hendrik Altmann sagt:

      200 Jahre? hmm ich glaub Streitwagen und Ochsengespanne fahren nicht mit Öl.

      Das verschiebt den Peak ehr in die Gegenwart, denn was die Ölmultis in den nächsten 50 Jahren nicht fördern wird wohl nie gefördert werden.

      Die Wirtschaft wird wohl bis 2030 ihren Wachstumszenit erreicht haben, ab da an gehts ans schrumpfen.

      Was wohl dann irgendwann zum total Zusammenbruch dieses Zivilisationsmodells führen wird.

    • Tom schülke sagt:

      Gute strategie…
      Wir verscjieben die Förderung allen Öls um 1000 Jahre..

      Dann ist Peak Oil erst in 1000 Jahren.

      Wir definieren dann das sich das bis dahin nicht wie PeakbOil anfühlt …

  11. M. Sastre sagt:

    Eine interessante neue Theorie zu den Gründen der derzeitigen Ölüberversorgung bringt

    http://www.vineyardsaker.de/analyse/cia-oelschwemme-madsen/

    Demnach wurden die Saudis durch die USA überzeugt, ihre älteren Ölfelder mittels Frackingtechnologie zu stimulieren, mit der Folge, daß die Förderung nun auf absehbare Zeit nicht mehr reduziert werden kann. Da ich weder diese Seite kenne, noch auf konkrete Quellen verwiesen wird und da ich den technischen/geologischen Aspekt dieser Meldung nicht beurteilen kann, wüsste ich gerne, wie ihr dies seht.

    • Michael Egloff sagt:

      Ich bin absolut kein Öl-Fachmann, aber ich halte die im link beschriebene Theorie für nicht stichhaltig.

      1.haben die Saudis ja schon bewiesen, dass man die Förderung / die Fördermenge sehr gut steuern kann. Sie haben auch etliche Ölfelder,in denen anfänglich gefördert wurde, für längere Zeit stillgelegt, um sie dann wieder zu reaktivieren. Man kann also die Förderung sehr wohl runter-und wieder rauffahren.In den 80er Jahren wurde die saudische Förderung vorübergehend sogar auf nur noch ein Viertel der vorherigen Maximalmenge runtergefahren (auf 2,5 mb/d) um sie einige Jahre später wieder auf knapp 10 mb/d hochzufahren. Auch damals wurden schon große Mengen an Salzwasser zur Drucksteigerung verpresst.

      2. was soll Fracking bringen in dem sehr porösen Gestein konventioneller Ölfelder mit guter Permeabilität? Im dichten Gestein muss ja gefrackt werden, weil sonst kein Ölfluss zustande kommt auf Grund der extrem niedrigen Permabilität (oft 2 bis 3 Zehnerpotenzen niedriger als bei konventionellen Feldern).

      3. ein über längere Zeit (ein Jahr und länger) niedriger Ölpreis schadet auch der US-Hochkostenförderung (auch z.B.in der Tiefsee). Die USA (und übrigens auch Kanada) müssten also ein Interesse haben an Ölpreisen um 80 bis 90 Dollar, um die weitere Steigerung der Hochkostenförderung abzusichern.

  12. Tom schülke sagt:

    Ha!!!

    Frohes neues…

    (Gewonnen.. erster kommentar in 2015)

    :-)

  13. Tom schülke sagt:

    Ein sehr interessanter gastbeitrag auf peak-oil barrel.

    Eine doktorarbeit die peak oil über die nachfrage betrachtet.

    Scheint sinkende ölpreise bereits lezztes jahr vorletztes jahr vorhergesagt zu haben…

    http://peakoilbarrel.com/

    • Stefan Wietzke sagt:

      Wichtig ist hier das eben nicht nur die physikalische Seite sondern die Wechselwirkung mit der sonstigen Wirtschaft untersucht wird. Preisvorhersagen treffen dabei höchstens Zufällig, denn die gesamten Interdependenzen sind nicht abbildbar Hinzu kommen zufällige Komponenten. Aber die wichtige Erkenntnis ist die, das wir auch in Zukunft mit erheblichen und eher steigenden Voaltilitären zu rechnen haben.

      Aber ich frage mich einfach, wie wir überhaupt von den fossilen Energien runter kommen wollen. Aktuell ist zu erkennen, das mit den fallenden Ölpreisen sofort der Verbrauch wieder anzieht.

      Denn auch bisher wurde einfach auf jede bereits vorhandene Energiequelle einfach eine neue oben drauf gestülpt. Und bisher mussten wir nie den Rückgang einer Energiequelle verkraften.

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