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Zur Gasversorgung Europas

Über 1200 Leserkommentare hat ein Artikel im österreichischen STANDARD, der sagt "Europa kommt ohne russisches Gas aus". (Das Thema ist anscheinend ziemlich heiß...) Der Artikel bezieht sich auf Überlegungen des Brüsseler Think Tanks bruegel, zu denen auch die Empfehlung gehört, man könne Gas durch Öl ersetzen, insbesondere im Heiz-Bereich und in der Industrie. Zwar bemerken die Autoren, dass Öl umgerechnet auf Gasenergie ein gutes Stückchen teurer ist, was sie aber nicht bemerken ist, dass

  • die freien Ölförderkapazitäten weltweit knapper geworden sind und
  • Europa ja nicht nur an russischem Gas, sondern in gleichem Maße an russischem Öl hängt.

Sollte ein Konflikt zur Eskalation führen, scheint es aus russischer Sicht seltsam, den Gashahn abzudrehen, aber den Ölhahn weiter aufzudrehen.

Schauen wir uns Europas Gasförderung und den Gasverbrauch an (aktualisierte Daten der EIA bis 2012), so fällt auf: Europa hat seinen Peak Gas in 2004 überschritten. 8 Jahre nach dem Gasfördermaximum von 337 Milliarden Kubikmetern lag die Gasförderung um 50 Milliarden Kubikmeter niedriger - ein Minus von 17%. Noch ist das erträglich:

Europa - Peak Gas in 2004

Norwegen, die Niederlande, Großbritannien und Deutschland sind die vier europäischen Länder, in denen am meisten Erdgas gefördert wird. Zusammen stellen sie 86% der europäischen Gasförderung. Polen, Rumänien, Dänemark und Italien liefern ebenfalls relevante Mengen, der absolute Platzhirsch im innereuropäischen Gasmarkt ist klar Norwegen mit über 40% der europäischen Förderung:

Laenderanteile Erdgasfoerderung Europa 2012

Norwegens Beitrag war es auch, der die europäische Gasförderung von 2011 zu 2012 nicht weiter absacken, sondern sogar ein wenig steigen ließ. Von 101 auf 117 Milliarden Kubikmeter steigerten die Nordseeanrainer ihre Gasförderung:

Gasfoerderung Norwegen, Niederlande, Grossbritannien, Deutschland

Zwar wuchs auch Deutschlands Gasförderung um 3,3% gegenüber dem Vorjahr, aber in Energiemengen betrachtet und mit Norwegen verglichen sind das eher Peanuts (Bitte um Beachtung des Nachtrags am Ende dieses Textes!). Großbritannien ist dagegen weiterhin mit einem rasanten Förderabfall unterwegs. Von 2011 zu 2012 schrumpfte die britische Gasförderung um über 14% und liegt damit im Trend seit Überschreiten des britischen Gasfördermaximums.

Niederländer drosseln Gasförderung wegen Erdbeben

Die niederländische Gasförderung schwankt seit Ende der 90er Jahre um die Marke von etwa 80 Milliarden Kubikmeter jährlich. Über ein Viertel der europäischen Gasversorgung kommt von dort. Das Land ist ein stabiler Fels in der Gasversorgung, trotz eines bereits überschrittenen Förder-Peaks. Doch genau das wird sich in den kommenden Jahren verändern. Grund dafür sind Erdbeben, die die Erdgasförderung im Raum Groningen hervorrief. In den 90er Jahren ließ sich die Verbindung zwischen der Gasförderung und den an Stärke zunehmenden Erdbeben nicht mehr leugnen. 127 Beben, die teils eine Stärke von 3,0 auf der Richterskala erreichten, wurden 2013 gezählt (jeden dritten Tag eins). Die Erdbeben beschädigen (Wohn-)Häuser und führten zu großen Protesten der Betroffenen. Das jüngste Erdbeben fand am 18. März statt.

Im Ergebnis hat die niederländische Regierung beschlossen, die Gasförderung im Raum Groningen zu drosseln: von 54 Milliarden Kubikmeter in 2013 auf 42,5 Milliarden in 2014 und 2015 und auf 40 Milliarden in 2016. Das heißt: Künftig werden jährlich 12 bis 14 Milliarden Kubikmeter Gas weniger aus niederländischem Boden strömen - das ist fast derselbe Betrag, um den Norwegen seine Förderung von 2011 zu 2012 steigerte.

Neue langfristige Gaslieferverträge will die niederländische Gashandelsgesellschaft Gasterra deshalb nicht mehr abschließen, auch wenn man sich den bisherigen Kunden in den Nachbarländern Deutschland, Belgien und Frankreich verpflichtet fühlt. Die Diskussion in den Niederlanden dreht sich bislang offenbar weniger um die Gasversorgung, sondern vor allem um die beschädigten Häuser, die daraus resultierenden Kosten und die künftigen geringeren Einnahmen für den Staatshaushalt. Eine so intensive Diskussion um eine notwendige Energiewende wie in Deutschland gibt es in den Niederlanden bislang offenbar nicht, auch wenn Alternativen zunehmend diskutiert werden.

Europas Selbstversorgungsgrad bei nur noch 55%

Der europäische Gasverbrauch liegt weiterhin weit über der eigenen Gasförderung. Die fehlenden Mengen müssen entsprechend importiert werden:

Erdgasfoerderung und Erdgasverbrauch in Europa bis 2012

Zwar scheint auch der Gasverbrauch sein Maximum überschritten zu haben: 2008 wurde der Höchstwert von 582 Milliarden Kubikmetern überschritten. Doch um den Gasverbrauch auf ein nachhaltiges Niveau zu kriegen, müßte er beim aktuellen Niveau etwa doppelt so schnell sinken wie die Gasförderung.

Der Selbstversorgungsgrad sank bislang jedenfalls Jahr für Jahr. Allein Norwegens Fördersprung von 2011 zu 2012, der zugleich mit einer leichten Abnahme des Verbrauchs einherging, unterbrach den seit 1980 fast durchgängig sinkenden Trend:

Selbstversorgungsgrad Europas mit Erdgas bis 2012

Fracking oder Methanisierung?

Um den Trend dauerhaft zu brechen, braucht es intensive Anstrengungen. In der öffentlichen Diskussion um die künftige Energieversorgung wird immer wieder Fracking genannt. In seinem Vortrag bei der SWISSECS nahm Dr. Steffen Bukold die durch Fracking möglichen Gasfördermengen in Deutschland ins Visier und kam auf 250 Milliarden Kubikmeter ökonomisch förderwürdige Gasreserven, wovon 200 Milliarden Kubikmeter außerhalb von Schutzzonen liegen. Diese Mengen entsprechen 2,5mal dem deutschen Jahresverbrauch. Die Zahl zeigt, dass die mit dieser Technologie zu erwartenden Fördermenge überschaubar ist. Hinzu kommen diverse Risiken. Auch wenn man inzwischen tatsächlich öfter mal Manager der Öl- und Gasindustrie Fracking-Fluids trinken sieht (aber nur bevor die Flüssigkeiten in den Boden wandern), steht dieser Punkt nicht allein. In den USA wird die Frage intensiver diskutiert, welche Rolle Fracking für dort zunehmend auftauchende Erdbeben spielt. Texas, Oklahoma, Ohio und Arkansas melden zunehmende Erdbeben und Teile des Stadtrats von Los Angeles in Kalifornien bringen ebenfalls Fracking mit Erdbeben in Verbindung. Die US-Geologie-Behörde stellt eine Zunahme "menschengemachter Erdbeben" fest, die just ab 2005 begann, als Fracking rechtlich möglich wurde:

Die Studie des USGS sagt, dass insbesondere die Entsorgung des Fracking-Fluids im Erdboden für die Erdbeben-Zunahme verantwortlich gemacht wird. In Deutschland und Europa wäre aufgrund strikterer Umweltrichtlinien solch eine Entsorgung vermutlich sowieso nicht rechtens. Ein Beweis dafür, dass die Verpressung des Fluids und nicht der Frac-Vorgang als solches die Beben auslösen, ist wohl erst dann gegeben, wenn die Fracker in den USA die gebrauchten Frac-Flüssigkeiten oberirdisch aufbereiten statt unterirdisch zu verpressen und die Erdbebenhäufigkeit wieder auf das vor 2005 existierende Normalmaß zurückgeht. Von einer Verschärfung der Umweltrichtlinien auf der Ebene der US-Regierung ist bislang aber nichts zu hören.

Dass ein deutscher Gas-Notfallplan in der Schublade liegt, der im Fall einer akuten Gasversorgungskrise den Wechsel zur rationierenden Kommandowirtschaft vorsieht, ist grundsätzlich hilfreich. Dieser Plan hilft jedoch nur auf kurze Frist. Mittel- bis langfristig braucht es andere Anstrengungen, um die Abhängigkeit vom Gasimporten zu verringern. Hilfreich wäre, wenn die Idee der synthetischen Gasherstellung in der öffentlichen Diskussion aufgegriffen würde. Zuletzt hat die Gesellschaft für chemische Technik und Biotechnologie e.V. den Vorschlag gemacht, Überschussstrom aus EE-Anlagen intensiver für die Herstellung von Gas einzusetzen. Dieses Synthesegas ist chemisch identisch mit jenem Methan, welches bislang aus der Erdkruste gefördert wird. Um in diese Richtung vorzugehen, würden jedoch eher mehr als weniger Anlagen benötigt, die Strom auf Basis erneuerbarer Energiequellen bereitstellen. Noch ist die Power-to-Gas-Technologie unwirtschaftlich, denn der Gaspreis ist zu niedrig und der Strompreis zu hoch. Eine politische Entscheidung, die auf gesellschaftlichem Konsens beruht, könnte jedoch die Energiewende in diese Richtung beschleunigen. Aus dieser Stoßrichtung entstünde auch die Chance, eine auf regionalen EE-Quellen basierende Methanwirtschaft zu entwickeln, die jedoch durch die Biomasse der Region begrenzt wird. Am sparsamen Umgang mit Exergie kommen die Europäer angesichts des überschrittenen Peak Gas und Peak Oil jedoch so oder so nicht vorbei.

 

Weiteres

Nachtrag:

Die EIA-Zahlen, auf denen obige Diagramme basieren, sind im Detail nicht korrekt. So weist die EIA für Deutschland heute (28.03) einen Anstieg der Gasförderung von 2010 zu 2011 aus und einen Abfall von 2011 zu 2012. Dagegen sagt das niedersächsische Landesbergamt gerade frisch, dass Deutschlands Gasförderung stetig sinkt: Seit 2003 gab es keinen zwischenjährlichen Anstieg mehr. An der europäischen Bewertung ändert diese Datendiskrepanz nichts, an der deutschen Bewertung schon eher. Dennoch verändere ich obigen Text und die Diagramme nicht, auch um sie als Beispiel zu sehen, dass eine gesunde Daten-Skepsis hilfreich ist. Die Glaubwürdigkeit der EIA-Daten leidet jedoch. Eine Mail an die Behörde, wie sie die Diskrepanz erklärt, ist unterwegs. (N.R.)

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63 Kommentare to “Zur Gasversorgung Europas”

  1. Patrick sagt:

    Wahnsinn Norbert, wie du mit deinen hervorragenden Artikeln absolut up-to-date bist zu der aktuellen medialen/politischen Situation.

    Riesenkompliment!
    Wenn doch nur mehr davon an die richtigen Stellen durchdringen würde…

    • Norbert Rost sagt:

      @Patrick: Danke für die Blumen, die ich gern teile: Gerade dieser Artikel ist ja ausgelöst durch die fleißigen Kommentatoren des letzten:

      http://www.peak-oil.com/2014/03/shamoon-bundesregierung-weiss-von-nix/#comment-61294

      Und was das Durchdringen betrifft: Leserbriefe, Leserbriefe, Leserbriefe… :-)

      • Patrick sagt:

        Meinst du Leserbriefe an die Tageszeitungen?

        Ich sehe da leider zwei Probleme:

        1.) wer liest denn noch Tageszeitungen? Viele Familien, die ich kenne, haben keine Tageszeitung mehr sondern bloß die 1-2 mal wöchtentlichen KOSTENLOSEN Zeitungen, die ja mehr aus Werbeblättern und Annoncen besteht.
        Ich muss gestehen: ich habe auch keine, da ich nicht dazu komme, diese auch noch zu lesen :-)
        Da ist mir das Internet als Informationsquelle inzw. deutlich wichtiger geworden.

        2.) Die Komplexität der Probleme ist eigentlich viel zu groß für einen kurzen Leserbrief, der ja oftmals nochmal von der Redaktion gekürzt wird.

        Ich versuche so oft es sich anbietet, entsprechende Links im Internet zu verbreiten, z.B. zu diesem Blog hier. Aber mir ist auch klar, dass das viel zu wenig ist.

        • Bruno Müller sagt:

          Hallo Patrick.
          Auf dem „flachen Land“ wird noch viel Tageszeitung gelesen. Leserbriefe dürfen „bei uns“ allerdings nur zu Artikeln geschrieben werden, die im Regionalteil erscheinen. Dennoch gibt es eine lebhafte Leserbriefkultur. Die Kunst ist, in regionale Themen globales einzubinden. Die Gelegenheit nehme ich regelmäßig wahr. 1550 Anschläge sind maximal zulässig.

          Eine Kostprobe gefällig?

          Mein Leserbrief als Antwort auf eine Lesebriefschreiberin, die es ablehnt, wenn die Energiewende durch das Aufstellen von Windrädern (im regionalen Wald) umgesetzt werden soll.

          „Auf den ersten Blick scheint es mutig zu sein, sich der Strom-Energiewende entgegenzustellen. Denn ohne Windenergienutzung im Süden wird die Wende vermutlich nicht gelingen. Ich ahne jedoch, dass Frau Oechsles Windräderkritik sehr vielen Lesern aus dem Herzen spricht. Der Wald soll für die Energiewende nicht geopfert werden. Gut.
          Unser Energiehunger ist maßlos – leider systembedingt. Nicht nur Kanada und die USA vernichten derzeit Teile ihrer Natur für den globalen, also auch für unseren Energiebedarf (Teersand, Fracking, …). Doch die werden sich und ihre Natur nicht mehr lange opfern können, weil die geförderten Öl- und Gasmengen dort schon sehr bald nachlassen und das bei global wachsendem Energiebedarf (WEO 2013).
          Das Sankt-Florians-Prinzip [der Süden ist fast noch Windradfrei], von dem wir bisher optisch profitiert haben, wird daher nicht mehr lange Bestand haben. Die Teildisziplin der intensiven, dezentralen Energieerzeugung vor Ort wird die logische Konsequenz sein, wenn die fossilen Energieformen nachlassen werden.
          Ob wir hierfür im Kreis XXX Windräder benötigen oder nicht, können wir lediglich über lokale Energie- und Klimaschutzkonzepte in Erfahrung bringen. Einsparung und Erzeugung im Zufallsmodus laufen zu lassen, wird nicht zum Ziel führen. Dafür ist die Zeit zu knapp und die Thematik zu komplex. Die konzeptionelle, gesamtgesellschaftliche Herausforderung wird als solche leider noch zu wenig erkannt. Frau Oechsle hat sich so ihre Gedanken gemacht. Ihr „Gegenwind“ ist durchaus berechtigt, so lange keine Konzepte vorliegen.“

          • Norbert Rost sagt:

            @Bruno Müller: Das ist ein schönes Beispiel eines Leserbriefs! Ich habe heute folgenden an die Sächsische Zeitung abgesetzt:

            —-
            Es muss erst ein ernster Konflikt vor der Tür stehen, um die Gas-Abhängigkeit von Russland zu thematisieren. Noch wird der Eindruck erschaffen, wir müßten nur die Lieferanten wechseln. Zeit wird, dass wir auch in Dresden thematisieren, wie unsere Stadt ohne Öl und Gas funktioniert. Denn Europas Ölförderung schrumpft schon seit 2002, die Gasförderung seit 2004, ohne dass dies öffentlich wahrgenommen wird. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe sagt, die globale Ölförderung soll spätestens ab den 2030ern wieder schrumpfen. Wenn das Ölfördermaximum global überschritten wird, schrumpfen auch die Mengen, die auf dem Ölmarkt kaufbar sind – egal von welchem Lieferanten. Vor diesem Hintergrund gilt es das Energiekonzept Dresdens beschleunigt umzusetzen! Wir müssen sicherstellen, dass unsere Stadt auch ohne Öl und Gas funktionieren kann!
            —-

            Übrigens: Gestern über 900 Leser auf diesem Blog, davon 300 von der ZEIT:
            http://www.zeit.de/politik/2014-03/gabriel-russland-gas?commentstart=9
            Und von der WAZ: http://www.derwesten.de/politik/umstrittene-fracking-methode-wird-zum-wahlkampfthema-in-nrw-id9172197.html

            Danke!

      • Tom Schülke sagt:

        Also… lasst uns alle 10 Min in der öffentlichen Debatte in den Mainstream medien schauen, wer, ob Zeit online, FAZ , Welt , oder wer auch immer das Thema anspricht.

        Wer in den ersten 5 Kommentaren den ersten Link unterbringt, gewinnt.. Das rennen ist eröffnet..

        Und auch von mir.. mein aufrichtiges Kompliment.. Diese Website ist in der Tat ein Lichtschimmer in der Medialen Landschaft.

      • Stephan sagt:

        Vor sechs oder sieben Jahren hatte ich mal an die Taz geschrieben. Es war glaube ich sogar ein Brief. In meinem Brief ging es irgendwie um Peak Oil: Wegen einer falschen oder zu optimistischen Darstellung in Bezug auf die zukünftige Ölversorgung.

        Es sollte nicht einmal ein Leserbrief sein, nur ein Hinweis für die Redaktion, dass wir bei den fossilen Energien weit entfernt sind von einer frohen Zukunft.
        Die Reaktion auf den Brief darauf war aber Null.
        Desgleichen hatte ich bei zwei anderen Gelegenheiten erlebt, bei denen es allerdings mehr um VT ging. Von etwa zehn angeschriebenen Redaktionen, hatte nur eine überhaupt geantwortet und dann auch nur sinngemäß so, dass sie Leserreaktionen nur als Antwort auf Artikel akzeptieren könnten.

        Bei der FAZ hatte ich mal angerufen und gefragt ob sie nicht einen interessanten Artikel zum Thema Landwirtschaft oder Wüstenbekämpfung haben wollten. Eine zuständige Redakteurin war leicht indigniert als ich ihr sagen musste, dass ich nicht etwa zum FAZ-Pool von freien Autoren gehören würde und das Gespräch war dann schnell beendet.

        Nachdem was ich vor kurzem über das Gebahren der FAZ-Redaktion zu Zeiten eines SPD-Kanzlerkandidaten Scharpings gelesen habe, möchte ich wirklich nichts mehr mit dieser oder einer anderen großen Zeitung zu tun haben und bin froh, dass diese immer weniger Käufer für ihre Druckerzeugnisse finden.
        Speziell auch die Haltung der größeren Zeitungen in Bezug zu Syrien, Ukraine oder auch Putin, sollte einen eigentlich dazu veranlassen sein Geld lieber in alternative Blogs oder Webseiten zu investieren, wo man wenigstens ehrliche Meinungen und vor allem menschliche Ansichten lesen kann bzw. die nach bestem Wissen und Gewissen erforschten Fakten.

        Aber vielleicht wird das angesichts des aktuellen Koalitionsvertrags (Klausel zu finanziellen Unterstützung regierungskonformer Medien bzw. eine Art GEZ-Fond für diese?) leider auch nicht viel nützen.

        • Tom Schülke sagt:

          Ja… kenn ich . einen Versuch habe ich mal mit einem Leserartikel bei Zeit Online gemacht.. ohne jeden Erfolg.. Aber dennoch manchmal gelingt es. Und in den leserkommentaren , links zu posten führt ja doch regelmäßig zu deutlich erhöhten Aufrufen auf dieser Website..

  2. Stephan sagt:

    Was mir gestern noch beim Analysieren der Erdgasproduktion verschiedener Länder weltweit aufgefallen ist, ist die extrem geringe Erdgasförderung im Irak. Der Irak hat in den letzten zehn Jahren (nach BP-Review) nur etwa 10(zehn) Prozent der Erdgasmenge Deutschlands gefördert (0,8 Mrd. Kubikmeter Erdgas zu 9 Mrd. Kubikmetern im Jahr 2012). Dagegen betrug die Ölförderung des Iraks, beispielsweise im Jahr 2010, etwa das 52-fache der deutschen Ölförderung (nach Zahlen der AG Energiebilanzen vom Jahr 2010; 2,5 Mio. bpd zu ca. 48k bpd).

    Das nächste explizit aufgeführte Land mit einer höheren Gasförderung als der Irak ist Polen mit 4,2 Mrd. Kubikmetern (im Jahr 2012). Wobei Polen seit etwa zehn Jahren praktisch die gleiche Fördermenge erzielt.

    Wird im Irak das Ganze Erdgas vom Iran, von Kuwait oder von Saudi-Arabien aufgesaugt? Wird alles an Ort und Stelle gleich nutzlos verbrannt oder in elektrische Energie in Gaskraftwerken umgesetzt?
    Es wird doch auch im Irak bei diesen Ölmengen, wie bei allen anderen großen Erdölproduzierenden Ländern, eine größere Erdgasgewinnung stattfinden (müssen)?

    • Michael Egloff sagt:

      Hallo Stephan,
      dass der Irak wenig Gas fördert, könnte folgende Gründe haben:
      1. der Irak hat laut Wikipedia nur 1,6 % der weltweiten Gasreserven. Seine Ölreserven haben dagegen einen größeren Anteil.
      2. um die Gasförderung hochzufahren braucht man eine komplette zusätzliche Förderungs- und Distributionsinfrastruktur. Die ist in den Jahrzehnten der politischen/wirtschaftlichen Lähmung einfach nicht errichtet worden. Selbst die Ölinfrastruktur dieses ölreichen Landes ist ja immer noch in einem erbärmlichen Zustand und die Modernisierung geht schleppend voran.
      Nicht zuletzt auf Grund der wieder schlechter gewordenen Sicherheitslage und dem sehr geringen Gewinnanteil, der ausländischen Ölkonzernen bei der Konzessionsvergabe zugestanden wurde. Was ja im Sinne irakischer Interessen durchaus clever war, aber eben die Aktivität ausländischer Firmen bei der Modernisierung der Infrastruktur bremst.

      • Stephan sagt:

        Hallo Michael Egloff,
        ich habe mir die Daten des BP Review zu den Erdgasreserven der verschiedenen Ländern angeschaut und die sagen, dass der Irak Ende 2011 3600 Mrd. m^3 an Erdgasreserven besaß. Zum gleichen Zeitpunkt besaß Kuwait nur die Hälfte also 1800 Mrd. m^3 an Erdgasreserven. Trotzdem förderte Kuwait etwa 15 Mal mehr Erdgas als der Irak (14,5 Mrd. m^3 zu 0,8 Mrd m^3) im Jahr 2012.

        Zudem förderte der Irak im gleichen Jahr täglich mehr als 3,1 Mio. bpd Erdöl, etwa gleich viel wie Kuwait.

        Wenn es möglich war die Erdölproduktion im Irak wieder auf einen so hohen Stand zu bringen, übrigens so hoch wie erst einmal in der Geschichte des Iraks, kurz vor Beginn des ersten Golfkriegs im Jahr 1979, dann ist es schon fraglich warum die Erdgasförderung so ein Stiefmütterchendasein führt.

        Wieso verzichtet der Irak also auf eine mögliche große Einnahmequelle?

        • Michael Egloff sagt:

          Hallo Stephan,
          wie ich schon schrieb: der Irak hat offensichtlich nicht die ökonomische Kraft und die innenpolitische Stabilität, um eine Gasförderungs-, Distributions- und Exportinfrastruktur aus dem Boden zu stampfen, um wesentlich größere Mengen zu fördern und zu exportieren.

          Ich halte es durchaus für vernünftig, zunächst die Ölinfrastruktur zu modernisieren. Und selbst da hakt es ja gewaltig – 11 Jahre nach dem Einmarsch der US-Army. Die Sicherheitslage wird derzeit sogar wieder schlechter.

  3. […] europäische Gasförderung überall zurück, während die Importabhängigkeit steigt  (hier ein Überblick zur europäischen Situation bei Norbert […]

  4. Ert sagt:

    Wow Norbert,

    da wollte ich doch gerade eine 23 Jahre alte Öl- gegen eine Gas Brennwertherme mit hydraulischem Ausügleich des Heizungssystems in einem quasi Bungalow-„Altbau“ ersetzten und nun das….

    Nicht das ich einen langen Planungshorizont für diese Maßnahme hatte… aber Pellets, Holz, Geothermie scheidet angesichts der Bausubstanz, der Investitionskosten und der Lage und Erreichbarkeit der Heizungsräume aus.

    Ich bin ja stark am Überlegen was ich da machen soll. Alle aktuell irgendwie sinnvollen Dämm- & Sparmaßnahmen sind umgesetzt…. und ich dachte das mit dem Gas geht auch noch mal 10 ggf. 15 Jahre – aber selbst diese Illusion wird einem aktuell genommen.

    Auf einmal scheint sich alles sehr zu beschleunigen… zumindest für die, die die Zeichen der zeit sehen.

    • Michael Egloff sagt:

      Genau so ist das, Ert.
      Ich betrachte ja Charts immer unter dem Gesichtspunkt: wie könnten die sich in den nächsten 25…30 Jahren entwicklen.
      Das ist nämlich der Zeitraum, in dem ich – optimistisch geschätzt – mein restliches Leben zu verbringen gedenke.
      Alternativlos, sozusagen.
      Und in 25…30 Jahren dürften diese Charts über die europäische Gasförderung ziemlich desillusionierend aussehen.
      Niederlande: nur noch eine relativ geringe Restförderung mit kaum noch vorhandener Exportkapazität.
      Großbritannien: kaum noch Gasförderung.
      Norwegen: nach dem Peak so um das Jahr 2020 (Bauchschätzung) weit von alten Niveaus entfernt.
      Deutschland: die Fördermengenlinie küsst (fast) die Null-Linie.

      Aber klar – wir können uns von Russland unabhängig machen. Meint anscheinend die Bundesphysikerin.

      http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/krim-krise-merkel-stellt-bisherige-energiepolitik-infrage-a-961144.html

      Und der Witz des Tages: Kanada will uns helfen beim Ersatz der russischen Gasmengen.
      Nun muss man wissen, dass die kanadische Gasexportmenge sich in den letzten 12 Jahren annährnd halbiert hat. Wegen rückläufiger Förderung bei gleichzeitig immer höherem Gasverbrauch für die Teersandverarbeitung.

      Was übrigens Holzverwendung angeht für energetische Zwecke: ich als alter Waldläufer im Bereich des Thüringer Waldes stelle seit 2 Jahren einen massiv gesteigerten Holzeinschlag fest. Mit Hilfe äußerst rabiater Harvester-Technik, die ca. 30 Zentimeter tiefe Fahrrinnen im Wald hinterlässt – natürlich hangaufwärts, damit Starkniederschläge die Rinnen noch weiter vertiefen können.
      Ich habe darüber mit einem pensionierten Forstwissenschaftler gesprochen. Der nannte diese Zustände „katastrophal“ und den Holzeinschlag deutlich über der Nachhaltigkeitsgrenze.
      Das trifft explizit auf den Thüringer Wald zu. Aber auch aus Niedersachsen höre ich Ähnliches, auch infolge z.B. immer größerer Exportmengen von hochwertigem Buchenholz nach China.

      Die ständig steigende Nachfrage nach Holz für die energetische Nutzung wird also selbst diesen Energieträger knapper und immer teurer machen.

  5. Bruno Müller sagt:

    Rettung naht !!!

    http://www.teleboerse.de/analysen/fundamentalanalyse/Kanada-bietet-Erdgas-an-article12550126.html

    Kanada würde sicher helfen … wenn es nur könnte… .

    Wollen die Kanadier die Teersandabbaumengen weiter steigern, wird kaum noch Erdgas für den Export nach Europa übrig bleiben. Die USA fänden es sicher nicht lustig, wenn die für sie gedachten Erdgasströme nach Europa umgeleitet würden. Droht der nächste Konflikt? Westen gegen Westen?

    Es wird immer absurder.

    Da wird mit Muskeln gespielt, die es gar nicht gibt.
    Hoffen wir mal, dass Putin die westlichen Muskeln nicht antestet.
    Den Verlierer kennen „wir hier“, die wichtigen Regierungspolitiker sicher auch, die meisten Presseorgane dürfen ihn vermutlich nicht wissen oder dürfen ihn nicht aussprechen.

    Wie lange dauert es, bis ein LNG-Umschlagterminal in Europa geplant, genehmigt und gebaut ist? 8, 10, 15 Jahre?

  6. Florian Hoppe sagt:

    https://www.youtube.com/watch?v=kRHjmJx-5cw

    Ein Bericht über Steuererleichterungen für Ölfirmen in Detroit und wieviele Arbeitsplätze für die Stadtbewohner damit geschaffen wurden.

    Die Antwort: Zwischen 15 – 30.

  7. Tom schülke sagt:

    http://ourfiniteworld.com/

    Moin… mal wieder gut…. und das thema gasversorgung ergänzend…

    Gruss tom

  8. Tom schülke sagt:

    Ah… hab den link vorm kopieren nicht richtig geöffnet… hier ist er richtig

    The absurdity of natural gas export in the us….

    http://ourfiniteworld.com/2014/03/31/the-absurdity-of-us-natural-gas-exports/

  9. Michael Egloff sagt:

    Ein sehr guter Artikel von Rottmeyer zum Thema:

    http://www.rottmeyer.de/ein-gasverkaeufer-namens-barrack/

    Bitte auch Seite 2 beachten, insbesondere der Chart der US-Gasreserven in den Speichern.

  10. Michael Egloff sagt:

    Interessanter Artikel über neue Technologien bei der Tiefsee-Ölförderung:

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Oelbohrungen-Immer-tiefer-immer-riskanter-2157437.html

    1 Million Dollar Tagesmiete…
    Da müssen schon „ein paar Barrel“ pro Tag gefördert werden, damit sich das lohnt!
    Mindestens 12000…15000 Barrel pro Tag, sonst wird die Tagesmiete nicht eingespielt.

  11. Ert sagt:

    Ron Patterson von Peakoilbarrel.com legt sich fest: Peak-Oil (C+C) nicht später als 2017: http://peakoilbarrel.com/peak-oil-blibbit-principle/

    Auszug: „I have, in the past, reframed from making predictions as to when crude oil extraction will peak. I did so out of fear that I would be wrong and cornucopians would throw it up to me later. But I have now gone out on a limb and now predict that Crude Oil, or rather C+C will peak no later than 2017. I strongly believe the peak will be in 2016 but it could be a year or two earlier but no later than 2017.“

    Angesichts der Artikel von Gail und Kopits und all dem was der Guardian und Leggit die letzten Wochen an Fakten auf den Tisch gebracht haben scheint dis mehr als realistisch.

    • Frank Bell sagt:

      @ Ert

      Ich denke, Ron Patterson vergisst die Vorkommen, die durch Tiefseebohrungen erschlossen werden.

      Die sind bei den grossen Konzernen GANZ SICHER auf der Agenda.

      • Ert sagt:

        @Frank

        die Frage ist ja wie viel das Fördern dieser Tiefseevorkommen kostet. Schau mal Kopits an: http://www.youtube.com/watch?v=dLCsMRr7hAg. Das Problem ist, das nach Kopits die Volkswirtschaften aktuell nur 110-120$/Barrel aufbringen können – danach würgt sich die Nachfrage selber ab.

        Der „Peak“ ist ja erst einmal der Förderhöhepunkt der Gesamtmenge… wegen den Preisen laufen dann Verzichts- und Substitutionsstrategien an. Irgendwan (3-5 Jahre Später) tut dann aber die fehlende Investition richtig weh… weil auch die billigen Quellen Förderabfälle haben und dann das (zukünftige) Angebot unter den Level fällt, der mit Nachfrageverzicht und Substitution kompensiert werden kann.

  12. Tom schülke sagt:

    Leider ist eine hohe Wahrscheinlichkeit anzunehmen das er einigermaßen richtig liegt. Ich schätze es wird danach noch 3-5 Jahre dauern bis dem letzten klar wird wohin die Reise geht. Dann oder früher words wohl einen dicken wirtschaftscrash geben. Zeit auch privat den plan b einzuleiten und das lebensmodell umzustellen… Irgendwie aufregend.. Nur aus der Großstadt will ich rechtzeitig raus…

    • Ert sagt:

      @Tom

      Ich denke alleine aus einkommens- und energetischen Gesichtspunkten geht nichts an größeren Gemeinschaften unter einem (geheiztem) Dach vorben – die sich dann eben auch viel Infrastruktur und Geräte teilen können.

      Wie schnell das gehen wird – ist eine andere Frage. Nur wird dieser „Konsumverzicht“ das Wachstumsmodell dann endgültig kippen.

      • Tom schülke sagt:

        Ja.. alleine in den wald.. und dann auch noch mit zwei jungs.. 9 und 12 jahre.. ist nicht wirklich schlau. Aber einige freunde in meinem umfeld beginnen aufzuwachen. Es muss sich zeigen ob man nicht gemeinschaftlich was auf die beine stellen kann, das nicht nach verfrühtem mittelalter riecht. Aber für mich wäre es endlich der ausbruch aus dem käfig und der passivität. Schwierig ist dabei die frage ob ich die familie werde überzeugen können… die uhr tickt….

    • Frank Bell sagt:

      @ Tom Schülke

      Damit wird der Wirtschaftscrash auf die Jahre 2020 bis 2025 verlegt.

      Es ist ein Witz, wie die angeblich grösste Wirtschaftskrise seit 1929, die doch 2008 stattfinden sollte, jetzt um 12 bis 17 Jahre in die Zukunft verlegt wird.

      Keine Kritik an Dir!!!

      Aber ich bin jedesmal überrascht, wie gut diese Krisen doch gemeistert werden.

      (In Deutschland schreien ja auch alle ständig, besonders die Bitkom, welche ein grosser Fachkräftemangel herrscht. Komisch ist nur, dass die Löhne nicht steigen, was doch ein sicheres Zeichen dafür wäre, dass ein Mangel herrscht…)

      • Ert sagt:

        @Frank

        Ich hoffe darauf, das das ganze (zumindest in den OECD) noch bis 2020 durchhält.

        Aber wichtig ist auch, das die Nachfrage weiter steigen wird. Wenn also in 2017 ein Plateau erreicht werden sollte – dann ist auch das schon ein Problem.

        Dennis Meadows bezeichnete dies in seinem Vortrag bei der Volkswagen-Stftung als „Upward pressure“. Das heißt, das das Problem nicht erst am Gipfel der Kurve auftritt – sondern schon vorher – auf dem letzten Stück nach oben.

      • Tom Schülke sagt:

        Nun ja.

        eigentlich hatten die Weltwirtschaft ja 2008 ein Nah-Todes Erlebnis.

        Ich nehm an das es tatsächlich einen Tippinpoint gibt. So wie es ja die Bundeswehrstudie von 2010 auch beschreibt wird dieser dann erreicht, wenn bei den Investoren die Erkenntnis reift, das eine Langfristige Kontraktion bevorsteht.

        Das halt ich auch für das schwehrwiegendste Problem im kurzfristigen Ablauf beim Eintritt von PO. Denn wenn die Finanzströme austrocknen besteht schließlich die Gefahr das Edeka vom Gemüsehändler keine Rüben mehr bestelleen kann, weil überweisungen nicht mehr möglich sind. Vorbereitungen auf solche Ereignisse ? Fehlanzeige. Auch in privaten Haushalten nicht.
        Die große Unbekannte im Ablauf ist für mich die Reaktion der Regierung. Was wird im Laufe des gewaltigen gesellschaftlichen Drucks an zwangsmaßnahmen eingeleitet werden, wenn traktoren auf viel zu großen Ackern stehen bleiben. Werden dann Harz4 ler von bundeswehreskorten zum Ernten auf die Acker zwangsverfrachtet ? Gibt es notfallpläne für alternative Währungen ? Wird man die verbliebenen Wohlhabenden mit Lastenausgleich belegen und Gold verbieten. Da gibt es Riesige unsicherheiten.

        Aber wie es schon Meadows sagt.. Jenseits des Tippingpoints erreichen wir Chaotische Systemänderungen die nur schwehr vorherzusagen sind.

        • Frank Bell sagt:

          @ Tom Schülke

          „Vorbereitungen auf solche Ereignisse ? Fehlanzeige. Auch in privaten Haushalten nicht.“

          Das liegt daran, dass jeder, der auf so etwas hinweist und Vorsorge treffen möchte, wahlweise als Verrückter, Verschwörungstheoretiker, Schwarzmaler, Spinner, etc. bezeichnet wird.

          Gesellschaftlich ist man dann erledigt. Und wirkliche Vorsorge im stark besiedelten Deutschland endet, da man keine Waffen besitzen darf, endet dann in Mord und Totschlag.

          Denn die wirklichen Ganoven haben immer Waffen.

          „Die große Unbekannte im Ablauf ist für mich die Reaktion der Regierung.“

          Eigentlich nicht. Die werden so reagieren, wie es die Sowjet-Kommunisten taten.

          „Werden dann Harz4 ler von bundeswehreskorten zum Ernten auf die Acker zwangsverfrachtet ?“

          Das ist der feuchte der Traum grosser Teile der Mittelschicht! Wie wäre es mit Millionären, die ebenfalls leistungslose Einkommen beziehen?

          „Wird man die verbliebenen Wohlhabenden mit Lastenausgleich belegen und Gold verbieten.“

          Die werden NIEMALS (angemessen) zur Kasse gebeten, nicht heute und auch nicht morgen.

    • Patrick sagt:

      @Tom

      Wie sieht denn dein Plan B bzw. anderes Lebensmodell konkret aus?

      Letztlich hängt ja doch immer ein gewaltiger Rattenschwanz dran: Frau/(Kinder)/Familie/Freunde/Arbeitsplatz usw.

      Selbst wenn der unmittelbare engste Kreis unsere Meinung teilen würde (was ja wohl bei kaum jemandem hier der Fall ist – außer vielleicht bei Norbert, denn ohne Familien-Unterstützung könnte er diesen Blog wohl kaum betreiben!), ist der Handlungsspielraum von einzelnen Individuen doch sehr eingeschränkt.

      Man bekommt ja noch nicht einmal die Menschen dazu bewegt, sich gegen dieses unsägliche Freihandelsabkommen zu wehren…und dann wollen wir mit Lebensstilen fernab der heutigen kommen?

      • Tom Schülke sagt:

        mein Plan B ist bisher noch nicht mehr als ein loses Gedankengebäude das sehr sehr genau durchdacht werden muß. Meine Finanziellen Mittel sind halt doch sehr eingeschränkt als Alleinverdiener mit zwei Kindern. Und ein Erbe ist nicht wirklich in Sicht.

        Einige Freunde von mir haben aber schon länger Überlegt, ob man in den neuen Bundesländern Grund und Boden kaufen kann und ein vorhandenes Gebäude renovieren kann. Aber natürlich stellt sich die Frage, was ist dort bezahlbar, welchen Anteil dazu kann ich mir leisten, wie siehts mit einem Job aus usw. Kann ich über Internet vorerst als Freelancer Leistungen bei den mir bekannten Architkturbüros anbieten. Eine Lange Liste von Abers.. Aber … schon das Gefühl erstmal Ideen zu entwickeln und nicht reglos abzuwarten tut ganz gut.

        Also.. 20000 M² mit Wald , am See, Nah am Meer, in Nähe eines 20000 Einwohner Dorfes, Schön gelegen, einer Bahnstation in der Nähe, mit netten Leuten, und natürlich für 15000 Euro… ;-)

        Und sie ritten glücklich in den Sonnenuntergang…..

        • Frank Bell sagt:

          „Meine Finanziellen Mittel sind halt doch sehr eingeschränkt“

          Mir geht es genauso. Da bleibt keine Möglichkeit für irgendwelche tollen Planungen.

          Und auch was eventuelle Selbständigkeit angeht – man muss stets mit dem Scheitern rechnen, ausser man bekommt garantiertes Einkommen wie z.B. Ärzte.

      • Tom Schülke sagt:

        Es ist halt so, wie Du es sagst. Trotz des vielen Wissens das ich angehäuft habe, sind mir wie so vielen massiv finanziell die Beine gefesselt.

        Trotzdem glaube ich das man mit den richtigen Freunden erheblich etwas auf die Beine stellen kann.. (dann wäre es auch ganz gut das ichmal Architektur studiert habe). Im Osten denke ich kann man immer noch sehr Preiswert Grund und Boden erwerben, ohne das man in der Gemeinschaft derart weit von jeder zivilisation entfernt sitzt das gar ncihts mehr geht.

        Wenn ich mir vorstelle was unter umständen meinen Kindern in 20 Jahren mitten in Altona in der Großstadt blüht habe ich da ein ganz unangenehmes Gefühl. Ein Rückzugspunkt auf dem Land halte ich da für deutlich besser.

        • Ert sagt:

          @Tom

          Es geht meines Erachtens nur in Gemeinschaften… und die Zeit dafür wird knapp.

          Denn die Gemeinschaften müssen sich bilden – aus Leuten die Zusammenpassen und alle ein ähnliches Ziel verfolgen…. sonst klappt es oft schon alleine deswegen nicht…. wenn der Handlungsdruck da ist – dann geht es auch besser mit dem einigen und loslegen.

          Wir werden sehen ob Handlungsdruck, Betroffenheit und die Dynamik der Verschlechterung genug Raum geben damit sich genug Leute noch einigermaßen resilente Strukturen aufbauen können. Ich habe zumindest einen Nachbarn, mit dem ich mich gut verstehe und was machen kann (Garten, etc. pp.).

          Für ganz viele ist das aber immer noch alles Esoterik als Hobby oder Liebhaberei.. aber es werden mehr.

          ich denke aber das wir ganz viele andere, sekundäre Probleme bekommen werden…. an denen auch gearbeitet werden muss (u.a. Atomare Altlasten). Es wird spannend.

        • Stephan sagt:

          Im Bayerischen Wald z.B. werden glaube ich händeringend Leute gesucht, die immer mehr aufgegebene Bauernhöfe irgendwie übernehmen und weiter betreiben. Da lässt sich, gerade auch als Gemeinschaft von mehreren Familien, vielleicht das eine oder andere auf die Beine stellen.

          Da frägt man am Besten vielleicht direkt mal einzelne Gemeindeverwaltungen im Bayerischen Wald oder bei den dortigen Landratsämtern. Die müssten eventuell was wissen. Aber auch in anderen ländlichen Regionen in Deutschland gibt es sicher solche Möglichkeiten. In der Nähe von Heidenheim gibt es eine große Gemeinschaft im Sinne der Transition Towns. Am Anfang waren das ca. 5-7 Familien, die Grundstücke und Häuser einer Siedlung gekauft hatten. Auch Leute mit wenig Geld konnten da mitmachen. Inzwischen gibt es aber wohl lange Wartelisten.

  13. Ert sagt:

    Leider ist mir das zu spät aufgefallen….. „Antriebe der Zukunft für nachhaltige Mobilität – 14. Österreichisch-Deutsches Warenlehre-Symposium,
    03. – 05. April 2014 in Wolfsburg“
    http://www.warenlehre.at/dokumente/Symposion2014.pdf

    Interessante Agenda mit Keynote von Club of Rome Präsident von Deutschland in Bezug zu Ugo Bardis aktuellem Buch „Der geplünderte Planet“.

    Da soll mir keiner Sagen, das die Entscheider in der Forschung und Industrie nicht genau auf dem Schirm haben was ab geht. Das was wir hier dank Norbert immer wieder diskutieren und analysieren ist absolut offensichtlich und jedem interessieren zugänglich und bekannt – wird aber nur nicht breit aus-gewälzt.

    • Florian Hoppe sagt:

      @Zukünftige Mobilität: *Nochmal mein Review pushe*
      http://www.peak-oil.com/2014/03/rezension-der-futur-zwei-zukunftsalmanach/

      • Ert sagt:

        @Florian,

        anhand der Agenda sehe bzw., vermute ich, das aktuell noch versucht wird das aktuelle Paradigma beizubehalten – bis auch dieses irgendwann scheitern wird.

        Eine andere Energiebasis braucht aber auch eine andere Mobilität – und ich vermute ein bisschen, das der Umbau erst dann ‚wirklich‘ versucht wird, wenn die Ressourcenbasis auch dafür komplett erodiert ist.

        Ich muss wohl den FuturZwei Almanach doch mal ein bisschen vorziehen. Letztens bei einem (privaten) Seminar lag der Almanach auch auf dem Tisch – und ein Mädel hatte mir zudem das Lesen von Frank Welzers neustem Buch „Selbst denken: Eine Anleitung zum Widerstand“ empfohlen.

        • Florian Hoppe sagt:

          Tu das. Das Kapitel über zukünftige Mobilität war imo. das Beste an dem Buch.

          Zum neuen Buch gönne ich mir grade die Leseprobe auf der Fischer Homepage. Finde es witzig, dass er Francis Fukuyama erwähnt.^^

        • Patrick sagt:

          @Ert

          das Buch „Selbst Denken“ kann ich auch nur wärmstens empfehlen. Es ist wirklich gut!

          Beim Teil mit den „Lösungen“ für eine nachhaltige Zukunft wird es natürlich schon etwas dünner….denn so richtig weiß halt keiner wie es gehen könnte oder wie man langsam dahin kommt.

          • Ert sagt:

            @Patrick

            Meines erachtens gibt es keine „Lösung“ für 7 Milliarden Menschen.

            „Lösung“ bedeutet für die meisten ja – das es (materiell) nicht schlechter wird – und für ganz viele denen es aus unserer Sicht (materiell) „schlecht geht“ (materiell) besser geht.

            Mit der konstanten Abnahme von „billiger Energie“ und einfach auszubeutenden „Ressourcen“ wird das unmöglich. Ich erinnere an den hervorragenden Beitrag von Michaux: http://www.youtube.com/watch?v=TFyTSiCXWEE

            Es ist letztendlich die Frage wie wir den energetischen Abstieg gestalten – und wie schnell er gehen wird.

            • Frank Bell sagt:

              @ Ert

              Was wird nur passieren, wenn die ganzen Flüchtlinge aus Afrike, die jeden in Italien ankommen, realisieren, dass auch hier nichts mehr zu holen ist?

              Da sie alles verlassen haben und nichts mehr zu verlieren haben, nur noch Mord und Totschlag!

              Lesetip, schon etwas älter:

              Jean Raspail – Das Heerlager der Heiligen

              • Ert sagt:

                @Frank

                Der Lauf der Dinge…. was wird in D passieren, wenn eine 45qm Wohnung für jeden – also Grundsicherung bzw. StGB II nicht mehr finanzierbar ist? Dies, weil die Lebensmittel- und Nebenkosten weiter explodieren. etc. pp?

                Viele Fragen….

                Den Roman den Du angibst kenne ich grob… tja.. das sind alles Fragen….. da fällt mir nur McPherson ein: http://guymcpherson.com/2014/04/crystallizing/

                Er zitiert Edward Abbey: “Action is the antidote to despair.” und sagt selber „My response: Pursue what you love. Pursue a life of excellence.“

                In diesem Sinne einen schönen Abend.

  14. Frank Bell sagt:

    @ Ert

    „was wird in D passieren, wenn eine 45qm Wohnung für jeden – also Grundsicherung bzw. StGB II nicht mehr finanzierbar ist?“

    Da war ja selbst die Sowjetunion/Russland besser als wir heute.

    Nach dem Ende des Kommunismus hat man den Menschen eine kleine Wohnung gratis gegeben, ohne Miete!

    Doch der Westen wirft die Menschen heraus, auf die Strasse oder, wie in den USA, in tent cities.

    DAS ist doch das Armutszeugnis für den angeblich so überlegenen Westen!

  15. Patrick sagt:

    Es gibt einen gravierenden Unterschied:

    Andere Länder haben Rohstoffe – der Westen hat Papier!
    Wieviel das Papier dann irgendwann mal wert sein wird, wenn wir über das Cliff rutschen, wird sich dann zeigen.

    Ich finde es auf jeden Fall sehr interessant, hier einfach mal ein paar Einblicke in die Gedanken anderer Menschen zu erhalten, die ähnliche Zukunftsahnungen haben wie man selbst!
    Denn so stellt man auch fest, dass alles sehr unausgegoren ist. So wie bei mir selbst auch.
    Normalerweise würde man sagen: Try and Error. Das ist der Weg, den wir beschreiten werden (und so ähnlich sieht es auch Harald Welzer).
    Nur: wenn man einen persönlichen „Plan B“ umsetzen will, wird man sich möglicherweise gar keinen Error erlauben können.
    Denn das Geld kann man nur einmal ausgeben: Sei es für die Hütte im Wald, das Segelboot à la Dmitry Orlov oder die Community auf einem alten Bauernhof in Ost-Deutschland :-)
    Wenn das dann nicht aufgeht oder die Situation anders ist als angenommen, dann hat man auf das falsche Pferd gesetzt.

    Ich weiß nicht, ob es wirklich KEINE Lösung für 7 Mrd. Menschen gibt.
    Es werden allerdings auch eher noch mehr als weniger werden, aber die Frage ist villeicht bloß WIE leben sie und WIE SIND SIE VERTEILT?
    In großen Teilen der USA ist sicher noch genug Platz für Menschen. Wenn sich die Großstadt-Bewohner „verteilen“ würden, würde es ja möglicherweise funktionieren – auf einem natürlich sehr viel bescheideneren Niveau, keine Frage!

    Wie die Situation allerdings im dicht besiedelten Deutschland aussieht? Keine Ahnung. Die Bundeswehr-Studie hat ja glaube ich eine HOHE Lebensmittelsicherheit für BRD angegeben. Nur wer weiß schon, wie die hinzugezogenen Faktoren ausgesehen haben?

    Jedenfalls darf man sicherlich davon ausgehen, dass die Wohnfläche pro Kopf deutlich zurück gehen wird.
    Mehr-Generationen-Häuser werden wohl wieder die Regel werden (Man sieht ja schon in Griechenland und Spanien, dass viele wieder zu ihren Eltern ziehen und selbst die Oma mit unter einem Dach wohnt, damit sie dort überhaupt zurecht kommen)
    die Frage ist für mich eher: lieber ländlich oder nicht!?
    Man hätte viel Platz und weniger Menschen. Könnte Teil-Selbstversorgung organisieren mit anderen Dorfbewohnern…aber die Mobilität und Anbindung wäre vermutlich sehr schlecht.
    (Erinnert mich gerade irgendwie etwas ver-romantisierend ans „Auenland“ ;-))
    Gerade auf dem Land fahren ja kaum noch Züge.
    Oder bleibe ich lieber in einer mittel-großen Stadt mit 55.000 Einwohnern? (Stand heute bei mir)

    Fragen über Fragen, aber einen Plan B habe ich bisher nicht. Ich wäre schon froh, wenn überhaupt mal Menschen in meinem Umfeld sich dafür sensibilisieren ließen.
    Aber die allgemeine Zukunftserwartung ist in der Tat eben doch ganz genau so, wie Harld Welzer es in seinem Buch nennt (und klar sagt, dass es NICHT so sein wird): Gegenwart + X
    Also im Grunde so wie heute, nur etwas anders eben. Keine garvierenden Veränderungen / Einschnitte eben.
    Und daran lässt sich eben nicht so leicht rütteln.

    • Tom Schülke sagt:

      „(Erinnert mich gerade irgendwie etwas ver-romantisierend ans “Auenland” ;-))“

      3 Ölfässer den Norwegern Hoch im Licht, Sieben Ölfässer den Europäern in ihren Häusern aus stein… Den Amerikanern immer dem Dollar verfallen neun, Ein Fass den Dunklen Saudis…

      Schöner vergleich … Ja. Das Auenland wirds wohl nicht werden..

      Aber in einer 55000 Stadt glaube lässt sich eine Postfossile Versorgungsstruktur bereits weit leichter installieren als in einer Millionenstadt wie Hamburg. Ich habe sehr grosse Zweifel, das mittelfristig überhaupt der Transport aus einem Einzugsgebiet für Nahrungsmittel um Hamburg realisiert werden könnte, das ausreichend groß wäre die Bevölkerung zu angemessen zu versorgen.

      Kurzfristig wird ein massiver zulauf in die Städte stattfinden. Alleine die Hoffnung auf Arbeitsplätze wird dieses bewirken.

      Dann aber wenn echte Engpässe auftreten gehe ich davon aus, das eine starke Abwanderungstendenz in Ländlichere Regionen einsetzen wird.

      Das wird auch unterstützt werden von dem was von Regierung dann existiert.. Denn mangels Energie wird der Anteil an Handarbeit wieder zunehmen müssen.

      Aber natürlich möchte man deshalb nicht gänzlich auf Städtische versorgungstrukturen verzichten. Kleinstädte um die 10-20000 Personen halte ich für die strukturen, die am ehesten einen guten Kompromiss aus Komplexität und Selbstversorgung erlauben.

      All das sind immer schätzngen und Wetten auf Entwicklungen die eingebettet sein werden in ein zunehmend Chaotischen Internationalen Wettlauf um Ressourcen. Dieser Rahmen ist nur schwehr einzuschätzen.

      Und doch glaube ich das jetzt zu Handeln die Situation zuminest für Einzelne erträglicher machen wird.

      Nichts ist schlimmer als Resignation. Warten wie das Kalb auf die Schlachtbank ist keine Option..

  16. Patrick sagt:

    „3 Ölfässer den Norwegern Hoch im Licht, Sieben Ölfässer den Europäern in ihren Häusern aus stein… Den Amerikanern immer dem Dollar verfallen neun, Ein Fass den Dunklen Saudis… “

    DER war gut! :-)

    Aber du hast natürlich schon Recht. Millionenstädte mit Lebensmitteln zu versorgen, wenn der fossile Verkehr zunehmend unter Stress gerät, könnte wirklich schwierig werden.
    Das fatale ist aber genau dieser Trend zu Mega-Cities. Es solle ja bereits jeder 2. Mensch in Städten wohnen und dieser Trend soll sich ja nochmal deutlich beschleunigen. Klar, dort locken am ehesten Arbeitsplätze.
    Und wenn dich das Jobcenter dahin beordert, hast du wenig Argumente dagegen.

    Wenn es hier eine Möglichkeit gäbe, würde ich sofort bei einem Projekt für Solidarische Landwirtschaft mitmachen.
    Sowas: http://www.solidarische-landwirtschaft.org/de/startseite/
    Leider gibt es das in meiner Gegend bisher nirgends.

    Dies in Verbindung mit Transition Towns sind für mich bisher die besten Ansätze für eine realistische Zukunft.

  17. Kai Fischer sagt:

    Hallo Leute,

    ich bin zufällig auf diese PeakOil Seite gestoßen. Das Thema wird ja auch ganz nett von Andreas Eschbach in „Ausgebrannt“ dargestellt. Ich verwende Informationen zu Peak Oil in einem großen Elektromobilitäts- und Nachhaltigkeitsvortrag. Demnächst lade ich den mal hoch.

    Persönlich arbeite ich daran, möglichst autark vom Öl UND Gas zu leben. Erste Schritte sind ein hochgedämmtes Haus, eine große Photovoltaik und ein Elektroauto. Ich fahre mit Famile (1 Kind) nun seit fast 1 JAhr und über 12.000 KM einen Renault ZOE, den ich natürlich, wenn es geht, mit Eigenstrom belade. Klappt alles. Und man muss drüber reden. Danke E-Mobilität habe ich schon viele weitere Familien kennengelernt die auf ähnlichen Trips sind. Nächste Projekte sind: Hausspeicher in 2016 und PV Erweiterung auf 15 kwp. Dieses WE findet ein privates ZOE E-Auto Frühstück mit 6 Familien im alten Bauerhof statt, alle nur aus dem nächsten Umkreis, das wird ein Spaß. Viele Leute gerade mit PV und Elektroautos sind sich Peak-Oil sehr bewusst.

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