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Die Fallhöhe und das Netz

Mit Vollgas in die Mauer

Im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Peak Oil wurde schon mehrfach darüber spekuliert welche Folgen eine erzwungene, krisenhafte Kontraktion der Wirtschaft haben könnte. Bekanntlich erfordert unser Wirtschaftssystem ununterbrochenes Wachstum; schon bei zu kleinen Wachstumsraten kommt es in Schwierigkeiten, Stagnation bedeutet massive Krise, ein Schrumpfungsprozess gilt als existentielle Bedrohung des ganzen Systems. So gut wie alle Menschen, die bislang versucht haben, sich ein realistisches Bild davon zu machen, welche Entwicklungen in der Energieversorgung möglich und wahrscheinlich sind, sind zum Schluss gekommen, dass ein Schrumpfungsprozess der zur Verfügung stehenden Energie unvermeidlich ist und unsere Gesellschaft daher gut beraten wäre, ihren Energiekonsum freiwillig und geplant zu verringern, da jede Strategie des «business as usual» unweigerlich in eine umfassende Krise und in einen ungeplanten, chaotischen und krisenhaften Schrumpfungsprozess münden dürfte. Gleichzeitig kann niemand, der die politischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte aufmerksam verfolgt hat, es für realistisch halten, dass es in absehbarer Zeit (oder überhaupt jemals) möglich sein könnte, eine freiwillige und gezielte Reduktion des Energiekonsums politisch durchzusetzen. Eine solche Politik würde eine radikale Abkehr vom Prinzip des ewigen Wirtschaftswachstums voraussetzen und benötigte schon im Vorfeld den Entwurf eines neuen Wirtschaftssystems; das würde dem Entwurf eines neuen Zivilastionsmodells gleichkommen. Ein solches ist aber bislang allenfalls skizzenhaft vorhanden und wird bestenfalls nur von einer winzigen Minderheit der Bevölkerung gewünscht, oder besser, erträumt.

Es wird also weiterhin mit grösster Wahrscheinlichkeit am bisherigen System festgehalten werden solange es irgend möglich ist.

Damit ist das wahrscheinlichste Zukunftsszenario jenes einer ungebremsten Fahrt in die unüberwindlichen physikalischen, insbesondere die geologischen Grenzen der Grundlagen des Systems bis zum ungeplanten, erzwungenen und krisenhaften, und vor allem langfristigen Schrumpfungsprozess. Wir haben Interesse uns die Frage zu stellen, wie sich ein solcher krisenhafter Schrumpfungsprozess abspielen könnte, welche Risken er mit sich bringen und welche Möglichkeiten es gibt, seine negativen Folgen zumindest mildern zu können.

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Resiliente Infrastrukturen und Städte: Kritikalität und Interdependenzen

Der folgende Artikel stammt vom Dresdner Verkehrswirtschaftler Martin Randelhoff. Er steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-SA 3.0 de und wurde erstmals im Dezember 2013 auf zukunft-mobilitaet.net veröffentlicht.


Viele Maßnahmen im Bereich der Verkehrsplanung werden häufig vor dem Hintergrund einer höheren Verkehrssicherheit und Internalisierung externer Effekte (Verringerung von Lärm, Luftschadstoffen, etc.) durchgeführt. Einige bestimmte Maßnahmen gehen jedoch darüber hinaus und sichern wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Strukturen und somit unseren Wohlstand.

Was ist Resilienz?

Der Begriff „Resilienz“ (resilience (engl.) = Spannkraft, Elastizität, Widerstandsfähigkeit; resilire (lat.) =  zurückspringen, abprallen) stammt aus der Psychologie und wurde in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erstmals verwendet. Zu diesem Zeitpunkt bezeichnete Resilienz eine spezielle Eigenschaft von Personen (besonders Kindern), die in ihrer Kindheit Erlebnisse erleiden mussten, unter denen die meisten Menschen zerbrochen wären (z.B. Armut, Flüchtlingssituation, Krieg, alkoholsüchtige oder psychisch erkrankte Eltern), aber dennoch im Erwachsenenalter psychisch unauffällig sind, einen Beruf ausüben und nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen.

Mittlerweile wurde Resilienz als Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen, auch auf Erwachsene erweitert. Resiliente Personen können mit stressigen Situationen besser umgehen, sei es Arbeitsstress oder emotionaler Stress nach einem Trauma, wie etwa Vergewaltigung, dem plötzlichen Verlust nahestehender Angehöriger oder Kriegserlebnissen.

Portierung in den Infrastrukturbereich

Unsere Infrastruktur und das Gesamtverkehrssystem sind zu jeder Zeit Störungen kleinen und großen Ausmaßes ausgesetzt wie zum Beispiel Weichenstörungen oder Unfälle unterschiedlichen Ausmaßes. Insbesondere Wetterextreme wie Sturm, Starkregen, starker Schneefall und große Hitze setzen der Straßen- und Schieneninfrastruktur sowie Luft- und Schifffahrt zu. Der Großteil aller Störungen kann mit einigen Ausnahmen über einen kurzen Zeithorizont behoben werden. Entsprechende klimatische, wirtschaftliche, geopolitische und weitere Entwicklungen machen es jedoch notwendig, auch unser Verkehrsnetz und die Organisation desselben robust und widerstandsfähig gegenüber externen Schockereignissen zu machen. (mehr …)

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Proximity: Neustart Schweiz fordert Bundesagentur für Nachbarschaftsentwicklung und Relokalisierung

Die Initiative "Neustart Schweiz" ist inspiriert von Transition-Ideen. Die Initiative hat nun die politische Forderung formuliert, ökonomisch, ökologisch und sozial integrierte Nachbarschaften durch den Schweizer Bund zu fördern. Dazu soll eine Bundesagentur für Nachbarschaftsentwicklung und Relokalisierung geschaffen werden, sowie Mittel verfügbar gemacht werden, um Nachbarschaften einzurichten.

Das Anliegen
Der Bund fördert im Sinne der Bundesverfassung* die Einrichtung von ökonomisch, ökologisch und sozial integrierten Nachbarschaften mit organisatorischen und finanziellen Mitteln, sowie mit wissenschaftlicher und fachlicher Beratung.

Daraus resultieren folgende Nutzen

  • Neue Impulse für resiliente, lokale, ökologisch nachhaltige Wirtschaftsformen
  • Mehr Souveränität, Mitbestimmung und somit mehr Demokratie
  • Stärkung des «Sozialkapitals» und somit grundlegender Werte für eine nachhaltige Gesellschaft und Wirtschaft
  • Beitrag zum Erreichen der Klimaziele bei hohem Wohlstand
  • Förderung einer überlebensfähigen bäuerlichen Landwirtschaft
  • Erhöhung der Sicherheit und des Sicherheitsgefühls in der gesamten Bevölkerung
  • Abfederung der Überalterungsproblematik
  • Einsparungen bei den Sozialausgaben
  • geringere Gesundheitskosten dank gesteigertem Wohlbefinden
  • Beitrag zur globalen Solidarität einer friedlichen internationalen Ordnung
  • Resilienz gegenüber Krisen durch erhöhten Selbstversorgungsgrad

Das Papier (4 Seiten):

Wie die Forderung umgesetzt werden soll (sicherlich mit typisch schweizer demokratischen Werkzeugen), werden die Vereinsmitglieder auf der nächsten Hauptversammlung am 12. Juli in Bern diskutieren.

Das Nachbarschaft-Konzept von "Neustart Schweiz" und die Hintergründe dieser Überlegungen werden gut beschrieben im gleichnamigen Büchlein "Neustart Schweiz" von 2008. Dessen Autor P.M. führte anno 2012 die Idee mit "Kartoffeln und Computer" fort.

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Erfurt: Eine Stadt, Peak Oil und Resilienz

Erfurt ist Thüringens Landeshauptstadt mit etwa 200.000 Einwohnern auf 270 Quadratkilometer Fläche. Wie jede andere Zusammenballung menschlicher Lebewesen auf dem Planeten auch muss dieser Stadtorganismus lernen, in Zukunft mit weniger Öl auszukommen. Peak Oil, das globale Ölfördermaximum, wird spätestens 2036 erreicht, sagt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Ron Patterson glaubt beispielsweise, dass die Ölförderung sich maximal bis 2017 steigern läßt. Ein weiteres Nachfragewachstum an Öl kann dann nicht mehr befriedigt werden und muss nach Überschreiten des Ölfördergipfels sogar schrumpfen. Wie lange das globale Ölfördermaximum aufrecht erhalten werden kann, werden wir erst in der Rückschau wissen. Zum Vergleich: Europas Ölförderung ließ sich von 1996 bis 2002 sechs Jahre lang auf dem Maximalwert halten, mit dem Überschreiten schrumpfen die Fördermengen jährlich um 4 bis 6%. An diese absehbare Zukunft muss sich auch Erfurt anpassen. (mehr …)

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“Der geplünderte Planet” – Reflektionen über den Bericht von Ugo Bardi an den Club of Rome

„Die Welt kann praktisch ohne natürliche Ressourcen auskommen“
(Robert Solow, Träger des “Wirtschaftsnobelpreises“)

„Die Anzeichen verdichten sich, dass es letztlich wohl die Energie und ihre Verfügbarkeit sein wird,
die uns Grenzen setzt“
(E. U. von Weizsäcker, Mitglied im IRP)

Das System „Gaia“

Die Vielfalt dessen, was unter der Erdoberfläche verborgen liegt, war den Menschen lange Zeit ein Mysterium. Logisch scheint es daher, dass Ugo Bardi seinen Bericht an den „Club of Rome“ (CoR), „Der geplünderte Planet – Die Zukunft des Menschen im Zeitalter schwindender Ressourcen“ mit einem Kapitel über die „Lebendigkeit“ der Erdsysteme beginnt. Der Begriff „Gaia“, ist ein Konzept, das unter anderem auf den Biologen und Ökosystemforscher James Lovelock zurückgeht. Bardi wählt ihn, um den globalen Rahmen als Einstieg in seine Ausführungen aufzuspannen. Dabei kann „Gaia“ als eine recht wage Vorstellung des „lebenden“ Systems des Planeten Erde gelten. Die Verzahnung der Kreisläufe einer vernetzten Ökosphäre jenes monumentalen Ausmaßes ist niemand in der Lage allumfassend zu beschreiben. Trotzdem lohnt der Blick auf „Gaia“, denn die ersichtlich negativen Phänomene eines anthropogenen Eingriffs sind kaum wiederlegbar.

Bardi hebt darauf an, dass der unheilvolle Eingriff des Menschen in jenes irdische Ökosystem untrennbar mit der neuzeitlich aufgekommenen Bergbauindustrie verbunden ist. Dabei geht für ihn jenes „Minenfieber“ auch mit dem Kahlschlag der knappen Ressourcen an Holz sowie mit der zunehmenden Nutzung und Verschmutzung des Wassers einher. Die Ausbeutung der Bodenschätze im industriellen Rahmen, ist für Bardi vor allem der großtechnischen Maschinennutzung, der wissenschaftlichen Exploration sowie der kommerziellen, chemischen Aufbereitung der Stoffe geschuldet.

Warum ist der Blick auf das Ökosystem Erde, der einzig sinnvolle Rahmen, die neuzeitlichen „Plünderungen“ der mineralischen Bodenschätze zu durchleuchten? Für Bardi, beginnt Verantwortung mit der Darlegung grundlegender Kreisläufe und Rückkopplungsprinzipien des metabolischen Systems Erde, wobei die komplexen Funktionsweisen für den Menschen weit davon entfernt sind, steuerbar oder berechenbar zu sein. Als fundamental stellt sich dabei heraus, dass alle explorierten, mineralischen Ablagerungen in der Erdkruste des Planeten, aus menschlichen Zeithorizonten betrachtet, nicht regenerierbar sind. Ihr Abbau sollte daher ein Mindestverständnis von Endlichkeit, Generationengerechtigkeit sowie ein vorsorgendes Maß an „Eingriffswissen“ beinhalten. An solch beschränkenden Tugenden mangelt es einer auf kurzfristigen Gewinn geeichten Rohstoffindustrie jedoch sehr stark. Im Auftakt seines Werkes schreibt Bardi unmissverständlich:

Die Minen, die wir heute ausbeuten, könnte man mit Fug und Recht ‚Gaias Gaben‘ nennen. Sie sind dem Menschen allerdings nur ein einziges Mal geschenkt worden… []. Die Phase des vom Menschen betrieben Bergbaus ist eine eindrucksvolle jedoch recht kurze Episode in der geologischen Geschichte des Planeten. Keines der Mineralien, die wir so großzügig überall fein verteilt haben, wird sich in einem Zeitraum der Größenordnung, die wir als menschliche Zivilisation als verbleibende Lebenszeit erwarten können, von neuem bilden…

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Dresden: Bei Stromausfall treibstofflos

Resilienz ist die Fähigkeit eines Systems, Störungen zu tolerieren.

Wir alle sind auf funktionsfähige Systeme angewiesen, an denen wir angedockt oder in die wir eingebettet sind. Das Dorf oder die Stadt, in der jede(r) von uns lebt, ist solch ein System. Ich will inzwischen wissen: Wie resilient ist meine Stadt?

Daher habe ich im Dezember eine Anfrage formuliert und über die Stadtratsfraktion Bündnis Freie Bürger an die Stadtverwaltung Dresden gestellt:

  • Wie lange können die Notstromaggregate der Dresdner Krankenhäuser diese im Fall eines längeren Stromausfalls versorgen?
  • Welche Einschränkungen sind im Notstrombetrieb hinzunehmen?
  • Wie viele der Dresdner Tankstellen können im Fall eines Stromausfalls dennoch Treibstoffe an Kunden ausgeben? Wie viele nicht?
  • Welche Treibstoffkapazitäten (in Liter und Streckenkilometer) halten die Dresdner Feuerwehren und die Dresdner Polizeistationen bereit, um ihre Grundfunktionen zu erfüllen?
  • Wie sichern Polizei und Feuerwehren ihre Funktionstüchtigkeit bei Stromausfall ab? Welcher Stromausfallzeitraum kann mit den vorhandenen Mitteln überbrückt werden?

Die Antworten sind jetzt öffentlich, insbesondere jene auf Frage 3 ist aus Sicht der Treibstoffversorgung interessant:

Keine der öffentlichen Tankstellen im Stadtgebiet ist in der Lage, bei Stromausfall Treibstoffe zu verkaufen.

Bleibt zu hoffen, dass die steigende Zahl an Eingriffen ins Stromnetz nicht dazu führt, dass wir einmal einen längeren Blackout ertragen müssen. Dafür ist nicht vorgesorgt.

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Peak Oil, der Transition-Town-Ansatz und Resilienzstrategien

Wer sich mit den möglichen Auswirkungen eines Ölförderrückgangs für unsere hochgradig ölabhängige Gesellschaft befasst, stellt fest, dass die üblichen Wege nur begrenzt aussichtsreich sind: Ja, vielleicht bringen noch ein paar Geologen neue große Kohlenwasserstoffvorkommen ans Tageslicht, aber wahrscheinlich, dass diese auch preisgünstig und zeitnah erschließbar sind, ist dies nicht. Ja, vielleicht erfinden ein paar findige Ingenieure noch Maschinen und Methoden, mit denen sich Ölderivate in größeren Mengen ohne allzu große Umweltauswirkungen (und billig) aus anderen natürlichen Rohstoffen herstellen läßt, aber wahrscheinlich ist das nicht. Wahrscheinlich ist, dass tendenziell steigende Ölpreise und eine Verknappung des Ölangebots die Zukunft sind oder Wirtschaftskrisen den Ölbedarf so stark senken, dass nicht die Verknappung das Problem ist - dann sind es aber andere Problempunkte, mit denen gesellschaftlich zu rechnen ist.

Für diesen wenig erbaulichen Ausblick finden sich nur wenig optimistisch wirkende Strategien. Einfallslos wie ich bin, fällt eigentlich nur eine ein: Anpassung an die Umstände. Doch die Suche danach, wie eine halbwegs realistische Anpassung aussehen soll, trägt nicht viele Früchte. Letztlich führen alle Überlegungen immer wieder zu einer Strategie zurück: Resilienz. (mehr …)

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Thüringer Landräte stellen sich den Fragen des Hörenden Fußmarsches

Aus gesundheitlichen Gründen um 1 Jahr verschoben, startet am 1. April der "Hörende Fußmarsch" durch Thüringen.

Bereits sechs Thüringer Landräte, mehrere (Ober-)Bürgermeister, verschiedene Unternehmer und andere Verantwortungsträger haben sich zum Hörenden Fußmarsch angemeldet. Sie begleiten den Marsch eine Etappe weit oder laden ihn zu einer Gesprächsrunde ein. Sie stellen sich den Fragen des Fußmarsches nach der Robustheit der Region und nach der Stärkung regionaler Daseinsvorsorge.

Im Vordergrund steht dabei die Frage, was wir eigentlich tun, wenn Selbstverständlichkeiten einmal nicht selbstverständlich sind: Wenn Teile unserer Gesellschaft ausfallen, die bislang wie selbstverständlich funktionieren. Sei es im Bereich der Energieversorgung, der sozialen Netze, der Finanzwelt oder ähnlichem. Der Marsch möchte die Fähigkeit der Regionen stärken, die Grundbedürfnisse der Bevölkerung im Bedarfsfall aus eigenen Ressourcen decken zu können.

'Das mit dem Fußmarsch, was Sie da vorhaben, ist vermutlich Quatsch ...' teilte ein Landrat am Telefon mit, '... aber die Fragen, die Sie da stellen, die stelle ich mir auch.' Er berichtete von einem Lehrgang, 'Was mache ich, wenn in meinem Landkreis einmal eine Woche lang der Strom ausfällt?'

'Es geht jedoch nicht um Schwarzmalerei', betont Nikolaus Huhn, der Initiator des Marsches, 'sondern ganz im Gegenteil darum, die Verletzbarkeit unserer Zivilisation zu verringern.'

Am 1. April 2013 um 10:00 Uhr startet der Hörende Fußmarsch in Bad Langensalza zu einer zweimonatigen Tour durch alle Städte und Kreise Thüringens. Am Nachmittag des 31. Mai 2013 findet in Erfurt die Abschlussveranstaltung statt, bei der vorbildliche Ansätze und Initiativen aus  dem Freistaat vorgestellt werden. Interessenten sind eingeladen, sich an dem Marsch zu beteiligen, indem sie die Information in ihrer Region weiterleiten, eine Etappe mitlaufen, ein Quartier anbieten oder den Marsch zu einem Gespräch einladen.

Näheres unter: www.hoerender-fussmarsch.de

Siehe auch: Interview mit dem Initiator Nikolaus Huhn von Februar letzten Jahres

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Wegweiser Bürgergesellschaft und Transition-Towns

Ich wurde eingeladen, den Ansatz der Transition Towns von meinem Arbeitsbereich der Regionalentwicklung her zu umreißen. Erschienen ist der Artikel nun im eNewsletter 2/2013 des "Wegweiser Bürgergesellschaft". Dort sind auch Beiträge von Thomas Köhler/Hannover und Kriemhild Büchel-Kapeller/Vorarlberg zu finden.

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“Hörender Fußmarsch” für mehr Resilienz

Gespräch mit Aktionskünstler Nikolaus Huhn, der einen „Hörenden Fußmarsch“ durch Thüringen plant.

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