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ARD-Themenwoche: Der mobile Mensch

Die ARD stellt in der Woche vom 22. bis 27. Mai das Thema Mobilität in den Mittelpunkt. Auf der Webseite zur Themenwoche läßt sich bereits ablesen, dass Öl und das globale Ölfördermaximum (Peak Oil) eine nicht unerhebliche Rolle spielen wird. Die große Reichweite des Fernsehsenders dürfte dazu führen, dass dieses Thema intensiv in den Fokus rückt.

Bei SPIEGEL-ONLINE wird derweil das Thema CarSharing angesetzt, eine Firma, die im Artikel nicht genannt wird, aber in Mitteldeutschland recht stark ist, ist TeilAuto.

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Update: Peak Oil Barometer, Rückblick: „The Oil Crash“ in Halle

Das Peak Oil-Barometer hat ein Update bekommen, die Tendenz bleibt wie in den vergangenen Monaten: Libyen liefert keine nennenswerten Mengen an Öl mehr und obwohl die Versorgungslage gut ist, ist mittelfristig mit steigenden Preisen und starken Preisschwankungen zu rechnen: Zum Barometer

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Rückblick: ASPO-Tagung in Brüssel

In Brüssel fand die Tage die jüngste Tagung der ASPO statt, der Organisation zur Erforschung von Peak Oil.

Georg Guensberg war dabei und berichtet auf seinem Blog, was er erfahren hat:

Außerdem verlinkt er im Blog folgenden Beitrag des australischen Fernsehsenders ABC:

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IWF und IEA warnen, Russland kürzt Benzin-Exporte, BGR & DERA beleuchten Seltene Erden

Matt Mushalik von CrudeOilPeak.com hat den jüngsten World Economic Outlook des Internationalen Währungsfonds (IWF) analysiert und die Aussagen zur befürchteten "Öl-Knappheit zusammengefasst: IWF warnt vor Ölknappheit und einem 60%igen Ölpreisanstieg innerhalb eines Jahres. Mit diesem Bericht der weltweit bedeutendsten "ökonomischen Institution" sollten jetzt zumindest die "global Player" über die Risiken des Peak Oil aufgeklärt sein, denn dieses Papier sollte sowohl bei Banken, großen Konzernen und in einzelnen Gremien der großen Politik gelesen werden. Der IWF stellt basierend auf Daten der Internationalen Energieagentur (IEA) fest, dass das Wachstum der Ölversorgung seit 2005 auf nur noch 0,8% gesunken ist. Das deckt sich mit der Aussage der IEA, dass der Peak für konventionelles Erdöl in 2006 erreicht wurde. Die Szenarien, die der IWF entwirft, gehen kaum von einer Steigerung der Produktion aus, sondern vielmehr von einem Anstieg der Preise und einem negativen Einfluss auf die Wachstumsraten der Weltwirtschaft. Ein 800%iger Preisanstieg über die kommenden 20 Jahre hält der IWF für möglich, sofern die Ölversorgung um 2% pro Jahr sinkt. Das war bislang so noch nirgends zu lesen...

Fatih Birol, Chefökonom der IEA ist im Interview im australischen Radio zu hören. Er wird unter anderem gefragt, ob ihm die Entwicklung Sorgen bereitet und er beschreibt, in welcher Form sie das tut....

SPIEGEL ONLINE berichtet, die russische Regierung habe die staatseigenen Ölkonzerne Rosneft und Gasprom aufgefordert, im Mai kein Benzin zu exportieren, sondern die Kapazitäten dem heimischen Markt verfügbar zu machen. Hintergrund: Im Februar zwang die Regierung die Konzerne, die Benzinpreise im Inland niedrig zu halten, weshalb diese mehr Benzin exportierten, um von den höheren Weltmarktpreisen zu profitieren. Dies führte zu einer Knappheit im Land selbst. Neben der Exportbeschränkung hebt die Regierung offenbar den Ausfuhrzoll für Benzin an und senkt zugleich die Fördersteuern. Während die Produktion von Öl damit billiger wird, wird der Export weniger profitabel - eine Strategie um den aufbereiteten Rohstoff im Land zu halten. Angesichts der globalen Preise ein deutliches Zeichen für jenes Phänomen, was in der Bundeswehr-Studie als "Ressourcennationalismus" bezeichnet wurde. Und es birgt Sprengstoff: Für Russland, da der Versuch der Subventionierung der Ölpreise künftig auch mit Staatsgeld erfolgen könnte, was die Verschuldung treibt; für Deutschland, da über ein Drittel der deutschen Ölimporte aus Russland kommen.

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben sich gemeinsam die Situation um die "Seltenen Erden" angesehen, die einerseits Bausteine für viele "Grüne Technologien" sind (insbesondere für Permanentmagneten im E-Mobilitätsbereich und für Windkrafträder), andererseits aber knapp und  knapper werden. China ist Quasimonopolist. Die 8-seitige Studie findet sich hier.

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90 Tage Öl – Deutschlands strategische Reserve

Nach Jahrzehnten sicherer Versorgung mit billigem Öl wurde den Industrienationen des Westens im Jahr 1973 das erste Mal ihre starke Abhängigkeit ihrer Energieversorgung vor Augen geführt. Damals etstand die Internationale Energieagentur (IEA) und die darin versammelten Nationen legten sich strategische Ölreserven an. Aber wie werden diese Reserven im Fall des Falles verwendet? Ein Überblick...

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„The Oil Crash – A crude Awakening“ in Halle

Der Film "The Oil Crash - a crude awakening" ist ein mittelschwerer Vorschlaghammer, der direkt in die Magengrube geht. Eigentlich hat nach diesem Film niemand mehr Lust auf ein Gespräch, trotzdem wird es eines geben, mit:

Im LUX. Kino am Zoo, Seebener Straße 172 in Halle (Saale):

Montag, 2. Mai, 20 Uhr

Mehr Infos bei "globale in Halle"

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…Ölzeitalter hinter uns…

Frohe Ostern!

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Öl als Energiequelle in der EU27

Die europäische Statistikbehörde Eurostat hat sich anläßlich der EU-Woche für erneuerbare Energien mit den Quellen in den EU-27-Ländern befasst:

Im Jahr 2009 blieb Öl die Hauptenergiequelle in der EU27, mit einem Anteil von 37% am gesamten Bruttoinlandsenergieverbrauch. [...]
Öl hat einen Anteil von mehr als der Hälfte des Energieversorgung in Malta (100% des gesamten Bruttoinlandsenergieverbrauchs), Zypern (96%), Luxemburg (63%), Griechenland (55%), Irland (52%) und Portugal (50%).

Quelle: Eurostat

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Fracking: Zwischen Klimaschädlichkeit und Radioaktivität

Gas gehört die Zukunft, hört man nicht nur im Mainstream der Energieversorgung, sondern auch im Peak-Oil-Umfeld. Erdgas ist in großen Mengen vorhanden, neue Vorkommen, sogenanntes "unkonventionelles Erdgas", wurden entdeckt und förderfähig gemacht, und das Verbrennen des Gases soll weniger klimaschädlich sein als das Verfeuern von Kohle oder Erdöl. Genau diesen Punkt hinterfragt eine neue Studie, die im SPIEGEL beleuchtet wird und auf THE HILL in einer Vorab-Version zu finden ist. (mehr …)

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IWF warnt vor Ölschock und signalisiert: Peak Oil erreicht

Das Postfossil-Institut verbreitet eine Meldung des Wallstreet-Journal: Der Internationale Währungsfond, der in den kommenden Tagen zu Beratungen über steigende Rohstoffpreise zusammenkommt, warnt vor zunehmenden Knappheitsrisiken auf dem Ölmarkt. Der IWF empfiehlt politischen Entscheidern weltweit, "sicherzustellen, dass ihre Ökonomien mit unerwarteten Veränderungen in der Ölversorgung und bei Ölpreisen umgehen können". Dies soll beispielsweise durch die Reduktion von Treibstoffverbräuchen aber auch durch die "Stärkung von Sicherheitsnetzen für die Armen" geschehen aber auch durch den Ausbau alternativer Energiequellen.

Über 126 Dollar musste man zuletzt an den europäischen Märkten für ein Barrel Öl (159 Liter) zahlen. Ein Wachstum der Ölfördermenge von 1,8% wie in den Jahren 1981 bis 2005 erscheint laut IWF unwahrscheinlich, vielmehr wird vor einer Stagnation oder gar einem Absinken der Produktion gewarnt. Der IWF erkennt in seinem Bericht an, dass insbesondere ältere Ölfelder die Fähigkeit einzelner Produzenten begrenzen, zusätzliche Produktionskapazitäten verfügbar zu machen. Dies kann als Anerkennung dessen gewertet werden, was als "Peak Oil" bekannt ist: Der Höhepunkt der globalen Ölförderung scheint erreicht.

Nach Ansicht von Roy Scheepe (ING Investment Management) betrifft der steigende Ölpreis insbesondere die westlichen Industrieländer, weniger die Schwellenländer. Er erwartet steigende Inflationsraten.

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