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…in die Haare schmieren…

Aus Öl kann man nicht nur Straßenbelag und Geschirrspülmittel machen, sondern auch Kabarett. Thilo Seibel:

Ernster: Die Doku "Bis zum letzten Tropfen" in einer Phoenix-Fassung.

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Kommunen im Wandel – Transition Training in Dresden

Am Wochenende vom 21. und 22. Mai findet in das erste Transition Training in Dresden statt. "Transition Towns" nennen sich jene Kommunen, die sich bewusst auf die Zeit nach dem Peak Oil vorbereiten. Für die Transition-Bewegung steht "Krisenfestigkeit" im Mittelpunkt. Eine Umgestaltung kommunaler Infrastrukturen, auf denen die Bewohner ihr Leben und die ansässigen Unternehmen ihre wirtschaftlichen Aktivitäten aufsetzen, ist ein lang andauernder Prozess. Selbst dann, wenn Peak Oil noch 20 Jahre hin sein sollte, wäre dies nach Ansicht des Hirsch-Reports grade mal genug Zeit, um die Auswirkungen zu umgehen. (Ein aktueller CBCNews/Canada-Artikel zitiert den Geologen David Hughes mit seiner Peak-Oil-Eintritts-Erwartung von 2012-2015.) Die Daseinsvorsorge liegt hierzulande in kommunaler Verantwortung. Die Herausforderungen, die mit Peak Oil einhergehen, sollten deshalb insbesondere auf kommunaler Ebene Beachtung finden.

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Peak Oil-Barometer: Preisrisiken wachsen

http://www.peak-oil.com/peak-oil-barometer

Innerhalb des Aufwärtstrends können die Notierungen von Rohöl weiter steigen. Es gibt keine Hinweise dafür, dass der Markt in einen oberen Wendepunkt hineinlaufen könnte.

These: Rohöl der Brent-Qualität dürfte das bisherige Zwischenhoch von 116 USD überwinden und seinen Anstieg beschleunigen.

Das Barometer für Preisrisiken wurde von 37 Prozent auf 42 Prozent Preissteigerungsrisiko für die nächsten 12 Monate angehoben | zur historischen Entwicklung des Preisrisiko-Barometers.

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BASF: Zugang zu Kohlenwasserstoffen

BASF steigt mit Wintershall bei South Stream ein - was hat das mit Peak Oil zu tun?

Das Geschäft der Chemieindustrie ist es, Rohstoffe so zu verarbeiten, dass diese in den weiterführenden Produktionsprozess eingefügt werden können. Der Input in die Prozesse der deutschen Chemieindustrie ist zu 70% Öl, ohne Öl schrumpft diese Industrie massiv. (mehr …)

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„Zur Zeit kein Diesel“

Aufgenommen an der GO-Tankstelle, Dresden Hansastraße

Aufgenommen am 23.03.2011 an der GO-Tankstelle auf der Hansastraße in Dresden

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Öl zwischen Japan und Bahrein

Die Ölpreise haben heute um über 3% nachgegeben, die nordamerikanische Sorte WTI wird wieder unter 100 Dollar gehandelt, die europäische Marke Brent unter 110 Dollar. Hintergrund ist, dass der drittgrößte Ölverbraucher Japan (4,5 Millionen Barrel täglich) vorerst weniger Öl verbrauchen wird. Gut möglich, dass die Finanzmärkte hier eine Wirtschaftskrise in Japan vorweg nehmen. (mehr …)

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Ölhandel aus Libyen steht still

Wie der Spiegel berichtet, steht der Handel mit libyschem Öl still. Hintergrund ist jedoch weniger, dass die lokalen Produktionsstätten nicht fördern, sondern dass die Zahlungen von und nach Libyen in Dollar blockiert sind. Allerdings haben die ausländischen Ölproduzenten eine Vielzahl an Mitarbeitern abgezogen, so dass fraglich ist, ob das Land überhaupt in der Lage wäre, nennenswerte Mengen zu liefern.

Währenddessen befasst sich für die Nachdenkseiten Jens Berger mit "dem Ölpreis als Achillesferse der Konjunktur". Lesenswert.

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Die kleinen Schritte: Öl-Dialyse

Wer dem Mut hat, sich mit Peak Oil und dessen Zusammenhängen intensiver zu beschäftigen, stellt fest: Es gibt keine einfachen Lösungen.

Im Umfeld des Postfossil-Instituts steht die Feststellung im Zentrum:

Das Problem ist ein Energieproblem – die Lösung ist aber nicht allein eine Energiefrage.

In dem Prozess, dem wir uns künftig ausgesetzt sehen, werden deshalb eine Vielzahl von Lösungsansätzen gefragt sein, die sinnvoll miteinander kombiniert werden. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass nicht eine große Lösung plötzlich auf der Agenda steht, die alle Ebenen des Peak-Oil-Problems auf einmal löst. Vielmehr müssen für die unterschiedlichen Ebenen jeweils separate, aber sicherlich miteinander verzahnte Lösungen gefunden werden: Für das Mobilitätsproblem (Öl als Kraftstoff), für das Rohstoffproblem (Öl als Grundstoff der Chemieindustrie), für das Heizproblem (Öl als Heizmittel in Haushalten und Industrie) aber auch für das Schmiermittelproblem.

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E10-Boykott, Wirtschaftskrisengefahr, ASPO-Tagung, Heinberg-Interview

Die Deutschen boykottieren den Kraftstoff mit 10% Bio-Zusatz, genannt E10. Nach Angaben der Tankstellenbetreiber gibt es derzeit Versorgungsprobleme, weil die Tanks mit E10 belegt sind, das die Kunden aber nicht kaufen. Die Politik hat deshalb einen Benzin-Gipfel einberufen und kritisiert zugleich die Politik der Mineralölbranche. "Die Informationspolitik ist wirklich miserabel" wird Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) im Spiegel zitiert. (mehr …)

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Libyen-Krise: IEA erwägt Verkauf der eigenen Ölreserven

Laut Financial Times Deutschland erwägt die Internationale Energieagentur, einen Teil der eigenen Ölvorräte auf den Markt zu werfen. "Wir können täglich zwei Millionen Barrel auf den Markt bringen, und das zwei Jahre lang ununterbrochen" wird IEA-Chefvolkswirt Fatih Birol zitiert. Das wäre mehr als die 1,6 Millionen Barrel, die Libyen bislang täglich lieferte.

Hintergrund ist, dass Libyens Staatschef Gaddafi ankündigte, das Land werde die Ölförderung und die Exporte einstellen. Laut Spiegel betrachtet Gaddafi die Ölförderstrukturen als unter seiner Kontrolle. drs.ch berichtet, dass die ostlibysche Stadt Brega Ort intensiveren Kampfgeschehens ist. Dort befindet sich ein wichtiger Ölhafen.

Libyens Beitrag zur globalen Ölversorgung beträgt etwa 2%. Dass die IEA angesichts des Ausfalls dieser auf den ersten Blick geringen Menge den Zugriff auf die eigenen Reserven für denkbar hält, zeigt wie eng der Spielraum zwischen Angebot und Nachfrage ist. FTD: "Zwei Drittel der IEA-Vorräte sind bei der Ölindustrie gelagert, rund ein Drittel untersteht unmittelbar dem Zugriff der Mitgliedsregierungen."

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