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Peak Oil: Der Stand der Dinge

Als "Peak Oil" wird das Fördermaximum bei der Ölförderung verstanden (Peak = Gipfel, Oil = Erdöl). Hinter dem Begriff steht die Annahme, dass die Ölmengen, die in einer bestimmten Zeit gefördert werden können, sich nicht ewig steigern lassen, sondern irgendwann eine Grenze erreichen. Knapp 90 Millionen Fass "Öl" werden heute pro Tag auf der Welt bereitgestellt und verbraucht, diese Zahl gibt also die Fördergeschwindigkeit an: 90 Millionen Fass pro Tag. Da man nicht mehr Öl verbrauchen kann, als zuvor gefördert wurde, begrenzt die Fördergeschwindigkeit den Verbrauch.

In der Diskussion um Peak Oil wird oft die im Boden lagernde Ölmenge mit der Fördergeschwindigkeit verglichen,um beruhigend festzustellen, dass noch Milliarden Tonnen im Boden lagern und daher kein Problem zu sehen ist. Jeder Autofahrer wird aus Erfahrung feststellen können, dass das eine mit dem anderen nicht viel zu tun hat: Denn es ist nicht die Menge des Treibstoffs im Tank, die bestimmt, wie schnell das Auto fährt. Vielmehr ist für die Geschwindigkeit des Autos jene Menge an Treibstoff entscheidend, die durchs "Gasgeben" in den Motor kommt. Der Füllstand des Tanks läßt allerhöchstens Aussagen darüber zu, wie weit das Fahrzeug noch kommt, bis es liegenbleibt.

Peak Oil bezieht sich also auf die Ölmenge, die pro Zeiteinheit gefördert wird. Dabei ist meist die globale Ölförderung gemeint: Also die Summe aller auf dem Planeten aktiven Quellen. Und hier muss man feststellen: Weiterhin wächst diese pro Tag, pro Monat und pro Jahr geförderte Ölmenge. Der globale Peak Oil ist also noch nicht erreicht. Gliedert man den einen globalen Ölfluss aber auf in die einzelnen Ölflüsse, aus denen er sich zusammensetzt, muss festgestellt werden: Zwei Drittel der Länder, die jemals Öl gefördert haben, haben ein Maximum überschritten.

Folgende Tabelle gliedert die Ölförderung nach Förderregionen; und zwar so, wie dies die us-amerikanische Bundesbehörde Energy Information Agency (EIA) vornimmt. Außerdem unterscheidet die Tabelle zwischen "Öl-Arten", nämlich zwischen "crude and condensate" und "all liquids". "crude and condensate" ist jenes Öl, welches aus dem Boden kommt, in "all liquids" fließen auch Biotreibstoffe sowie Flüssiggase wie Propan und Butan ein, kurzkettige Kohlenwasserstoffe die bei der Erdgasförderung anfallen, die eigentlich kein Erdöl sind aber dieses in Teilen ersetzen können. Zugrunde liegen Daten von Januar 1994 bis April 2013 auf Monatsbasis. Da die Ölförderung im Monatsverlauf schwankt (da muss nur in einem Ölfeld ein technisches Problem auftauchen), ist nicht für jede Region klar zu sagen, ob das Fördermaximum nur ein kurzfristiges Phänomen ist und die Fördermengen bald wieder steigen oder ob der Förderrückgang unwiderruflich ist. Dies gilt umso mehr, je kürzer die jeweiligen Peaks zurückliegen:

Weltregion Crude+Condensate all liquids
bisheriges Fördermaximum
(in Mio Barrel pro Tag)
Zeitpunkt Veränderung seitdem bisheriges Fördermaximum
(in Mio Barrel pro Tag)
Zeitpunkt Veränderung seitdem
Nordamerika 13,554 April 2013 19,340
Zentral- und Südamerika 6,942 Dezember 2000 -4,74% 8,225 September 2011 -7,55%
Europa 6,909 November 1999 -56,77% 7,744 November 1999 -50,15%
Eurasien 12,852 März 2013 -0,11% 13,549 März 2013 -0,09%
Naher Osten 24,673 August 2011 -4,72% 27,516 August 2011 -3,68%
Afrika 10,168 Dezember 2007 -10,73% 10,963 Dezember 2007 -8,83%
Asien und Ozeanien 8,034 September 2010 -4,66% 9,337 September 2010 -3,55%
Die Welt 76,349 April 2013 89,845 April 2013

Die Tabelle zeigt: Global gesehen ist der Peak noch nicht überschritten, die Fördermengen sowohl des "echten Erdöls" (crude and condensate) wie auch von Erdöl plus Ersatzstoffe steigen weiterhin. Im April wurden insgesamt 90 Millionen Barrel täglich bereitgestellt. Die Tabelle zeigt zudem: Nur Nordamerika ist konsequent auf dem "aufsteigenden Ast". Eurasien und der Nahe/Mittlere Osten zeigen Daten, die nicht eindeutig sind, weil die Fördermaxima im März 2013 bzw. im August 2011 noch nicht weit genug zurückliegen, um endgültige Aussagen zu treffen. Zumal der größte Ölförderer im Nahen Osten Saudi Arabien schon in der Vergangenheit als sogenannter "swing producer" auftrat und die Förderung drosselte, um die Ölpreise zu stabilisieren. Es ist nicht auszuschließen, dass dies der Grund ist, warum im August 2011 ein Fördermaximum in dieser Weltregion auftrat: Weil Saudi Arabien den Hahn leicht zudreht, um die Ölpreise oben zu halten. Somit wären nicht geologische, sondern ökonomisch-politische Gründe für diesen lokalen Peak ausschlaggebend und ein Ansteigen der Fördermengen wäre machbar, wenn Saudi Arabien das will.

Nachhaltig den Peak Oil überschritten haben jedoch alle anderen Weltregionen: Süd- und Zentralamerika, Afrika, Asien und Ozeanien, Europa.  Noch ist der Förderabfall in den meisten dieser Weltregionen überschaubar: 4 bis 11% bei "crude and condensate" und 3 bis 9% wenn man auch die Ölersatzstoffe einbezieht. Nur eine Weltregion ist von einem enormen und im globalen Maßstab unvergleichlich starken Rückgang betroffen: Europa.

Aus einem langfristigen Blickwinkel her betrachtet - immerhin ist die industrielle Ölnutzung auf diesem Planeten inzwischen etwa 150 Jahre alt - ist das Erreichen der lokalen Ölfördermaxima also ein sehr aktuelles Phänomen: Mit der Jahrtausendwende kamen die ersten Weltregionen auf ihr Förderplateau, 10 Jahre später ist klar, dass sie in der Mehrheit sind. Aus diesem langfristigen Blickwinkel werden wir in Zukunft rückblickend sagen, dass wir den Ölfördergipfel im Grunde schon erreicht haben. Fraglich ist:

  1. Wie lange wandeln wir auf dem Plateau, bis die Weltölförderung in den "Sinkflug" geht (globale Decline-Phase)? In Europa dauerte das Plateau 6 Jahre, global könnten es durchaus 20 sein.
  2. Mit welcher Rate sinkt die Ölförderung dann? Werden es wie in Europa ebenfalls 5 bis 6 % pro Jahr?
  3. Welche Auswirkungen wird dies auf Wirtschaft und Gesellschaft haben? Lokal und global. Welche Anpassungsmaßnahmen sind zielführend? Wie gestaltet sich die Transformationskrise?

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19 Kommentare to “Peak Oil: Der Stand der Dinge”

  1. peakaustria sagt:

    Hallo! Es ist wirklich verwunderlich, wie die Ölproduktion seit Jahrzehnten trotzdem gesteigert werden konnte. Interessant sind ja solche „Business“ Modelle wie Bio Diesel oder Tar-Sand in Canada. Aber auch gefracktes Gas welches unter dem Erzeugungspreis verkauft wird ist sehr interessant.(EROI ist negativ!). All dies zeigt wie sehr der „Markt“ von Erwartungen und Hoffnungen getrieben wird. Ebenso ist hier eindeutig zu erkennen, dass die fossile industrielle Zivilisation mit all seinen Ausprägung sich auf die Finanzwelt und Politik verlassen konnte. Es wurde seit den 70ern so viel Geld geschöpft, welches den Wachstumskurs und die Erweiterung der Geldmenge und Energiemenge aufrecht erhalten hat. Ich sehe seit den 70er Jahren sowohl ein EROI als auch ein Net Energy per Capita Problem, daher wird seither mit der Ökonomischen Trickkiste das System aufrecht erhalten.
    Aber viel wichtiger wäre in einer Diskussion zu beantworten was wir mit den verbleibenden Energie- Zugewinnen in Zukunft machen wollen!!? Wollen wir mehr Flughäfen oder vielleicht doch in Wasserstrassen investieren… Wollen wir mehr energieintensive MCHausi Vorstädte voll mit Hollywood- Ramsch bezahlt mit Plastikgeld? Oder sollten wir nicht in Essbare Landschaften, Bio Toiletten, Lastenräder und kleine dezentrale Stromversorgungseinheiten etc. investieren anstatt Pseudo Geld Kredite zu tilgen? Dazu ist leider die Gesellschaft noch lange nicht reif genug darüber zu sprechen. Kein Politiker wird darüber sprechen, dass wir ein paar Blinki Blinki Spielzeuge aufgeben sollten, damit wir eine mögliche Zukunft haben mit einem halbwegs stabilen Klima etc. Nein es werden die ewig gleichen falschen Versprechungen der Politik, Werbung und Finanz gemacht um die Bevölkerung ja nicht bei dieser tranceartigen Mega Party zu unterbrechen.

  2. eliso sagt:

    Wie schnell werden eigentlich die täglich ca. 90 Millionen Barrel geförderten Erdöl verbraucht ?

  3. smiths74 sagt:

    Hallo peakaustria,
    wer sagt denn das der EROEI von Schiefergas negativ ist? Leider ist das genaue Gegenteil der Fall. Erste Studie sagen , das der EROEI in Größenordnung 70 liegt. Das erscheint mir zwar auch sehr hoch, vor allem weil erst seit wenigen Jahren gefrackt wird. Es kann also noch gar nicht abschließend bekannt sein, wieviel wirklich aus den Bohrungen herauskommen wird.

    http://www.resilience.org/stories/2011-08-19/shale-gas-eroi-preliminary-estimate-suggests-70-or-greater

    Viele Grüße

    smiths74

    PS: die „Tight oil Fracker“ in den Bakken Shales verdienen bei Ölpreisen über 70 $ gutes Geld. Am Grundproblem der steilen Decline Raten ändert das natürlich nichts.

    • Hallo! Kann ich mir einfach nicht vorstellen das es bei 1:70 liegt. wenn die Decline Raten wirklich so hoch sind, dann stimmt die Rechnung sicher nicht. Die Geschichte wird es zeigen, bleibe dabei unsere Ressourcen gegen eine Klicki Bunti Welt zu tauschen ist ein Fehler. Mir persönlich wäre eine Welt ohne schicke Einkaufshäuser, Autos und Smart Phones lieber als eine tickende Methan Bombe unter der Arktis. Wir haben hier in Österreich durch die Dürre im Juli fast alles an Mais und Sonnenblumen etc. verloren. Mein heuer neu angelegter Maroni- Marillen Hain ist auch eingegangen. Wenn in den Städten in den nächsten 15 Jahren plötzlich Essen und Wasser rar wird, dann werden wir plötzlich feststellen, das unsere Anbauflächen ohne Erdgas- Dünger und Stress durch Dürre sehr klein geworden sind und wir vielleicht weniger Boden versiegel hätten sollen. Es sieht mir in den nächsten Jahren nach einem perfekten Sturm aus, dass alle Stress Faktoren fast gleichzeitig zum tragen kommen. Dann ja dann ist der EROI von befracktem Gas für uns ein schlechter Trost.

      • Sorry einen nachtrag mit verlaub habe ich jetzt erst gelesen… kunstler hat mir wieder aus der Seele gesprochen: http://kunstler.com/other-stuff/returning-to-the-real-the-virtual-is-not-an-adequate-substitute-for-the-authentic/ mit einem Link zu Chris Martenson. Natürlich nutzen wir alle momentan das Internetz und eben diesen Blog um zu kommunizieren. Wer aber Lust hat einmal in Österreich ein Lastenrad zu bauen oder in Kroatien Rettungsboote zu Hausbooten umzubauen der ist eingeladen sich mit mir live solche unterminierende Low Tech Fähigkeiten zu üben.

      • Ert sagt:

        Ich bin auch der Meinung, das 1:70 nicht realistisch ist. 1:100 ist die Rate, die man für die ganz alten Ölquellen in Saudi Arabien und West Texas angegeben hat.

        Wenn aber Fracking in der Regel erst ab 40-60$ rentabel ist, dann sind die Gestehungskosten – die ja letztendlich nichts anderes als Energie abbilden – sehr, sehr hoch. Bei den declineraten muss dann ja auch noch der Abtransport aufwändig realisiert werden? – das passt alles nicht zu 1:70, erst recht nicht wenn da kein Link zu einer eventuellen Datenbasis vorliegt.

      • Stephan sagt:

        Hallo Tom,
        ich denke, dass man etwas gegen die Dürreprobleme nicht nur in Österreich machen kann.

        Es gibt verschiedene gute Ansätze dazu. Dazu ein paar Links mit Videos und Texten:

        Vor etwa einem Jahr wurde auf Arte der sehr interessante Film „Die Zukunft pflanzen“ gezeigt. Leider kann man diesen Film nicht mehr auf Deutsch online sehen. Hier gibt es ihn noch auf französisch mit spanischen Untertiteln:

        Las Cosechas del Futuro (Les Moissons Du Futur – subtîtulos en español) (1h35min)
        http://www.youtube.com/watch?v=OX5DB9EgR5w

        Infos zu diesem Film:

        Die Zukunft pflanzen – Bio für neun Milliarden
        13/11/12
        Eine Dokumentation von Marie-Monique Rob
        http://www.arte.tv/de/die-zukunft-pflanzen-bio-fuer-neun-milliarden/6892764.html

        Aussage: Nur Bio-Landwirtschaft kann uns in Zukunft alle ernähren.

        Ein Film (drei Teile) über einen deutschen Biobauern mit Darstellung seiner Anbautechniken:

        moderner biologischer Landbau Teil 1 (14min3s)
        http://www.youtube.com/watch?v=s1YJ2fWQGPE

        Mehr Schatten, mehr Windschutz und damit mehr Verdunstungsschutz durch Kombination von Ackerbau und Forstwirtschaft:

        Agroforstwirtschaft
        http://de.wikipedia.org/wiki/Agroforstwirtschaft

        Je mehr Humus ein Boden enhält, d.h. je dicker die Humusschicht ist, desto größer ist die Fähigkeit des Bodens Feuchtigkeit im Boden zu speichern.

        Für die Produktion von Kunstdünger werden Unmengen an Erdgas benötigt.

    • Tom Schülke sagt:

      Grüß dich Smith 74

      ich kann mich an die Quelle nicht mehr erinnern. Ich glaube das war irgendwo auf resilience.org, thema snake oil…

      wenn ich mich erinnere war dort in den Hotspots von einem Eroei von 17:1 die Rede. Aber vielleicht verwechsel ich das auch mit dem tightoil… aber 70:1 wäre wirklich beeindruckend.

  4. :D
    An einem Tag werden die Verbraucht. Kein Witz!

  5. Ert sagt:

    Ich denke die Frage ist nicht was der „physische“ Peak ist – denn es gibt genug Öl im Boden um sehr, sehr lange auf aktuellem Nivau weiter zu machen.

    Die Frage ist, was ist der Preis um die jeweils nächsten „nächstbesten“ Ölvorkommen zu erschliessen, damit die Nachfrage gedeckt ist.

    Der Preis um die „nächst“ besten Ölvorkommen zu erschliessen ist dann nämlich der Weltmarktpreis für das gesamte Öl. Irgendwann wird dieser Preis so hoch sein, das er die Nachfrage bzw. das Wirtschaften auf Basis von Öl abwürgt. Bei Indien ist schon ein kritischer Punkt Erreicht, wie ein rtikl von Norbert aufgezeigt hat.

    Gail Tverberg argumentiert gerade diesen Punkt: http://ourfiniteworld.com/2013/08/28/oil-prices-lead-to-hard-financial-limits/. Ich denke Gails überlegungen sind richtig aber auch Sie kann nicht sagen wo das Limit liegt und wann es erreicht ist – also u.a. was die Preise sind für die die „nächsten“ Ölvorkommen erschlossen werden und wie sind insgesamt die Nachfrage- und Substitutionsdynamik entwickeln wird.

  6. Florian Hoppe sagt:

    @EROEI:

    Das gabs mal eine interessante Diskussion bei peakoil.com.

    http://peakoil.com/forums/study-eroei-on-marcellus-shale-is-85-1-t68378.html

    Und zum Thema Gas fand ich via deren News grade diesen Artikel.

    http://blogs.platts.com/2013/09/04/winter-gas/

    Es wird oft vergessen, daß bei allem Hype über Erdgas zur Elektrizitätsgewinnung und als Rohstoff für die chemische Industrie, es in den USA immer noch das wichtigste Heizmittel ist.

    Um die 50% der US Haushalte heizen afaik mit Gas. Somit wird der Winter in Sachen U.S. Gaspreise wieder interessant.

    Ach ja, weil der Artikel die kanadischen Gaspreise erwähnt. Hier mal eine Vergleichsstatistik zum Henry Hub.

    http://www.eia.gov/naturalgas/weekly/

  7. Florian Hoppe sagt:

    Oh, und Jeff Rubin scheint ebenfalls zu glauben, daß eine Attacke auf Syrien den Ölpreis explodieren lassen könnte.

    http://www.jeffrubinssmallerworld.com/2013/09/03/will-syria-bring-an-oil-shock/

  8. eliso sagt:

    Wie kommt man an die aktuellen Förderdaten ?

  9. Michael Egloff sagt:

    Mit nichts wird wohl so viel Schindluder getrieben, wie mit EROEI-Angaben.
    Energetische Abschreibung der riesigen Schwerlaster-Transportflotte dürfte genau so wenig enthalten sein, wie der Rückbau der Betonfundemente und der ausgedehnten Schotterstraßen-Infrastruktur (wahrscheinlich nicht mal deren Errichtung), genau so wenig wie die Entsalzung und Entgiftung der Anteile der riesigen Abwassermengen, die wieder an die Oberfläche kommen.
    Beim Teersand z.B. wird die zukünftig notwendig werdende Renaturierung der entstandenen Wüsten und die Klärung/Entgiftung der immer gigantischeren Abwasserseen auch nicht in der Rechnung enthalten sein.
    Eingerechnet werden wohl in aller Regel nur die unmittelbaren Prozess-Energieinputs.

    Also: mißtraut EROEI-Angaben.

  10. […] von außen ein – 100 Milliarden Euro kostet das allein die deutsche Volkswirtschaft pro Jahr. Von allen Weltregionen ist Europa jene einzigartige, deren lokaler Peak Oil nachhaltig – sprich: unumkehrbar – überschritten ist. Wenn diese […]

  11. […] genau vor einem Jahr habe ich ein Zwischenfazit gezogen: Wo stehen wir hinsichtlich des globalen Ölfördermaximums? Damals lagen Daten […]

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